Dimmen
Dimmen bedeutet, die Helligkeit einer Leuchte stufenlos oder in Stufen zu verringern. Bei LEDs regelt der Treiber dazu den Strom oder die Einschaltdauer – je nach System per Wanddimmer, Steuerleitung, Funk oder App.
Welches Verfahren passt, hängt von Leuchte und Installation ab:
- Phasenabschnitt oder Phasenanschnitt: Dimmen über die vorhandene 230-V-Leitung mit einem Wanddimmer, typisch für LED-Lampen und Wohnraumleuchten.
- 1–10 V oder 0–10 V: analoges Steuersignal über zwei zusätzliche Adern, verbreitet in Gewerbe und Halle.
- DALI: digitaler Bus, jede Leuchte einzeln ansprechbar, ideal für Büros und Sensorsteuerung.
- PWM: für 12-V- und 24-V-Streifen; ein Controller schaltet den Strom sehr schnell ein und aus.
- Funk: Zigbee, Bluetooth oder WLAN, ohne zusätzliche Steuerleitung.
Wichtig: „Dimmbar“ allein genügt nicht. Leuchte und Dimmsystem müssen zusammenpassen – eine DALI-Leuchte lässt sich nicht mit einem Wanddimmer regeln. Nicht dimmbare Leuchten flackern am Dimmer oder nehmen Schaden. Wie weit sich eine Leuchte herunterregeln lässt, beschreibt der Dimmbereich; die Netzdimmer vergleicht der Eintrag Phasenanschnitt und Phasenabschnitt.
Dimmen spart Energie, mindert Blendung und ermöglicht Lichtszenen. Das passende Verfahren finden Sie mit dem Ratgeber Dimmbare LED-Beleuchtung auswählen.
