Glossar der Fachbegriffe, Seite 3

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Liste der Glossarbegriffe

Dimmbereich

Der Dimmbereich gibt an, zwischen welcher minimalen und maximalen Helligkeit sich eine Leuchte regeln lässt, meist in Prozent des Lichtstroms – zum Beispiel 1–100 % oder 10–100 %. Die untere Grenze, die Mindesthelligkeit, hängt vom Treiber und vom…

Dimmen

Dimmen bedeutet, die Helligkeit einer Leuchte stufenlos oder in Stufen zu verringern. Bei LEDs regelt der Treiber dazu den Strom oder die Einschaltdauer – je nach System per Wanddimmer, Steuerleitung, Funk oder App. Welches Verfahren passt, hängt…

DIN EN 12193

Die DIN EN 12193 ist die europäische Norm für Sportstättenbeleuchtung. Sie legt für Hallen und Außenanlagen je Sportart und Beleuchtungsklasse Mindestwerte für Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit, Blendungsbegrenzung und Farbwiedergabe fest. Die…

DIN EN 12464-1

Die DIN EN 12464-1 ist die europäische Norm für die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen. Sie legt je Raum und Tätigkeit den Wartungswert der Beleuchtungsstärke sowie Anforderungen an Blendung, Gleichmäßigkeit und Farbwiedergabe fest. Die…

DIN EN 13201

Die DIN EN 13201 ist die europäische Normenreihe für Straßenbeleuchtung. Sie legt Beleuchtungsklassen und Gütemerkmale für Straßen, Wege und Plätze fest und beschreibt, wie diese berechnet, gemessen und energetisch bewertet werden. Die Reihe besteht…

DIN EN 1838

Die DIN EN 1838 ist die europäische Norm für Notbeleuchtung. Sie legt fest, wie hell Rettungswege, offene Flächen und Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung bei Stromausfall beleuchtet sein müssen und wie gut Rettungszeichen erkennbar sind. Die…

DMX

DMX (genauer DMX512) ist ein digitales Steuerprotokoll aus der Bühnen- und Veranstaltungstechnik: Ein Lichtpult oder Controller steuert je Datenleitung bis zu 512 Kanäle für Scheinwerfer, Effektleuchten und LED-Streifen. Festgelegt ist DMX512 in der…

Durchgangsverdrahtung

Durchgangsverdrahtung bedeutet, dass die Netzleitung durch eine Leuchte hindurch zur nächsten Leuchte weitergeführt (durchgeschleift) wird – über eigene Klemmen im Anschlussraum, ohne zusätzliche Abzweigdose. Typisch ist das bei Feuchtraumleuchten,…

Edelstahl

Edelstahl ist nichtrostender Stahl mit mindestens 10,5 % Chrom. Bei Leuchten wird er für Gehäuse, Schrauben, Klammern und Seile eingesetzt, die Feuchtigkeit, Reinigung oder Salz ausgesetzt sind. Das Chrom bildet an der Oberfläche eine dünne…

Einbauausschnitt

Der Einbauausschnitt (Montagebohrung) ist die Öffnung in Decke oder Wand, in die eine Einbauleuchte eingesetzt wird; angegeben wird er als Durchmesser oder als Länge × Breite in Millimetern. Auf Produktseiten steht das Maß unter Montagebohrung. Es…

Einbauleuchte

Eine Einbauleuchte (Downlight) sitzt bündig in einer abgehängten Decke, z. B. aus Gipskarton; sichtbar bleibt nur der flache Rahmen. Prüfen Sie vor dem Kauf Einbauausschnitt, Einbautiefe und im Bad die Schutzart.

Einbaustrahler

Ein Einbaustrahler ist ein in die Decke eingelassener Spot mit gerichtetem Licht, oft schwenkbar und mit GU10-Lampe oder fest eingebauter LED. Entscheidend sind Einbauausschnitt, Einbautiefe und Abstrahlwinkel.

