Sportstättenbeleuchtung: Beispielberechnungen, Seite 8

Liste der Artikel

Squashcourt 6,40 × 9,75 m mit 665 Lux: 15 Linearleuchten

Lichtstudie · Squashcourt

Lichtberechnung für einen Squashcourt mit 6,40 × 9,75 m. Berechnungsebene in Brusthöhe, beleuchtete senkrechte Wände und fünfzehn Linearleuchten, die den Spieler beim hohen Ball nicht blenden.

Beim Squash ist die Wand das Spielfeld. Der Ball wird gegen die Stirnwand geschlagen, und der Spieler verfolgt, wie er von dort zurückkommt. Das ändert alles, was Sie von der Beleuchtung erwarten: Es kommt weniger darauf an, wie viel Licht auf dem Boden ankommt, als darauf, wie viel auf den senkrechten Flächen ankommt.

Die Berechnung legt das schon in der Aufgabenstellung fest. Die Beleuchtungsstärke wird hier nicht in den üblichen 85 Zentimetern über dem Boden berechnet, sondern in 1,200 Metern Höhe. Und die Wände erhalten 555 lx – fast so viel wie die Spielebene. Das sehen Sie bei keiner anderen Sportstätte.

Berechnungsebene1,200 mhöher als die üblichen 0,85 m
Spielebene (Ø)665 lxGleichmäßigkeit 0,684
Wände erhalten555 lxfast so viel wie der Boden
Leuchten15×LED-Linearleuchten
Court6,40 × 9,75 mStandardmaß für Einzel
Lichte Höhe5,640 mspez. Anschlussleistung 13,70 W/m²
Dunkelste Wandstelle308 lxhellste 1.166 lx
Boden564 lxReflexionsgrad 52 %

Ein Standardcourt auf den Zentimeter genau

Der Court misst 6,40 × 9,75 Meter. Das ist keine zufällige Zahl – es ist das exakte Maß eines Squash-Einzelcourts nach den Regeln. Fläche 62,41 m², lichte Höhe 5,640 m.

Squash wird in einer geschlossenen Box gespielt. Vier Wände, Decke, Boden – und alle außer der Decke sind im Spiel. Die Stirnwand ist das Ziel, die Seitenwände werden für Abpraller genutzt, die Rückwand stoppt den Ball. Während eines Ballwechsels dreht sich der Spieler einmal um die eigene Achse und blickt in alle Richtungen.

Deshalb wird höher gerechnet

In 1,200 Metern Höhe befinden sich ungefähr Ball und Schläger im Moment des Schlags. Die Beleuchtungsstärke in dieser Ebene sagt aus, ob der Spieler den schwarzen Gummiball sieht – und der ist klein, dunkel und fliegt mit über 200 Kilometern pro Stunde.

Die Spielebene kommt auf 665 lx bei einer Gleichmäßigkeit von 0,684. Dunkelste Stelle 455, hellste 794. Bei einem Sport, in dem es um Zehntelsekunden geht, ist ausgeglichenes Licht wichtiger als seine absolute Menge – jeder Schatten auf der Flugbahn kostet einen Ballwechsel.

Wo im Court überall Licht ankommt

Fläche Beleuchtungsstärke (Ø) Minimum Maximum Reflexionsgrad
Spielebene (1,2 m) 665 lx 455 lx 794 lx –
Boden 564 lx 402 lx 658 lx 52 %
Wände (4) 555 lx 308 lx 1.166 lx 50 %
Decke 457 lx 251 lx 8.304 lx 70 %

Lesen Sie die zweite und dritte Zeile. Der Boden hat 564 lx, die Wände 555. In einem normalen Raum bekämen die Wände nur einen Bruchteil dessen, was auf den Boden fällt. Hier liegen sie fast gleichauf – weil die Wände das Spielfeld sind.

Der Sprung beim Maximum der Decke

Die Decke erreicht im Maximum 8.304 lx. Das ist kein Tippfehler. Es ist der Wert unmittelbar an der Leuchte – im Grunde ihre eigene Leuchtdichte, projiziert auf die Deckenfläche. Der Mittelwert der Decke liegt bei 457 lx und spielt eine wichtige Rolle: Eine helle Decke (70 % Reflexionsgrad) wirft Licht nach unten zurück und hilft, Ecken auszuleuchten, die kein direktes Licht erreicht.

Die Wände haben einen Reflexionsgrad von 50 %. Squashcourts sind traditionell weiß, und das nicht nur, damit man den Ball sieht. Eine weiße Wand wirkt wie eine zweite Leuchte – sie wirft Licht auf die gegenüberliegende Seite und gleicht die Beleuchtung der ganzen Box aus.

Fünfzehn Leuchten längs zum Court, nicht quer

Lageplan der fünfzehn Linearleuchten an der Decke des Squashcourts
Anordnung der Leuchten an der Decke. 15 Linearleuchten in drei Reihen zu je fünf, längs zum Court ausgerichtet. Die Kreise sind die Leuchten, die Rechtecke ihr leuchtender Körper.

Achten Sie auf zwei Dinge. Erstens sind die Leuchten linear – lange Röhren, keine punktförmigen Strahler. Zweitens sind sie längs zum Court ausgerichtet, in Richtung der Längsachse.

Warum linear und nicht punktförmig

Bei einem hohen Ball legt der Spieler den Kopf in den Nacken und schaut zur Decke. Ein punktförmiger Strahler würde ihm in diesem Moment wie eine kleine, grelle Sonne direkt in die Augen leuchten. Eine Linearleuchte verteilt denselben Lichtstrom auf eine lange Fläche; ihre Leuchtdichte ist dadurch viel niedriger, und sie blendet weit weniger.

Warum längs und nicht quer

Die Längsausrichtung bedeutet, dass durchgehende Lichtbänder der Spielrichtung folgen. Das Licht ist dann in der Richtung gleichmäßiger, in die der Ball am häufigsten fliegt, und an den Wänden entstehen keine abwechselnd hellen und dunklen senkrechten Streifen, die beim Verfolgen des Abpralls stören würden.

Fünfzehn Leuchten à 57,0 W ergeben zusammen 854,9 W. Auf 62,41 m² sind das 13,70 W/m² – auf den ersten Blick viel, aber Squash braucht ein hohes und vor allem ausgeglichenes Niveau auf den senkrechten Flächen, und das kostet mehr Leuchten als eine reine Bodenbeleuchtung.

Isolinien: eine Lichtinsel in der Mitte

Isolinien der Beleuchtungsstärke auf dem Squashcourt mit eingezeichneten Leuchten
Isolinien der Beleuchtungsstärke in der Spielebene. Die Linien verbinden Punkte gleicher Werte, die Zahlen sind Lux. In der Mitte eine geschlossene Schleife um 770, zu den Ecken hin sinken die Werte auf 560. Die roten Rechtecke sind die Leuchten.

Die Karte hat die Form einer Zielscheibe. In der Court-Mitte bleiben die Werte über 770 lx, zu den Ecken hin sinken sie auf 560. Der Unterschied zwischen Mitte und Ecke liegt bei etwa 794 zu 455 – ein Verhältnis, das die Gleichmäßigkeit bei 0,684 hält.

