Einbautiefe
Die Einbautiefe gibt an, wie viel Platz eine Einbauleuchte hinter der Decken- oder Wandoberfläche braucht – also die Mindesthöhe des Hohlraums zwischen Unterdecke und Rohdecke, in Millimetern.
Gemessen wird von der Deckenoberfläche bis zum höchsten Punkt der Leuchte; je nach Hersteller mit oder ohne separaten Treiber. Planen Sie zusätzlich Platz für Anschlussleitung, Klemmen und Treiber ein – und etwas Luft, damit die Wärme abziehen kann.
- Flache LED-Einbaupanels und Downlights kommen mit wenigen Zentimetern aus und passen auch in knappe Hohlräume.
- Einbaustrahler mit GU10-Fassung brauchen deutlich mehr Tiefe, weil Fassung und Lampe hintereinander sitzen.
- Dämmung, Lüftungsrohre und Profile der Unterkonstruktion verringern die nutzbare Tiefe. Leuchten dürfen nur mit Dämmstoff überdeckt werden, wenn der Hersteller das ausdrücklich zulässt.
Messen Sie die Tiefe vor dem Kauf an der geplanten Stelle, etwa durch einen vorhandenen Ausschnitt oder eine Revisionsöffnung. Reicht der Hohlraum nicht aus, ist eine Aufbauleuchte oder ein Einbaupanel mit Aufbaurahmen die bessere Lösung. Zum passenden Loch in der Decke siehe Einbauausschnitt. Einbau und Aufbau vergleicht der Ratgeber LED-Leuchten für abgehängte Decken.