Einbautiefe

Die Einbautiefe gibt an, wie viel Platz eine Einbauleuchte hinter der Decken- oder Wandoberfläche braucht – also die Mindesthöhe des Hohlraums zwischen Unterdecke und Rohdecke, in Millimetern. Gemessen wird von der Deckenoberfläche bis zum höchsten…

Eingangs- und Ausgangsspannung

Die Eingangsspannung ist die Spannung, mit der ein Netzteil, Treiber oder Controller versorgt wird, zum Beispiel 220–240 V AC. Die Ausgangsspannung gibt das Gerät an die angeschlossenen LEDs ab, etwa 12 V oder 24 V DC. Beide Werte stehen auf dem…

Einseitige und beidseitige Einspeisung

Einseitige oder beidseitige Einspeisung beschreibt, ob eine LED-Röhre, ein LED-Streifen oder eine Stromschiene nur an einem Ende oder an beiden Enden mit Strom versorgt wird. Bei LED-Röhren muss die Verdrahtung der Leuchte dazu passen. Bei…

Einschaltstrom

Der Einschaltstrom ist die kurze Stromspitze beim Einschalten eines elektronischen Geräts, wenn die Kondensatoren im LED-Treiber geladen werden. Er dauert meist weniger als eine Millisekunde, kann aber ein Vielfaches des Nennstroms erreichen. Bei…

Einzelbatterie- und Zentralbatteriesystem

Einzelbatterie- und Zentralbatteriesystem sind zwei Grundformen der Stromversorgung von Sicherheitsbeleuchtung: Beim Einzelbatteriesystem hat jede Notleuchte einen eigenen Akku, beim Zentralbatteriesystem versorgt eine Batterieanlage alle…

Elektrofachkraft

Eine Elektrofachkraft kann aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrung elektrotechnische Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen. Feste Anschlüsse von Leuchten an das 230-V-Netz gehören in ihre Hände. Die Definition…

Empfohlene Raumfläche

Die empfohlene Raumfläche auf Produktseiten gibt grob an, für welche Raumgröße das Licht einer Leuchte reicht, etwa „6 bis 12 m²“. Sie ist ein Richtwert und kein Nachweis für eine bestimmte Beleuchtungsstärke. Die Spanne zeigt, dass Räume…

EMV

EMV steht für elektromagnetische Verträglichkeit: Ein Gerät darf andere Geräte nicht durch elektromagnetische Störungen beeinträchtigen und muss selbst gegen übliche Störungen aus Netz und Umgebung unempfindlich sein. Für Leuchten, LED-Treiber und…

ENEC

ENEC ist ein freiwilliges europäisches Prüfzeichen für Leuchten und elektrotechnische Komponenten. Es bestätigt, dass eine unabhängige Prüfstelle die Sicherheit nach europäischen Normen geprüft hat und die Fertigung regelmäßig überwacht. Anders als…

Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse zeigt auf dem EU-Energielabel, wie sparsam eine Lichtquelle ist. Seit dem 1. September 2021 gilt für Lichtquellen die Skala A bis G; maßgeblich ist, wie viel Licht pro Watt erzeugt wird. Grundlage ist die Verordnung (EU)…

Entladungslampe

Eine Entladungslampe erzeugt Licht durch eine elektrische Entladung in Gas oder Metalldampf; dazu gehören Leuchtstofflampen sowie Hochdrucklampen wie Halogen-Metalldampf-, Quecksilberdampf- und Natriumdampflampen. Hochdruck-Entladungslampen –…

EPREL

EPREL (European Product Registry for Energy Labelling) ist die EU-Datenbank, in der Lieferanten alle Produkte mit Energielabel registrieren müssen. Der QR-Code auf dem Label führt direkt zum Eintrag mit Label und Produktdatenblatt. Rechtsgrundlage…

Erdkabel

Ein Erdkabel ist ein Kabel, das für die Verlegung direkt im Erdreich geeignet ist; in Deutschland wird dafür meist der Typ NYY verwendet, etwa NYY-J 3 × 1,5 mm² für die Gartenbeleuchtung. NYY steht für einen Normtyp (N) mit PVC-Aderisolierung (Y)…

Steuerelemente der Liste

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