Für Squash ist das wichtig. Am meisten gespielt wird in der Mitte des Courts, wo auch das meiste Licht ist. Die Ecken, in die der Ball nur gelegentlich fällt, sind etwas dunkler – aber immer noch über 500 Lux, sodass der schwarze Ball auch dort zu sehen ist.

Was diese Karte nicht zeigt

Die Isolinien zeigen die waagerechte Ebene. Die eigentliche Herausforderung beim Squash – die Beleuchtung der Stirnwand, auf die der Spieler am häufigsten blickt – sieht man erst in der Tabelle, in der die Wände auf 555 lx kommen. Wäre die Stirnwand dunkel, würde der Spieler den Ball genau dann verlieren, wenn er von ihr zurückprallt. Deshalb ist sie weiß, und deshalb wird sie von oben mit ausgeleuchtet.

Was die Squashbeleuchtung anders macht

Keine Leuchte in der Flugbahn

Beim Squash fliegt der Ball bis zur Decke. Eine tief abgehängte Leuchte würde ständig getroffen. Deshalb sitzen alle Leuchten bündig in der Deckenebene, auf einer Höhe, ohne Vorsprünge. Innen muss der Court eine glatte Box sein.

Robust gegen Ballwürfe und Feuchtigkeit

Die eingesetzten staubdichten Leuchten haben eine höhere Schutzart. In einer Halle, in der ein harter Ball fliegt und die Spieler schwitzen, ist ein robustes Gehäuse Pflicht – nicht wegen des Staubs, sondern wegen der Ballwürfe und des Kondenswassers.

Gleichmäßigkeit vor Leistung

Eine Gleichmäßigkeit von 0,684 ist beim Squash wertvoller als ein hoher Mittelwert. Der Sport wird mit den Augen gespielt: Wer den Ball für einen Sekundenbruchteil im Schatten verliert, verliert den Punkt. Deshalb kommen so viele Leuchten auf eine kleine Fläche, und deshalb wird darauf geachtet, dass zwischen ihnen keine Einbrüche entstehen.

Die Wandfarbe gehört zur Anlage

Weiße Wände mit 50 % Reflexionsgrad sind nicht nur Tradition. Sie werfen Licht quer durch den Court zurück und bilden den Hintergrund, vor dem der schwarze Ball zu sehen ist. Würde der Court dunkel gestrichen, reichte die Beleuchtung schlagartig nicht mehr aus – und mehr Leuchten ließen sich nicht unterbringen, die Decke ist voll.

Was die einzelnen Zahlen bedeuten

Berechnungsebene 1,2 m
Die Höhe, in der die Beleuchtungsstärke berechnet wird. Beim Squash liegt sie höher als die üblichen 0,85 m, weil sich Ball und Schläger in Brusthöhe und darüber bewegen.
Beleuchtungsstärke der Wände
Wie viel Licht auf die senkrechten Flächen fällt. Beim Squash wichtiger als die Beleuchtungsstärke am Boden – die Stirnwand ist das Spielziel.
Reflexionsgrad
Der Anteil des Lichts, den eine Fläche zurückwirft. Die weißen Wände des Courts (50 %) wirken wie eine zweite Leuchte und gleichen die Beleuchtung der ganzen Box aus.
Leuchtdichte der Leuchte
Wie viel Licht von einer Flächeneinheit der Leuchte ausgeht. Eine lineare Röhre hat eine niedrige Leuchtdichte und blendet deshalb den Spieler nicht, der dem Ball nach oben hinterherschaut.
Gleichmäßigkeit
Verhältnis der dunkelsten Stelle zum Mittelwert. Bei einem schnellen Sport wertvoller als ein hohes Niveau – ein Schatten auf der Flugbahn bedeutet einen verlorenen Ballwechsel.
Schutzart der Leuchte
Schutz gegen Staub und Wasser; hier zählt vor allem die Robustheit gegen Ballwürfe und Kondenswasser. In einer Sporthalle ein Muss.

Was Sie daraus mitnehmen können

Squashcourt 6,40 × 9,75 m, 15 Linearleuchten, 665 lx in der Spielebene und 555 lx an den Wänden. Die Beleuchtung einer geschlossenen Box, in der die Wand das Spielfeld ist.

Drei Dinge unterscheiden Squash von jeder anderen Halle:

Senkrechte Flächen sind wichtiger als der Boden. Gespielt wird gegen die Wand, also erhalten die Wände 555 Lux – fast so viel wie die Spielebene. Die Bodenbeleuchtung ist zweitrangig.

Die Ebene liegt höher. 1,200 Meter statt der üblichen 85 Zentimeter, weil sich das Spiel in Brusthöhe und darüber abspielt.

Die Leuchten sind linear, bündig eingebaut und längs ausgerichtet. Die niedrige Leuchtdichte blendet den nach oben schauenden Spieler nicht, die glatte Decke ist dem Ball nicht im Weg, und die Längsausrichtung folgt der Spielrichtung.

Leuchten für Squash- und Ballsportcourts finden Sie unter LED-Feuchtraumleuchten und LED-Beleuchtung für Sporthallen. Die Lichtberechnung für Ihren Court – einschließlich der senkrechten Flächen und einer Blendungsprüfung – erstellen wir maßgeschneidert.

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihren Squashcourt? Senden Sie uns Court-Maße, Deckenhöhe und gewünschte Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtstudie anfragen
Artikel lesen
Sporthalle 36 × 20 × 7 m mit 335 Lux: 15 asymmetrische Leuchten

Lichtstudie · Sporthalle

DIALux-Berechnung für eine Turnhalle mit 36 × 20 × 7 Metern. Asymmetrische Optik, CRI 90 über der Normanforderung und ein Wartungsfaktor, der eigentlich ein Wartungsvertrag ist.

Die Turnhalle kommt auf 335 lx bei geforderten 300 lx, mit einer Gleichmäßigkeit von 0,61 und einer Farbwiedergabe von CRI 90 – volle zehn Punkte über der Normanforderung. Interessanter als das Ergebnis ist aber, was der Planer alles in die Berechnung eingeben musste, damit es aufgeht. Bis hin zu der Frage, wie oft die Leuchten gereinigt werden.

Beleuchtungsstärke (Ø)335 lxNorm fordert 300 lx
Gleichmäßigkeit0,61Norm fordert 0,6
Min. / Max.205 / 470 lxSpanne auf der Hallenfläche
FarbwiedergabeCRI 90Norm fordert nur 80
Leuchten15×LED-Sporthallenleuchte
Anschlussleistung je Leuchte200 W20.652 lm Nutzlichtstrom
SchutzartIP65staubdicht, strahlwassergeschützt
Halle36 × 20 × 7 m720 m² Hallenboden

Fünfzehn Leuchten im Raster 7 × 5 Meter

Die folgende Abbildung ist ein bemaßter Leuchtenplan, keine Karte der Beleuchtungsstärke. Sie zeigt, wo genau die Leuchten hängen – nicht, wie viel Licht wohin fällt.

Bemaßter Plan der Leuchtenanordnung in der Sporthalle
Leuchtenplan. Halle 36 × 20 m, 15 Leuchten in fünf Spalten zu je drei Stück. Die Maße geben die Position der Leuchten in Millimetern an.

