Akzentbeleuchtung
Akzentbeleuchtung hebt einzelne Objekte oder Bereiche mit gerichtetem, hellerem Licht hervor – etwa Ware im Laden, Bilder, Exponate oder Architekturdetails. Sie wirkt durch den Kontrast zur Umgebung.
Ein Akzent fällt erst auf, wenn das Objekt deutlich heller ist als seine Umgebung – meist ein Mehrfaches der Umgebungshelligkeit. Je dunkler der Hintergrund, desto stärker die Wirkung. Eingesetzt werden:
- Strahler mit engem Abstrahlwinkel von etwa 10 bis 30°, zum Beispiel an einer Stromschiene,
- schwenkbare Einbaustrahler in der Decke,
- LED-Streifen in Regalen, Vitrinen und an Konturen,
- Bodeneinbauleuchten und Fluter für Fassaden und Bäume.
Für Ware, Kunst und Lebensmittel zählt eine hohe Farbwiedergabe, üblich ist Ra 90 oder mehr. Weiße LEDs geben im Lichtkegel praktisch kein UV und kaum Wärmestrahlung ab und schonen so empfindliche Exponate.
Praxistipp: Planen Sie Akzente, wenn die Grundbeleuchtung steht, und schalten Sie beide getrennt. Verstellbare Strahler an einer Stromschiene machen spätere Umgestaltungen einfach. Warum ein Raum ohne Akzente flach wirkt, zeigt die Lichtstudie Showroom mit 15 Schienenstrahlern.
