LED-Netzteil

Ein LED-Netzteil (umgangssprachlich auch LED-Trafo) wandelt die Netzspannung von 230 V in eine konstante Kleinspannung um, meist 12 V oder 24 V Gleichspannung. Es versorgt LED-Streifen, LED-Module, Magnetschienen und Niedervolt-Strahler.

Die richtige Größe ermitteln Sie in drei Schritten:

  • Spannung: Die Ausgangsspannung muss genau zur Spannung der LEDs passen – ein 12-V-Streifen gehört an ein 12-V-Netzteil.
  • Leistung: Addieren Sie die Leistung aller Verbraucher, etwa 5 m Streifen × 14,4 W/m = 72 W.
  • Reserve: Wählen Sie das Netzteil so, dass es höchstens zu etwa 80 % ausgelastet ist, hier also mit mindestens 90 W. Dauerhaft am Limit betriebene Netzteile werden heiß und altern schneller.

Ein klassischer Halogentrafo ist kein LED-Netzteil: Er liefert meist Wechselspannung und braucht eine Mindestlast, die wenige LEDs nicht erreichen. Für LED-Systeme mit Konstantspannung ersetzen Sie ihn durch ein passendes LED-Netzteil.

Weitere Kriterien sind die Schutzart – IP20 für trockene Innenräume, wasserdichte Ausführungen wie IP67 für außen –, die Bauform als Einbau-, Möbel-, Hutschienen- oder Steckernetzteil und gegebenenfalls die Dimmbarkeit. Montieren Sie Netzteile belüftet und zugänglich, nie in Wärmedämmung. Geräte mit Konstantstrom für LED-Module heißen dagegen LED-Treiber. Praxistipps gibt der Ratgeber Netzteil für LED-Streifen montieren.