Aus den Maßen lesen Sie die Abstände ab: 7 Meter zwischen den Spalten, 5 Meter zwischen den Reihen. Und jetzt das Wesentliche: Die Leuchten hängen in 7 Metern Höhe. Der Abstand zwischen den Spalten entspricht also der Montagehöhe – das Verhältnis ist genau eins zu eins.

Bei hohen Räumen ist das eine sehr konservative, also sichere Wahl. Die Lichtkegel überlappen großzügig, zwischen den Leuchten entsteht kein Einbruch. Hätte der Planer den Abstand auf zehn Meter gestreckt, hätte er fünf Leuchten gespart – und die Gleichmäßigkeit wäre unter die Normanforderung gefallen. So bleibt eine Reserve: 0,61 gegenüber geforderten 0,6.

Asymmetrische Optik: Warum die Leuchte nicht direkt nach unten strahlt

Laut Datenblatt ist die Leuchte asymmetrisch, ihr Halbwertswinkel beträgt 35,1°. Übersetzt heißt das: Das Hauptlichtbündel ist relativ schmal und zeigt nicht senkrecht unter die Leuchte, sondern zur Seite.

In einer Turnhalle ist das aus zwei Gründen sinnvoll. Erstens ist die Decke hoch, und die Leuchte muss ihr Licht bis auf den Boden werfen. Zweitens – und das ist wichtiger – schauen die Spieler nach oben. Sie verfolgen den Ball, den Schmetterball, das Zuspiel unter die Decke. Würde die Leuchte mit ihrer ganzen Lichtstärke senkrecht nach unten strahlen, hätten sie sie in jedem dieser Momente direkt im Auge.

Die maximale Lichtstärke beträgt 767 cd/klm, ist aber schräg gerichtet. Das Licht trifft so von der Seite auf den Boden, und wer den Kopf hebt, blickt auf die relativ dunkle Decke zwischen den Leuchten.

Die praktische Folge für die Halle

Asymmetrische Leuchten dürfen nicht verkehrt herum montiert werden. Um 180 Grad gedreht, strahlen sie auf die gegenüberliegende Wand statt in die Hallenmitte. Dann gilt die Berechnung nicht mehr: Die Halle ist in der Mitte dunkel und an den Wänden überbeleuchtet. Das ist der häufigste Montagefehler bei Sportleuchten – und vom Boden aus praktisch nicht zu erkennen.

Wartung ist kein Detail, sondern ein Eingabeparameter

Die meisten Berechnungen nennen eine einzige Zahl – den Wartungsfaktor. Dieser Report geht weiter und listet auf, woraus sich der Faktor ergibt:

Verschmutzungsgrad der Umgebung: sauber. Reinigungsintervall der Leuchten: 12 Monate. Renovierungsintervall der Raumoberflächen: 36 Monate. Funktionssicherheit: 100 %. Resultierender Wartungsfaktor: 0,58.

Das ist eigentlich ein in die Berechnung geschriebener Wartungsvertrag. Die angegebenen 335 lx gelten unter der Voraussetzung, dass die Leuchten einmal im Jahr gereinigt und Decke und Wände alle drei Jahre gestrichen werden. Geschieht das nicht, ist die Halle nach fünf Jahren dunkler als auf dem Papier.

Warum ausgerechnet der Deckenanstrich

In der Berechnung sind drei Reflexionen des Lichts eingestellt. Das Programm berücksichtigt also auch Strahlen, die von der Decke auf den Boden, vom Boden an die Wand und erst dann auf die betrachtete Stelle fallen. In einer Halle mit über 5.000 Kubikmetern Volumen macht reflektiertes Licht einen wesentlichen Teil des Ergebnisses aus.

Eine vergraute Decke reflektiert deutlich weniger als eine frisch gestrichene. Deshalb steht die Renovierung der Oberflächen im Wartungsplan – das ist keine Kosmetik, sondern ein lichttechnischer Parameter.

IP65 in der Turnhalle – wirklich?

Die Leuchte hat die Schutzart IP65, ist also staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. In einer trockenen Turnhalle wirkt das auf den ersten Blick überflüssig.

Ist es aber nicht. Eine Sporthalle wird mit Druckwasser gereinigt, und vor allem wird darin mit Bällen gespielt. Die Schutzart sagt zwar nichts über die Stoßfestigkeit aus, aber eine Leuchte mit geschlossener Optik bietet nichts, was zu Bruch gehen könnte – keinen offenen Diffusor, den ein Ball herausschlagen würde.

In einer Halle, in der Floorball oder Handball gespielt wird, lohnt es sich außerdem, auf etwas zu achten, das die Berechnung nicht abdeckt: ein Ballschutzgitter oder zumindest eine Herstellerbestätigung der Ballwurfsicherheit. Eine zerstörte Leuchte in sieben Metern Höhe bedeutet Hubarbeitsbühne, Hallensperrung und Scherben auf dem Hallenboden.

CRI 90: Warum über die Norm hinaus?

Die Norm fordert für Sporthallen einen Farbwiedergabeindex von 80. Die eingesetzte Leuchte hat 90. Die zehn Punkte Unterschied kosten etwas Geld und etwas Effizienz. Lohnt sich das?

In einer Halle für Ballsport: ja. Mit höherem CRI ist der Kontrast des farbigen Balls zum Hintergrund besser – der orangefarbene Basketball vor dem hellen Hallenboden, der gelbe Floorball vor den dunklen Banden. Es geht nicht um Schönheit, sondern um Reaktionszeit.

Der zweite Grund ist banal: Turnhallen werden vermietet und fotografiert. Ein Raum mit CRI 90 wirkt auf Fotos lebendig, ein Raum mit CRI 70 hat einen grünlichen Krankenhauston. Den Unterschied sehen Sie sogar mit dem Handy.

Wie viel Licht eine Turnhalle wirklich braucht

Die DIN EN 12464-1 fasst Sporthallen, Turnhallen und Schwimmbäder in einer Kategorie mit 300 lx zusammen. Das ist aber ein Wert für den üblichen Trainings- und Schulbetrieb. Der tatsächliche Bedarf hängt davon ab, was in der Halle stattfindet.

Schulsport und Freizeitsport – 300 Lux reichen vollauf. Der Ball ist zu sehen, die Netze sind zu sehen, niemand stolpert.

Wettkämpfe mit Zuschauern – das Niveau steigt, weil Zuschauer das Spiel aus größerer Entfernung und unter ungünstigerem Winkel verfolgen. Bei Wettkämpfen wird außerdem auf die vertikale Beleuchtungsstärke geachtet, damit die Spieler zu sehen sind und nicht nur der Boden. Die Werte je nach Wettkampfklasse legt die DIN EN 12193 fest.

Fernsehübertragung – eine andere Liga. Sie verlangt ein Mehrfaches, eine strenge Gleichmäßigkeit und vor allem Leuchten ohne sichtbares Flimmern, das die Kamera in Zeitlupe einfangen würde.

Die praktische Folge: Baut eine Gemeinde eine Halle mit dem Anspruch, regionale Wettkämpfe auszurichten, lohnt es sich, die Elektroinstallation für die doppelte Leuchtenzahl vorzubereiten, auch wenn sie nicht sofort bestückt wird. Kabel später unter die Decke zu ziehen kostet mehr als die Leuchten selbst.

