Eingangs- und Ausgangsspannung

Die Eingangsspannung ist die Spannung, mit der ein Netzteil, Treiber oder Controller versorgt wird, zum Beispiel 220–240 V AC. Die Ausgangsspannung gibt das Gerät an die angeschlossenen LEDs ab, etwa 12 V oder 24 V DC.

Beide Werte stehen auf dem Typenschild und in den Produktdaten. So prüfen Sie, ob ein Gerät passt:

  • Eingang: Er muss zur vorhandenen Versorgung passen – bei Netzgeräten zur Netzspannung, bei Controllern und Dimmern für Streifen zur Spannung des Netzteils. Geräte mit Weitbereichseingang, etwa 100–240 V AC, sind unempfindlicher gegen Schwankungen.
  • Ausgang bei Konstantspannung: Die Ausgangsspannung muss genau der Spannung der LEDs entsprechen. Ein 24-V-Streifen an 12 V bleibt dunkel, ein 12-V-Streifen an 24 V wird zerstört.
  • Ausgang bei Konstantstrom: Hier ist ein Spannungsbereich angegeben, etwa 25–42 V. Die Betriebsspannung des LED-Moduls muss darin liegen.

Controller und viele Funkdimmer für LED-Streifen reichen die Eingangsspannung nur weiter: Am Ausgang liegt dieselbe Spannung an, geschaltet in Kanälen. Netzteil, Controller und Streifen brauchen deshalb dieselbe Systemspannung.

Am Ende langer Leitungen misst man oft weniger als am Netzteil – das ist der Spannungsabfall. Wie Sie das passende LED-Netzteil wählen, erklärt der gleichnamige Eintrag; ein Beispiel mit 24 V und 48 V zeigt der Ratgeber Magnetschienensystem auswählen.