LED-Treiber

Ein LED-Treiber ist das elektronische Betriebsgerät, das die Netzspannung in den passenden Gleichstrom für LEDs umwandelt und ihn konstant hält. Von ihm hängen Flimmerfreiheit, Dimmbarkeit und oft auch die Lebensdauer der Leuchte ab.

Man unterscheidet zwei Grundarten: Treiber mit Konstantstrom für LED-Module, Panels und Strahler, zum Beispiel mit 350 mA oder 700 mA, und Netzteile mit Konstantspannung von 12 V oder 24 V für LED-Streifen. Bei den meisten Leuchten ist der Treiber eingebaut; bei manchen Einbaustrahlern und Panels hängt er als separates Gerät am Kabel.

So lesen Sie das Typenschild eines Konstantstrom-Treibers:

  • Ausgangsstrom in mA: muss genau zum LED-Modul passen.
  • Spannungsbereich am Ausgang, etwa 25–42 V: Die Betriebsspannung des Moduls muss innerhalb dieses Fensters liegen.
  • Leistung, Dimmschnittstelle und tc-Wert: maximale Last, Art der Dimmung (z. B. DALI, 1–10 V oder Phasenabschnitt) und die höchste zulässige Temperatur am Messpunkt des Gehäuses.

Qualität erkennen Sie an geringer Restwelligkeit des Ausgangsstroms und damit kaum Flimmern, an hohem Wirkungsgrad und Leistungsfaktor sowie an Schutz gegen Kurzschluss, Überlast und Übertemperatur. Weil der Treiber oft vor den LEDs ausfällt, sollte er zugänglich und austauschbar sein. Beim Tausch übernehmen Sie Ausgangsstrom, Spannungsbereich und Dimmverfahren; den Anschluss erledigt eine Elektrofachkraft. Mehr dazu im Ratgeber LED-Treiber und Netzteile auswählen.