Was die einzelnen Zahlen bedeuten

Horizontale Beleuchtungsstärke
Licht, das senkrecht auf eine waagerechte Ebene in 850 mm Höhe über dem Boden fällt.
Asymmetrische Leuchte
Strahlt ihr Hauptlichtbündel zur Seite ab, nicht senkrecht nach unten. Muss in der richtigen Ausrichtung montiert werden.
Halbwertswinkel
Der Winkel, bei dem die Lichtstärke auf die Hälfte des Maximums sinkt. Kleinerer Winkel = schmaleres, weiter reichendes Lichtbündel.
Reinigungsintervall
Wie oft die Leuchten gereinigt werden. Fließt direkt in den Wartungsfaktor und damit in die resultierende Beleuchtungsstärke ein.
Anzahl der Reflexionen
Wie viele Reflexionen an Decke, Wänden und Boden das Programm berücksichtigt. In großen Hallen macht reflektiertes Licht einen bedeutenden Teil aus.
IP65
Staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt. Sagt nichts über die Ballwurfsicherheit aus.

Was Sie daraus mitnehmen können

Die Halle mit 36 × 20 × 7 m erreicht 335 lx bei einer Gleichmäßigkeit von 0,61 – mit fünfzehn asymmetrischen Leuchten im Abstand von sieben Metern. Die Norm ist mit Reserve erfüllt, die Farbwiedergabe liegt über der Anforderung.

Die wichtigste Lehre steckt aber im Wartungsplan. Eine Lichtberechnung ist keine Momentaufnahme nach der Abnahme – sie ist ein Versprechen, das nur gilt, wenn die Bedingungen eingehalten werden. Leuchten alle 12 Monate reinigen, alle 36 Monate streichen. Wer diesen Teil übersieht, wundert sich nach fünf Jahren, wohin das Licht verschwunden ist, für das er bezahlt hat.

Leuchten wie im Entwurf finden Sie unter LED-Beleuchtung für Sporthallen. Die Berechnung für Ihre Turnhalle oder Sporthalle erstellen wir gern kostenlos.

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihre Sporthalle? Senden Sie uns Hallenmaße, Montagehöhe und gewünschte Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtstudie anfragen
Artikel lesen
Stadionbeleuchtung planen: FIFA-Werte, Masten, Blendung

Lichtplanung · Sportstätten und Stadien

Professionelle Beleuchtung für Fußballstadien, Sporthallen, Schwimmbäder und Sportplätze im Freien. Wir erfüllen die Vorgaben von FIFA und UEFA sowie die DIN EN 12193 und schaffen optimale Bedingungen für Sport und TV-Übertragungen.

  • FIFA- und UEFA-Vorgaben: Lösungen für Fußballstadien
  • TV-Übertragungen: flimmerfreie Beleuchtung für HD-Aufnahmen und Live-Übertragungen
  • Energieeinsparung: LED-Leuchten mit 100.000 h Lebensdauer, wartungsarm
  • Lichtstudie: Berechnung von Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit nach den Sportnormen

Stadionstrahler sind sehr leistungsstark, werden in großer Höhe montiert und haben einen engen Abstrahlwinkel, oft zwischen 12° und 60°. Durch diese engeren Winkel ist die Lichtstärke innerhalb des Winkels höher, sodass das Licht auch aus großer Höhe hell auf dem Boden ankommt.

Bei Abendspielen spielt die Beleuchtung von Fußballplätzen eine entscheidende Rolle. Das Erlebnis der Zuschauer hängt stark von ihr ab, und die Spieler brauchen eine ausreichende Ausleuchtung, um ihr Können voll zu zeigen.

Die Beleuchtung eines Fußballplatzes muss leistungsfähig und technisch anspruchsvoll sein. Sie muss nicht nur die Standards der jeweiligen Spielklasse erfüllen, sondern auch die Wirkung im farbigen Live-Fernsehen berücksichtigen. Damit das übertragene Bild lebendig, klar und farbtreu ist, gibt es Vorgaben zur vertikalen Beleuchtungsstärke, zur Gleichmäßigkeit, zur räumlichen Wirkung, zur Farbtemperatur und zur Farbwiedergabe – und die Anforderungen unterscheiden sich je nach Spielklasse. Diese Informationen stellen wir Ihnen hier vor.

Beleuchtungsstandards für Fußballstadien

Die Beleuchtung eines Fußballstadions muss den Bedürfnissen von Medien, Zuschauern, Profispielern und Offiziellen gerecht werden. Die Anforderungen hängen davon ab, ob im Stadion ein Wettbewerb, ein Spiel, ein Turnier oder Training stattfindet, ob es sich um einen nationalen oder internationalen Wettbewerb handelt und natürlich, ob im Fernsehen übertragen wird.

Entsprechend gibt es viele Stufen mit unterschiedlichen Parametern. Die wichtigsten Stufen der Fußballplatzbeleuchtung und ihre Anforderungen:

Stufe Einsatz Em Gleichmäßigkeit CRI Farbtemperatur
FIFA Fernsehübertragungen ≥ 1.500–2.000 lx ≥ 0,7 80 5.000–6.200 K
Stufe 1 Training für Weltmeisterschaften oder kleinere Wettbewerbe, Spiele ohne TV-Übertragung ≥ 750 lx ≥ 0,6 80 5.000–6.200 K
Stufe 2 Spieltraining ≥ 500 lx ≥ 0,6 70 5.000–6.200 K
Stufe 3 normales Training ≥ 300 lx ≥ 0,6 70 4.200–6.200 K

Em = mittlere Beleuchtungsstärke.

Die genauen Anforderungen betreffen vor allem die horizontale Beleuchtungsstärke E, die Gleichmäßigkeit, den Flimmerfaktor, das Referenzraster, die Farbtemperatur, die Farbwiedergabe, die Blendungsbewertung, den Wartungsfaktor usw. Für Fußballplätze internationaler Wettbewerbe gibt es zusätzlich Anforderungen an die vertikale Beleuchtungsstärke. Wenn Sie diese Details kennen müssen, sprechen Sie uns an oder besuchen Sie die Website der FIFA.

Hinweise für die Lichtplanung

Abmessungen des Fußballplatzes

Ein Fußballplatz ist meist 105 m lang und 68 m breit. Die Maße können je nach Zweck jedoch leicht abweichen: Die Länge liegt zwischen 90 und 120 m, die Breite zwischen 45 und 90 m. Hat Ihr Platz keine Standardmaße, teilen Sie es uns bitte mit.

Anordnung der Leuchten

LED-Flutlichtstrahler werden meist rund um die Dachkonstruktion des Stadions montiert. Auf manchen Fußballplätzen sitzen die Leuchten jedoch auf Masten (Türmen) rund um das Spielfeld. Die FIFA hat dafür detaillierte Vorgaben erarbeitet – unter anderem zur Beleuchtung der Seitenbereiche, zur Beleuchtung hinter der Torlinie, zu den Zielpunkten der Leuchten und zu den Maststandorten.

Anordnung und Höhe der Masten

Für Fußballplätze der 1., 2. und 3. Klasse werden in der Regel Masten benötigt. Genauere Angaben enthalten auch hier die Handbücher und Richtlinien der FIFA.

