RGB-LED
Eine RGB-LED vereint rote, grüne und blaue Leuchtdioden. Durch Mischen der drei Grundfarben in unterschiedlicher Helligkeit entstehen nahezu beliebige Farben; RGBW ergänzt einen weißen Kanal für sauberes Weißlicht.
Ein LED-Controller steuert jeden Farbkanal getrennt, meist per Pulsweitenmodulation. In den Produktdaten unterscheiden Sie:
- RGB: drei Kanäle für farbiges Licht und Farbwechsel. Weiß entsteht nur als Mischung, wirkt oft bläulich und gibt Farben schlecht wieder.
- RGBW bzw. RGB+W: vier Kanäle; ein zusätzlicher weißer Chip liefert echtes Weißlicht mit definierter Lichtfarbe.
- RGB+CCT (RGBCCT): fünf Kanäle mit warm- und kaltweißen Chips, sodass sich auch die Farbtemperatur einstellen lässt. „RGBWW“ nutzen Hersteller teils für vier, teils für fünf Kanäle – maßgeblich ist die Kanalzahl im Datenblatt.
RGB-Streifen arbeiten meist mit 12 V oder 24 V und einem gemeinsamen Pluspol. Bezeichnungen wie „Multicolor“ oder „Farbwechsel“ meinen ebenfalls farbiges Licht. Bei normalen RGB-Streifen leuchtet die ganze Länge in derselben Farbe; Lauflichteffekte erfordern eine adressierbare LED.
Unser Tipp: Für Effekt- und Akzentlicht genügt RGB. Soll die Leuchte auch als Wohn- oder Grundlicht dienen, wählen Sie RGBW. Controller, Fernbedienung und Netzteil müssen zur Kanalzahl und zur Spannung passen. Was der Umstieg bringt, zeigt der Ratgeber Farbige Beleuchtung auf LED umrüsten.
