Werden Sie ein professioneller Foto-Beleuchter!

Ganz gleich, ob Sie ein professioneller Fotograf sind oder das Fotografieren nur als Hobby betreiben, Sie wissen ganz genau, dass das Licht eines der wichtigsten Dinge ist, die Sie beim Fotografieren brauchen.

Zugegeben, wir haben bereits Kameras, die einen großen Teil der Arbeit für uns erledigen, aber wenn Sie Fotos machen wollen, die jeden zum Staunen bringen, müssen Sie die Arbeit machen, die normalerweise eine Kamera erledigt.

Normalerweise stellen wir die Lichttemperatur an unserer Kamera entsprechend den Lichtverhältnissen in dem Raum, in dem wir fotografieren, ein, z. B. sonnig, bewölkt, Glühbirne usw. Diese Eigenschaft kann dann natürlich im fertigen Foto in der Bildbearbeitung angepasst werden. Wenn Sie jedoch keine weiteren Anpassungen am Foto vornehmen möchten, ist es ratsam, ein Licht zu verwenden, das maximale Farbintensität und Schärfe garantiert.

Wie man das macht?
Natürlich gibt es professionelle Leuchten, so genannte Softboxen, die nur für den Einsatz in Fotostudios oder für professionelle Fotoshootings gedacht sind. Aber solche Scheinwerfer sind überteuert, und das liegt nur daran, dass es sich um ein Produkt mit dem Prädikat "professionell" handelt, das dem Hersteller und Verkäufer freie Hand lässt, den Preis in die Höhe zu treiben.

Eine neue Alternative, die auch "Profis" zu nutzen beginnen, ist die LED-Beleuchtung. Dank ihrer Variabilität ist sie für fast jede Anwendung geeignet. Es gibt viele Möglichkeiten, mit denen man arbeiten kann. An erster Stelle ist die große Auswahl an Lichttemperaturen zu nennen. LED-Beleuchtung wird meist in 3 Varianten angeboten: warm-, tageslicht- und kaltweiß.

Farbtemperatur
Jedes Licht kann einem Foto eine andere Note verleihen. Mit einem warmen Licht ist es zum Beispiel leichter, Wärme oder Hitze darzustellen, und umgekehrt können wir mit einem kalten Licht, das einen leichten Blaustich hat, sehr leicht Kälte simulieren.

Jeder Hautton sieht unter verschiedenen Lichtfarben anders aus, daher ist es wichtig, dass der Fotograf vor dem Shooting testet, welches Licht der Haut eine natürliche und gesunde Farbe verleiht. Bei dunkleren Hauttönen sollte man sich nicht scheuen, Tageslicht oder kühles weißes Licht zu verwenden. Bei "blasser Haut" sollte man jedoch kaltes Licht vermeiden, da es die Haut kränklich aussehen lassen kann, sie durchsichtig erscheinen lässt (Adern scheinen durch) und Unvollkommenheiten hervorhebt. Diese Typen müssen jedoch von jedem Fotografen untersucht werden, meist durch Versuch und Irrtum.

Tageslichtweiß eignet sich perfekt für Porträts und Produktfotografie. Es hat eine hohe Farbwiedergabe, was bedeutet, dass die Farben unter diesem Licht ihrem tatsächlichen Aussehen am ähnlichsten sind.

Warum LED-licht?
Die LED-Beleuchtung wird hauptsächlich wegen ihrer Vorteile gewählt, die wir bereits mehrfach erwähnt haben. Aber Wiederholung ist die Mutter der Weisheit. Der größte Vorteil der LED ist ihr geringer Verbrauch, der bis zu 80 % unter dem herkömmlicher Glühbirnen liegt. Wenn eine LED-Glühbirne leuchtet, gibt sie keine Wärme ab, so dass der größte Teil der eingesetzten Energie in Licht umgewandelt wird. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühbirne ist dies ein großer Unterschied, da hier 50 % der Energie in Wärme umgewandelt wird. LED-Lampen sind in der Regel dimmbar, ohne dass sie platzen können. Heutzutage gibt es bei bestimmten LED-Produkten eine unendliche Palette von Farben, in denen sie leuchten können.

Diese Dimmbarkeit ist eine sehr nützliche Eigenschaft des Lichts beim Fotografieren. Wenn Sie zum Beispiel ein Porträt mit den RETRO-LED-Glühbirnen aufnehmen möchten, über die wir im letzten Artikel geschrieben haben, könnte die Kamera sehr verwirrt reagieren, wenn sie nicht dimmbar wäre, da sie nicht wüsste, welche Lichtquelle sie verwenden soll. Wenn wir diese Glühbirne also auf das Minimum dimmen, leuchten die Glühfäden, die die ursprünglichen Glühbirnen nachahmen, immer noch schön, aber das Licht blendet weder die Kamera noch das fotografierte Modell.

Viele Fotografen tauschen ihre alten Lampen gegen solche mit LED-Technologie aus, und zwar nicht nur wegen der genannten Vorteile, sondern auch, weil sie sehr sparsam in der Herstellung sind und keinen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Einfach ausgedrückt: Sie sind umweltfreundlich.

Welche Art von LED-Licht Sie für Ihre Aufnahmen verwenden, bleibt ganz Ihnen überlassen. Wir empfehlen Ihnen, immer die Farbtemperatur, d. h. die Farbe des Lichts, und auch die Leuchtkraft zu wählen. Diese Aspekte sind am wichtigsten. Wenn Sie sich für Glühbirnen entscheiden, empfehlen wir Ihnen, diese in Leuchten einzusetzen, die das Licht gut lenken und streuen, was Ihnen die Arbeit beim Fotografieren sehr erleichtert. Anstelle der bereits erwähnten Softboxen können Sie zum Beispiel LED-Paneele oder LED-Streifen verwenden. Das hängt von Ihrem Geschick und Ihrer Kreativität ab.