Unten finden Sie Empfehlungen für die Anzahl der Masten und Leuchten, die Masthöhe und den gesamten Lichtstrom der Leuchten für die verschiedenen Spielfeldklassen.

Grundsätzlich gilt: Mit mehr Masten erreicht man meist eine bessere Gleichmäßigkeit. Für zusätzliche oder höhere Masten fallen jedoch höhere Kosten an. Bei begrenztem Budget kann man weniger Masten wählen – sie sollten dann etwas höher sein als bei einer Lösung mit mehr Masten, damit die Gleichmäßigkeit stimmt.

Gleichmäßigkeit

Ein Schlüsselelement der Spielfeldbeleuchtung ist die Gleichmäßigkeit über das gesamte Spielfeld in allen Referenzebenen der FIFA. Sie beschreibt, wie gleichmäßig das Licht in der jeweiligen Referenzebene verteilt ist; die Anforderungen dazu legen wiederum die FIFA-Handbücher fest.

Die Gleichmäßigkeit ist das Verhältnis von minimaler zu mittlerer Beleuchtungsstärke auf der betrachteten Fläche. Je höher der Wert, desto gleichmäßiger ist das Licht verteilt und desto angenehmer der Seheindruck. Die Erfahrung zeigt: Die in der Planung berechneten Werte sind ein guter Anhaltspunkt, liegen aber oft höher als die nach der Installation gemessenen. Die FIFA empfiehlt deshalb, in der Planung eine Gleichmäßigkeit über der Mindestanforderung anzusetzen, um einen möglichen Abfall bei der Messung zu berücksichtigen.

Blendung

Blendung bezeichnet Sehbedingungen, die durch eine ungünstige Leuchtdichteverteilung oder extreme Leuchtdichtekontraste im Raum oder in der Zeit Unbehagen verursachen und die Sichtbarkeit von Objekten verringern. Ein Helligkeitseindruck im Gesichtsfeld, an den sich das Auge nicht anpassen kann, kann Widerwillen, Unbehagen oder sogar den Verlust der Sehfähigkeit verursachen. Blendung ist zudem eine der wichtigsten Ursachen für Ermüdung der Augen.

Störende Blendung auf dem Fußballplatz entsteht durch zu helles Licht aus einem Punkt (der Leuchte). Deshalb verdient die Anordnung der Leuchten besondere Aufmerksamkeit.

Die Methoden zur Bestimmung der Blendwirkung einer Lichtquelle oder einer Gruppe von Lichtquellen sind komplex. Der Blendwert hängt mit der Anzahl, der Leistung und der Position der Lichtquellen zusammen. Blendung ist ein subjektiver Faktor; die Internationale Beleuchtungskommission (CIE) hat auf Basis umfangreicher Feldversuche ein praxisnahes Bewertungssystem für Sport im Freien entwickelt. So verlangt etwa der FIFA-Standard A die Blendungsbewertung an 96 Punkten, wobei an jedem Punkt alle 15° bewertet wird – ein Punkt (360°) wird also in 24 Richtungen geprüft. Der Beobachter befindet sich 1,75 m über dem Boden. Das Endergebnis (der Blendwert) ist der höchste Blendwert, den ein Beobachter in einer bestimmten Richtung ermittelt.

Dimmung

Die Beleuchtung eines Fußballplatzes sollte dimmbar sein, um verschiedenen Zwecken zu genügen – Wettkampf, Spiel, Training oder Wartung. Einige grundlegende Beispiele:

  • Modus 1 – voller Spielbetrieb: Die Spielfeldbeleuchtung arbeitet so, dass sie die Anforderungen der jeweiligen FIFA-Beleuchtungsstufe erfüllt.
  • Modus 2 – Training: Die Spielfeldbeleuchtung arbeitet mit einer mittleren horizontalen Beleuchtungsstärke von 500 lx.
  • Modus 3 – Wartung: Die Spielfeldbeleuchtung arbeitet mit einer mittleren horizontalen Beleuchtungsstärke von 250 lx.

Flimmern

Flimmern ist eine Helligkeitsänderung einer direkt sichtbaren Lichtquelle. Es kann durch Schwankungen der Lichtquelle selbst oder durch äußere Ursachen entstehen, etwa durch schnell schwankende Spannung (Netzflimmern) oder durch Inkompatibilität mit externen Dimmern. Hauptursache ist die Schwankung des Ausgangsstroms des LED-Treibers.

Hat der Ausgangsstrom des LED-Treibers weniger Welligkeit und Rauschen, ist auch das Flimmern geringer. Jede Schwankung der Stromkurve kann Flimmern verursachen, vor allem bei niedrigen Dimmstufen (mittlere Beleuchtungsstärke E). Zur Information: FF % = 0,5 × (Emax − Emin) / Emittel × 100 %.

Farbtemperatur (CCT)

Die Farbtemperatur ist ein Merkmal des sichtbaren Lichts und wird in Einheiten der absoluten Temperatur angegeben, in Kelvin (K). Sie beschreibt, wie warm (rötlich) oder kalt (bläulich) eine Lichtfarbe wirkt. Die folgende Abbildung zeigt den geforderten Farbtemperaturbereich für FIFA-Stadien.

Geforderte Farbtemperaturbereiche für FIFA-Stadien
Farbtemperaturbereiche für Fußballstadien nach FIFA

Farbwiedergabe (CRI)

Der CRI beschreibt die Qualität des Lichts und seine Fähigkeit, die Farben von Objekten naturgetreu wiederzugeben. Die Farbwiedergabe wird als Wert von 0 bis 100 Ra nach dem Farbwiedergabeindex (CRI) angegeben. Je höher der CRI, desto naturgetreuer gibt die Lichtquelle die Farben der beleuchteten Objekte wieder.

Nach den FIFA-Anforderungen muss die Beleuchtungsanlage eine gute Farbwiedergabe haben: Für die FIFA-Klassen A und B liegt der CRI über Ra 80, für die Klassen C und D über Ra 70.

Warum Ihre Sportstätte mit uns beleuchten?

  • Kostenlose Lichtplanung: Wir erstellen Lichtplanungen kostenlos. Ob Ihr Platz für Amateur-, Wettkampf- oder Trainingsbetrieb genutzt wird – wir liefern eine detaillierte Planung, einschließlich Leuchtenanordnung, Leuchtenauswahl und Ausrichtung der Leuchten.
  • Hohe Lichtausbeute: Unter gleichen Bedingungen gilt: Je höher die Lichtausbeute, desto größer die Energieeinsparung. Unsere LED-Sportplatzstrahler arbeiten mit hochwertigen LED-Chips und hocheffizienten LED-Treibern und erreichen eine Lichtausbeute von bis zu 160 lm/W – das senkt den Energieverbrauch im Stadion und schont die Umwelt.
  • Leistungsstarke LED-Lichtquellen: Die hocheffizienten LEDs haben eine lange Lebensdauer, die dem Einsatz im Stadion gerecht wird. Zugleich entsteht kein sichtbarer Stroboskopeffekt – das Bild bleibt auch bei hochauflösenden Übertragungen flimmerfrei.
  • Optik: Unsere LED-Flutlichtstrahler für Stadien bieten eine breite Auswahl an Lichtverteilungen und eignen sich für die meisten Anforderungen an die Stadionbeleuchtung. Für nahezu jedes Projekt gibt es eine passende Variante; haben Sie besondere Anforderungen an die Lichtverteilung, passen wir sie individuell an.
  • Schutzarten: Die LED-Sportplatzstrahler haben hohe IP- und IK-Schutzarten. Mit IP66 eignen sich unsere Leuchten für die meisten Außenanwendungen; IK10 erlaubt den sicheren Einsatz bei intensiven Sportarten wie Fußball, Tennis und Basketball.
  • Garantie: Auf unsere professionellen Leuchten gewähren wir 5 Jahre Garantie.

