Konstantstrom und Konstantspannung

Konstantstrom (CC) und Konstantspannung (CV) sind die zwei Grundarten der LED-Versorgung: Ein Konstantstrom-Treiber liefert einen festen Strom in Milliampere, ein Konstantspannungs-Netzteil eine feste Spannung, meist 12 V oder 24 V.

  • Konstantstrom brauchen LED-Module, COB-Strahler und Panels ohne eigene Strombegrenzung. Der Treiber hält zum Beispiel 350 mA, 500 mA oder 700 mA konstant, die Spannung stellt sich innerhalb eines Bereichs selbst ein. Mehrere Module werden in Reihe geschaltet.
  • Konstantspannung brauchen LED-Streifen und Module mit eingebauten Vorwiderständen oder Stromreglern. Die Spannung muss genau stimmen; mehrere Verbraucher werden parallel angeschlossen.

Auf dem Typenschild erkennen Sie den Unterschied sofort: Ein Ausgangsstrom wie „700 mA“ mit einem Spannungsbereich steht für einen Konstantstrom-Treiber. Eine feste Ausgangsspannung wie „24 V DC“ mit einer maximalen Leistung steht für ein Konstantspannungs-Netzteil.

Vertauschen sollten Sie beides nie. Ein Streifen an einem Konstantstrom-Treiber bekommt den falschen Strom und bleibt zu dunkel oder wird überlastet. Ein Modul ohne Strombegrenzung an einem Konstantspannungs-Netzteil kann sich überhitzen und ausfallen. Manche Treiber lassen sich per Schalter auf verschiedene Ströme einstellen; wählen Sie dann den Wert, den der Modulhersteller vorgibt.

Mehr zu den Geräten unter LED-Treiber und LED-Netzteil. Die Verdrahtung zeigt der Ratgeber LED-Treiber und Netzteil anschließen.