Einseitige und beidseitige Einspeisung

Einseitige oder beidseitige Einspeisung beschreibt, ob eine LED-Röhre, ein LED-Streifen oder eine Stromschiene nur an einem Ende oder an beiden Enden mit Strom versorgt wird. Bei LED-Röhren muss die Verdrahtung der Leuchte dazu passen.

Bei LED-Röhren steht die Angabe auf Produktseiten unter Art der Stromversorgung. Sie entscheidet, wie die Leuchte verdrahtet sein muss, wenn die Röhre direkt an 230 V betrieben wird:

  • Einseitig (engl. single-ended): Außen- und Neutralleiter liegen an einem Ende an, meist mit Pfeil oder „Input“ markiert. Die Stifte am anderen Ende haben keine elektrische Funktion – das gilt beim Einsetzen als sicherer und wird deshalb meist empfohlen.
  • Beidseitig (double-ended): Außenleiter an einem, Neutralleiter am anderen Ende.

Passt die Röhre nicht zur Leuchte, muss die Einspeisung umverdrahtet werden. Das ist ein Umbau der Leuchte und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft; danach die Leuchte gut sichtbar als nur für LED-Röhren geeignet kennzeichnen. Röhren für den Betrieb am konventionellen Vorschaltgerät brauchen stattdessen einen LED-Starter.

Bei LED-Streifen verringert eine Einspeisung an beiden Enden oder an mehreren Punkten den Spannungsabfall – der Streifen leuchtet bis zum Ende gleichmäßig. Stromschienen werden über einen Einspeiser am Anfang oder in der Mitte versorgt. Ausführlich zu Röhren: Leuchtstoffröhre durch LED-Röhre ersetzen.