Unsere Fachleute helfen Ihnen bei der richtigen Auswahl und beantworten Ihre Fragen. Wir haben bereits zahlreiche Projekte umgesetzt; zu den größten gehört die Flutlichtanlage eines Fußballstadions nach UEFA-Richtlinien.

Zur Auswahl stehen zum Beispiel diese Leuchten:

LED-Flutlichtstrahler für SportstättenLED-Flutlichtstrahler für Sportstätten
LED-Flutlichtstrahler für Sportstätten, tageslichtweiß, z. B. 1.000 W

Zusammenfassung

Bei professioneller Spielfeldbeleuchtung kommt es darauf an, die einschlägigen Normen und Richtlinien einzuhalten. Dieser Beitrag stellt vor allem die Anforderungen an die Beleuchtung von Fußballplätzen vor und gibt Hinweise zur Anordnung der Leuchten im Stadion und zur Position der Lichtmasten. Außerdem erklärt er, welche Bedeutung Gleichmäßigkeit, Blendung, Dimmung, Flimmern, CCT und CRI haben. Wir hoffen, er hilft Ihnen bei der Beleuchtung Ihres Platzes. Wenn Sie über Flutlichtstrahler für einen Fußballplatz nachdenken, finden Sie hier auch die wichtigsten Eigenschaften der Leuchten. Und wenn Sie unsere kostenlose Lichtplanung nutzen möchten, schreiben Sie uns einfach über das Formular unten.

Wir beraten Sie gern

Wir beantworten gern alle Fragen, die Sie rund um LED-Beleuchtung haben.

Realisieren Sie Ihr Projekt mit uns

Zu unseren Referenzen gehören unter anderem die Flutlichtanlage eines Fußballstadions nach UEFA-Richtlinien und die Beleuchtung eines Radiosenders. Eine Auswahl unserer Projekte:

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihren Sportplatz oder Ihr Stadion? Senden Sie uns Platzmaße, Masthöhen und den gewünschten Lux-Wert – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtstudie anfragen
Artikel lesen
Basketballhalle 32,50 × 24,30 m: 1.075 Lux mit 36 LED-Strahlern

Lichtstudie · Schulsporthalle

Ein Viertel des Lichts auf dem Spielfeld kommt nicht direkt aus der Leuchte. DIALux-Berechnung für eine Schulsporthalle 32,50 × 24,30 m mit 36 ausgerichteten Strahlern an den Wänden, Neigungswinkeln von 43° und 53° und der Aufteilung der Beleuchtungsstärke in direkten und reflektierten Anteil.

Keiner der 36 Strahler in dieser Halle leuchtet senkrecht nach unten. Alle hängen unter der Decke entlang der beiden Längswände und strahlen schräg quer auf das Basketballfeld. Das Spielfeld erhält so 1.075 lx bei einer Gleichmäßigkeit von 0,90.

Interessanter ist aber eine andere Zahl. Von den 896 Lux, die die Berechnung einen Meter über dem Hallenboden ermittelt, kommen 223 nicht direkt aus der Leuchte. Sie entstehen durch Reflexion an Decke und Wänden. Fast ein Viertel der Hallenbeleuchtung kauft man also nicht mit den Leuchten, sondern mit der Wandfarbe.

Hauptfläche (Ø)1.075 lxSpielfeld 28 × 15 m
Gleichmäßigkeit Spielfeld0,90Min. 973 lx, Max. 1.240 lx
Reflektiertes Licht223 von 896 lxein Viertel kommt nicht direkt
Strahler36×LED-Strahler 200 W
Neigung der Lichtkegel43,0° und 53,0°zur Horizontalen
Anschlussleistung7.099,2 W8,99 W/m²
Decke297 lxdavon direkt nur 37 lx
Halle32,50 × 24,30 mlichte Höhe 8,000 m

Ein Plan mit Pfeilen

Die meisten Grundrisse aus Lichtberechnungen zeigen nur Kreise – die Positionen der Leuchten. Dieser Plan hat an jedem Kreis einen Pfeil. Er führt vom Strahler zu seinem Zielpunkt: der Stelle am Boden, auf die er ausgerichtet ist.

Grundriss der Halle mit den Strahlerreihen und Pfeilen ihrer Ausrichtung
Halle 32,50 × 24,30 m. Die nummerierten Kreise sind Strahler, achtzehn oben und achtzehn unten, alle in 8,000 m Höhe. Die Pfeile enden mit der Spitze an der Stelle, auf die der jeweilige Strahler zielt. Die braunen Linien sind die Markierungen des Basketballfelds.

Die obere Reihe sitzt in der Achse y = 20,30 m und zielt auf die Linie 11,72 m. Horizontal sind das 8,58 Meter, vertikal acht. Der Lichtkegel schließt deshalb mit dem Boden einen Winkel von 43,0° ein.

Die untere Reihe liegt in der Achse 1,30 m und zielt auf 7,33 m, also 6,03 Meter weiter. Ihr Lichtkegel ist steiler – 53,0°.

Die beiden Ziellinien liegen dabei symmetrisch zur Längsachse des Spielfelds. Symmetrisch ist also nicht die Aufhängung, sondern die Ausrichtung. Die Halle ist nämlich breiter als das Spielfeld, und der freie Streifen liegt fast vollständig auf einer Seite: Unten bleiben bis zur Wand zwei Meter, oben über sieben. Würden beide Reihen gleich steil zielen, fiele von der oberen viel Licht neben das Spielfeld. Der Planer hat die obere Reihe deshalb um zehn Grad flacher ausgerichtet.

Warum der Strahler nicht senkrecht nach unten zielt

Es läge nahe, die Leuchten über das Spielfeld zu hängen und senkrecht nach unten strahlen zu lassen. Sporthallen machen das nur ausnahmsweise, und dafür gibt es drei Gründe.

Der Ball fliegt oben

Der Basketballkorb hängt in drei Metern Höhe, ein Bogenpass steigt bis auf fünf. Eine Leuchte mitten an der Decke hängt genau dort, wo der Ball unterwegs ist. Ein Strahler an der Wand ist aus der Flugbahn heraus.

Der Spieler schaut nach oben

Beim Rebound und beim Wurf hat der Spieler den Kopf im Nacken. Hätte er eine Leuchte über sich, schaute er direkt hinein. Eine Lichtquelle an der Seitenwand gerät deutlich seltener ins Blickfeld.

Senkrecht fallendes Licht modelliert nicht

Die Berechnung weist für die Hauptfläche nicht nur die horizontale, sondern auch die vertikale Beleuchtungsstärke in 1,50 m Höhe aus – etwa auf Brusthöhe. Zu den vier Seiten des Spielfelds ergeben sich 736, 511, 711 und 512 lx. Vertikales Licht beleuchtet Gesicht, Trikot und Ball von der Seite. Würden die Strahler senkrecht nach unten zielen, wären diese Werte nur ein Bruchteil davon.

