Dimmbereich
Der Dimmbereich gibt an, zwischen welcher minimalen und maximalen Helligkeit sich eine Leuchte regeln lässt, meist in Prozent des Lichtstroms – zum Beispiel 1–100 % oder 10–100 %.
Die untere Grenze, die Mindesthelligkeit, hängt vom Treiber und vom Dimmverfahren ab. Darunter kann das Licht flackern, unruhig werden oder ausgehen. Orientierungswerte:
- Phasendimmer mit dimmbaren LED-Lampen: häufig ab 5–10 %,
- 1–10 V: je nach Treiber ab 1 % oder ab 10 %,
- DALI: laut Norm 0,1–100 %, tatsächlich erreichbar je nach Treiber,
- PWM-Controller für LED-Streifen: meist bis nahe 0 %.
Ebenso wichtig ist die Dimmkurve. Sie beschreibt, wie sich die Helligkeit über den Regelweg ändert. Das Auge nimmt Helligkeit ungefähr logarithmisch wahr. Eine logarithmische Kurve, wie sie DALI verwendet, wirkt deshalb gleichmäßiger als eine lineare, bei der sich die Helligkeit im unteren Bereich sprunghaft ändert.
Bei vielen LED-Dimmern lässt sich die Mindesthelligkeit einstellen; so vermeiden Sie Flackern in niedriger Stellung. Für Wohnräume, Restaurants und Hotels lohnt sich ein großer Dimmbereich bis 1 %. Grundlagen unter Dimmen; Vergleichswerte für die Umstellung zeigt der Ratgeber Dimmbares Licht auf LED umstellen.
