LED-Modul

Ein LED-Modul ist eine Baugruppe aus mehreren LEDs auf einer gemeinsamen Platine, meist mit Anschlussklemmen und oft mit Optik; es wird in eine Leuchte eingebaut und meist von einem separaten LED-Treiber versorgt.

Panels, Linearleuchten, Downlights, Hallen- und Straßenleuchten arbeiten heute meist mit fest eingebauten LED-Modulen statt mit Lampen in einer Fassung. Das erlaubt flache Bauformen und eine gute Wärmeableitung, weil das Modul direkt auf dem Gehäuse oder Kühlkörper sitzt.

  • Versorgung: Die meisten Module brauchen einen LED-Treiber mit festem Ausgangsstrom, etwa 350, 500 oder 700 mA; andere arbeiten mit Konstantspannung. Strom und Spannungsbereich von Modul und Treiber müssen zusammenpassen.
  • Austausch: Nach der Ökodesign-Verordnung (EU) 2019/2020 müssen Lichtquellen und separate Betriebsgeräte in Leuchten grundsätzlich mit allgemein verfügbarem Werkzeug und ohne bleibende Beschädigung ersetzbar sein; Ausnahmen muss der Hersteller begründen. Was das Produktmerkmal dazu bedeutet, erklärt der Eintrag Austauschbares Leuchtmittel.
  • Ersatzteile: Standardisierte Moduldimensionen und Steckverbinder erleichtern einen späteren Tausch.

Tipp: Dokumentieren Sie bei größeren Anlagen Typ, Betriebsstrom und Farbtemperatur der Module. So lassen sich defekte Module später passend ersetzen, ohne dass Farbunterschiede im Raum entstehen.