Das Verhältnis von horizontaler zu vertikaler Beleuchtungsstärke berechnet der Bericht direkt: 1,46 zu den beiden Längsseiten und 2,10 zu den beiden Stirnseiten. Nach vorn und hinten fällt also halb so viel Licht wie von oben. Das ist normal; läge das Verhältnis über drei, wirkten die Spieler vor hellem Hintergrund flach.

Ein Viertel des Lichts kommt über Reflexion

Der Bericht teilt die Beleuchtungsstärke jeder Fläche in zwei Teile: den direkten Anteil (Licht, das ohne Umweg vom Strahler kommt) und den indirekten Anteil (Licht, das unterwegs mindestens einmal reflektiert wurde).

Boden und Spielfeld

Auf der Bewertungsebene ergeben sich 673 lx direkt und 223 lx über Reflexion, zusammen 896 lx. Auf dem Boden selbst sind es 646 + 225 = 870 lx.

Die Decke lebt nur von Reflexion

Und jetzt das Schöne daran: Direkt von den Strahlern erhält die Decke 37 lx – praktisch nichts. Die Strahler zeigen von ihr weg. Über die Reflexion von Boden und Wänden kommen aber 259 lx hinzu, sodass sie am Ende 297 lx erreicht. Sieben Achtel der Deckenbeleuchtung stammen aus zweiter Hand.

Die Decke hat einen Reflexionsgrad von 70 %. Sie wirft also sieben Zehntel dessen, was auf sie fällt, zurück aufs Spielfeld. Würde jemand sie in einem dunkleren Ton streichen, etwa mit einem Reflexionsgrad von dreißig Prozent, verlöre die Halle nicht die Decke – sie verlöre Strahler. Nicht im übertragenen Sinn: Um das auszugleichen, müsste man mehrere nachkaufen.

Der Boden hat einen Reflexionsgrad von 30 %, was zu einem Sportboden passt. Die Wände liegen im Mittel bei 53 %.

Hinter beiden Körben derselbe Hintergrund, entlang der Seitenlinien nicht

Die Berechnung wertet jede Wand einzeln aus, und die Unterschiede sind groß:

Wand Direkt Reflexion Gesamt Reflexionsgrad Leuchtdichte
Wand 1 236 lx 255 lx 491 lx 60 % 94 cd/m²
Wand 2 321 lx 233 lx 554 lx 50 % 88 cd/m²
Wand 3 93 lx 201 lx 294 lx 50 % 47 cd/m²
Wand 4 321 lx 235 lx 556 lx 50 % 89 cd/m²

Zwei Wände haben 554 und 556 lx. Der Unterschied von vier Zehntelprozent ist kein Zufall – das sind die kürzeren Wände hinter den Körben. Schauen Sie sich die Koordinaten der Strahler noch einmal an: Beide Reihen sind spiegelsymmetrisch zur Querachse der Halle. Die linke Hälfte beleuchtet die rechte Wand genauso wie die rechte die linke. Der Spieler hat deshalb unter beiden Körben einen gleich hellen Hintergrund, egal auf welchen Korb er wirft.

Die beiden übrigen Wände sind die Längswände, an denen die Strahler hängen. Hier ist der Unterschied gewaltig: 491 gegenüber 294 lx. An der einen hängt die Reihe 1,30 m von der Wand entfernt und taucht sie in direktes Licht (236 lx). An der anderen ist die Reihe über vier Meter entfernt und zudem von der Wand abgewandt, sodass diese direkt nur 93 lx erhält.

Das reflektierte Licht gleicht den Unterschied trotzdem großenteils aus: 255 gegenüber 201 lx. Gäbe es in der Halle keinen reflektierten Anteil, wäre die eine Längswand zweieinhalbmal so hell wie die andere. So ist sie „nur“ um zwei Drittel heller.

Leuchtdichte, nicht Beleuchtungsstärke

Die letzte Spalte ist eine andere Größe. Die Beleuchtungsstärke sagt, wie viel Licht auf eine Fläche fällt. Die Leuchtdichte sagt, wie hell diese Fläche dem Auge erscheint. Bei einer matten Oberfläche ist die Umrechnung einfach: Beleuchtungsstärke durch die Kreiszahl π teilen und mit dem Reflexionsgrad multiplizieren. Decke: 297 × 0,70 ÷ π = 66 cd/m². Das stimmt auf die Einerstelle.

Die dunklere Längswand hat 47 cd/m², die hellere 94 cd/m² – das Doppelte, auch weil sie eine andere Oberfläche hat (60 % gegenüber 50 %).

Die Decke hat 66 cd/m², der Boden 83 cd/m². Für Basketball ist das kein Detail: Den Ball im Bogenflug auf den Korb sieht man vor der Decke. Wäre die Decke düster, verfolgte der Spieler einen dunklen Ball vor dunklem Hintergrund, und die Flughöhe ließe sich schlechter einschätzen. Eine helle Decke ist in der Halle keine Dekoration. Sie ist die Leinwand.

Isolinien: wo es in der Halle wirklich hell ist

Die folgende Abbildung ist eine Karte der Beleuchtungsstärke der gesamten Halle, nicht nur des Spielfelds. Die Linien verbinden Punkte mit gleichem Wert in Lux und sind mit Zahlen beschriftet. Die roten Rechtecke sind die Strahler.

Isolinien der Beleuchtungsstärke in der gesamten Sporthalle mit eingezeichneten Strahlern
Isolinien einen Meter über dem Boden in der Halle 32,50 × 24,30 m. Die höchsten Werte (1.200 lx) liegen in einem Streifen einige Meter vor der unteren Strahlerreihe, nicht direkt darunter. Hinter der oberen Reihe fallen die Isolinien auf 480 und in der hintersten Ecke auf 240 lx.

Beachten Sie, dass das Maximum nicht unter den Strahlern liegt. Das Licht fällt dorthin, wohin die Pfeile im ersten Plan zeigten – einige Meter vor die Reihe. Direkt unter den Leuchten sinken die Werte dagegen, weil der schmale Lichtkegel dort nicht hinreicht und nur gestreutes Randlicht übrig bleibt.

Die Abbildung ist allerdings asymmetrisch, und es lohnt sich zu wissen, warum. Hinter der unteren Reihe bleibt bis zur Wand nur ein schmaler Streifen Boden, und die Isolinien fallen dort auf 720 lx. Hinter der oberen Reihe ist der Streifen über vier Meter breit, und die Werte fallen darin auf 480 und schließlich auf 240 lx. Das ist der Teil der Halle, in dem nicht gespielt wird.

Und genau dieser Streifen drückt die Gleichmäßigkeit des gesamten Raums auf 0,211 – gegenüber 0,90 auf dem Spielfeld allein. Das ist kein Planungsfehler. Es wird schlicht eine andere Fläche bewertet. Wer in einem Angebot eine Gleichmäßigkeit unter 0,2 sieht, sollte zuerst fragen, wo die Bewertungsfläche verläuft.

