Farbtemperatur

Die Farbtemperatur beschreibt die Lichtfarbe einer weißen Lichtquelle und wird in Kelvin (K) angegeben. Niedrige Werte wie 2.700 K wirken warm und gelblich, hohe Werte ab etwa 5.300 K kühl und bläulich.

Der Name kommt von einem glühenden Körper, dessen Farbe sich mit der Temperatur ändert: von Rot über Gelb und Weiß bis Bläulich. Bei LEDs spricht man genau genommen von der ähnlichsten Farbtemperatur (englisch CCT).

DIN EN 12464-1 teilt die Lichtfarben in drei Gruppen ein:

  • Warmweiß: unter 3.300 K – Wohnräume, Hotels, Gastronomie
  • Neutralweiß: 3.300 bis 5.300 K – Büros, Schulen, Werkstätten
  • Tageslichtweiß: über 5.300 K – Hallen, Lager, Prüfplätze

Auf den Produktseiten finden Sie die Parameter „Farbtemperatur“ in Kelvin und „Lichtfarbe“, etwa warmweiß oder kaltweiß. Der Wert „CCT“ kennzeichnet Leuchten mit einstellbarer Lichtfarbe, siehe Tunable White. Auf Leuchtstoffröhren und vielen LED-Röhren steht zusätzlich ein dreistelliger Farbcode: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe, die beiden letzten für die Farbtemperatur. 840 heißt also Ra 80 bis 89 und 4.000 K.

Die Farbtemperatur sagt nichts darüber, wie natürlich Farben wirken – das beschreibt die Farbwiedergabe. Mischen Sie in einem Raum möglichst keine unterschiedlichen Lichtfarben. Welche Lichtfarbe zu welchem Raum passt, zeigt der Ratgeber Wohnung beleuchten: Lux-Werte, Lichtfarbe und Tipps für kleine Räume.