PWM
PWM (Pulsweitenmodulation) ist ein Dimmverfahren, bei dem die LED sehr schnell ein- und ausgeschaltet wird. Das Verhältnis von Ein- zu Ausschaltzeit bestimmt die wahrgenommene Helligkeit.
Ein Beispiel: Ist die LED in jeder Periode zur Hälfte eingeschaltet (Tastgrad 50 %), liefert sie im Mittel etwa die Hälfte ihres Lichtstroms. Weil die LED im eingeschalteten Zustand immer mit demselben Strom läuft, bleibt die Lichtfarbe auch bei niedriger Helligkeit stabil.
PWM finden Sie vor allem
- in Dimmern und Controllern für 12-V- und 24-V-LED-Streifen, bei RGB- und RGBW-Streifen mit einem Kanal je Farbe,
- in vielen LED-Treibern, die intern so dimmen, auch wenn sie von außen per DALI oder 1–10 V angesteuert werden.
Entscheidend ist die PWM-Frequenz. Ist sie zu niedrig, kann das Licht sichtbar flimmern, und bei Bewegungen oder in Kameraaufnahmen entstehen Stroboskop- und Streifeneffekte. Hochwertige Geräte takten im Kilohertzbereich; achten Sie auf die Frequenzangabe im Datenblatt. Die Alternative ist die Stromabsenkung (Amplitudendimmung): Sie arbeitet ohne Pulse, kann aber bei sehr geringer Helligkeit die Lichtfarbe leicht verschieben.
Mehr zum Steuergerät unter LED-Controller. Wie Netzteil und PWM-Controller zusammen angeschlossen werden, zeigt der Ratgeber Netzteil für LED-Streifen montieren.
