Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der aufgenommenen elektrischen Leistung ein Gerät als nutzbare Leistung abgibt. Bei einem LED-Netzteil mit 90 % Wirkungsgrad werden 10 % der aufgenommenen Leistung zu Wärme.

Berechnet wird er als Ausgangsleistung geteilt durch Eingangsleistung. Ein Beispiel: Ein LED-Streifen braucht 90 W. Bei 90 % Wirkungsgrad nimmt das Netzteil 100 W aus dem Netz auf, 10 W gehen als Wärme verloren. Bei 80 % wären es bereits 112,5 W – mit mehr Abwärme und höherem Verbrauch über die gesamte Lebensdauer.

  • Typische Werte: Gute LED-Treiber und Netzteile erreichen etwa 85 bis 95 %, einfache Geräte oft deutlich weniger.
  • Teillast: Bei sehr geringer Auslastung sinkt der Wirkungsgrad. Ein stark überdimensioniertes Netzteil verschenkt deshalb Energie.
  • Wärme: Verluste erwärmen das Gerät; ein hoher Wirkungsgrad schont Elektronik und Lebensdauer.

In unseren Produktdaten steht der Wert unter „Wirkungsgrad des Netzteils“. Er beschreibt nur die Umwandlung der elektrischen Energie. Wie effizient eine Leuchte insgesamt Licht erzeugt, zeigt die Lichtausbeute in Lumen pro Watt. In Lichtberechnungen taucht außerdem der Wirkungsgrad der Optik auf, also der Anteil des LED-Lichts, der die Leuchte tatsächlich verlässt. Wie Sie ein passendes LED-Netzteil auswählen, erklärt der Ratgeber LED-Treiber und Netzteile auswählen.