Einundneunzig Zahlen auf dem Hallenboden

Die Hauptspielfläche 28 × 15 m wird in einem Raster von 13 × 7 Punkten geprüft, also an 91 Stellen. Die folgende Zeichnung listet sie alle auf.

Wertegrafik mit den berechneten Beleuchtungsstärken in den Rasterpunkten des Spielfelds
Wertegrafik der Hauptfläche 28 × 15 m. Jede Zahl ist die berechnete Beleuchtungsstärke in Lux in einem Rasterpunkt; unterstrichen sind das Minimum 973 und das Maximum 1.240 lx. Braun eingezeichnet sind die Spielfeldlinien einschließlich der Dreipunktlinien und des Mittelkreises.

Lesen Sie die Werte zeilenweise. Obere Reihe: 1.040, 1.037, 995, 973, 978, 991, 1.007 … Zweite Reihe von unten: 1.225, 1.239, 1.239, 1.210, 1.161, 1.153, 1.171 … Und die äußerste Reihe unten wieder nur 1.106, 1.132, 1.118, 1.080.

Die beiden unterstrichenen Zahlen sind die Extremwerte: das Minimum von 973 lx oben, das Maximum von 1.240 lx unten. Das Maximum liegt aber nicht an der Linie, sondern zwei Meter weiter innen – genau dort, wohin die steilere untere Reihe (53,0°) zielt. Die flachere obere Reihe (43,0°) verteilt denselben Lichtstrom auf eine längere Strecke, deshalb ist ihre Spielfeldhälfte ruhiger und um zweihundert Lux dunkler.

Das Verhältnis von Minimum zu Mittelwert beträgt 0,90, von Minimum zu Maximum 0,78. Neun Zehntel sind für eine Sportstätte ein hervorragender Wert; der dunkelste Punkt des Spielfelds liegt nur ein Zehntel unter dem Mittelwert.

Erweitert man die Bewertung auf die Gesamtfläche 32 × 19 m – Spielfeld samt Auslaufzonen hinter den Linien –, sinkt der Mittelwert auf 1.008 lx, das Minimum auf 711 lx und die Gleichmäßigkeit auf 0,71. Die Auslaufzonen hinter der Seitenlinie sind immer dunkler; dort wird der Ball nicht mehr gespielt, man läuft nur aus.

Sieben Kilowatt und ein Watt pro 100 Lux

Die Halle nimmt 7.099,2 W auf und erzeugt 936.717 Lumen. Pro Quadratmeter Grundfläche (789,75 m²) sind das 8,99 W/m².

Watt pro Quadratmeter allein sagen aber nichts über die Wirtschaftlichkeit – eine Halle mit 300 lx hat immer eine niedrigere Zahl als eine Halle mit 900 lx. Deshalb nennt die Berechnung auch die spezifische Anschlussleistung von 1,00 W/m² pro 100 lx. Diesen Wert kann man vergleichen, und eine Eins ist für einen acht Meter hohen Raum sehr gut.

Ein Strahler liefert 26.020 lm bei 197,2 W, also rund 132 lm/W. Die Lichtausbeute ist kein Rekord; bei ausgerichteten Strahlern zählt aber nicht nur sie. Entscheidend ist, wie viele der erzeugten Lumen auf dem Spielfeld landen und nicht dahinter.

Wartungsfaktor 0,80

Die Berechnung geht davon aus, dass die Leuchten mit der Zeit nur noch 0,80 ihrer ursprünglichen Leistung bringen. Das übrige Fünftel geht durch die Alterung der LEDs und Staub auf den Linsen verloren. Die angegebenen Werte sind also nicht der Zustand bei der Abnahme, sondern der ungünstigste Zustand vor der nächsten Wartung. Ein neuer Strahler leuchtet um ein Viertel heller.

In einer acht Meter hohen Halle ist das Reinigen der Strahler eine Arbeit für die Hubarbeitsbühne. Hat der Betreiber keinen Wartungsplan, sollte er den Wartungsfaktor niedriger ansetzen lassen – sonst hat er nach fünf Jahren ein Spielfeld gekauft, das um zweihundert Lux dunkler ist, als die Berechnung versprochen hat.

Was diese Berechnung nicht enthält

Eine ehrliche Studie erkennt man auch daran, was sie offenlegt. Dieser Bericht enthält zwei Dinge nicht, nach denen Sie fragen sollten.

Blendung

Nirgends steht ein Wert für die Blendung – bei Sportstätten wird sie als GR angegeben. Dabei ist gerade bei ausgerichteten Strahlern die Blendung das Hauptrisiko. Ein Spieler, der den Ball über sich verfolgt oder auf den Korb zielt, hat den Kopf im Nacken und bekommt die gegenüberliegende Strahlerreihe ins Blickfeld. Abhilfe schaffen Blendschutzklappen und die Wahl des Neigungswinkels, nachweisen muss man es aber per Berechnung, nicht per Schätzung.

Der geforderte Wert

Der Bericht nennt nirgends, wie viel Lux eigentlich gefordert sind. Die berechneten 1.075 lx auf dem Spielfeld sind viel – eine Schulturnhalle für Basketballtraining braucht ein solches Niveau normalerweise nicht, und es zu erreichen bedeutet, jeden Tag dafür Strom zu bezahlen. Bevor der Entwurf unterschrieben wird, gehört das konkrete Spielniveau in die Aufgabenstellung: Training, Wettkampf oder Fernsehübertragung. Für jedes davon nennt die Norm (DIN EN 12193) einen anderen Wert.

Dabei sollte man wissen: Sportstättenbeleuchtung lässt sich dimmen. Strahler mit 0–10-V-Steuerung (siehe dimmbare LED-Hallenbeleuchtung) halten für das Spiel die volle Leistung und reduzieren sie für das Nachmittagstraining auf die Hälfte. Sieben Kilowatt machen sich bei zwei Trainingseinheiten am Tag auf der Stromrechnung bemerkbar.

Was die einzelnen Größen bedeuten

Zielpunkt
Die Stelle am Boden, auf die ein Strahler ausgerichtet ist. Zusammen mit der Leuchtenposition bestimmt er die Neigung des Lichtkegels – hier 43° und 53° zur Horizontalen.
Direkter und indirekter Anteil
Direkt ist Licht, das ohne Reflexion von der Leuchte ankommt. Das indirekte wurde unterwegs an Decke oder Wand reflektiert. In dieser Halle macht der indirekte Anteil ein Viertel aus.
Reflexionsgrad (ρ)
Wie viel Prozent des auftreffenden Lichts eine Fläche zurückwirft. Weiße Decke 70 %, Sportboden 30 %. Er geht in die Berechnung ein und verändert das Ergebnis genauso wie die Zahl der Leuchten.
Leuchtdichte (cd/m²)
Wie hell eine Fläche dem Auge erscheint. Die Beleuchtungsstärke beschreibt das ankommende Licht, die Leuchtdichte das Licht, das in Richtung des Betrachters abgestrahlt wird.
Haupt- und Gesamtfläche
Die Hauptfläche ist das Spielfeld bis zu den Linien, die Gesamtfläche schließt die Auslaufzonen ein. Die Gleichmäßigkeit fällt auf beiden unterschiedlich aus, weil die Auslaufzonen immer dunkler sind.
Vertikale Beleuchtungsstärke
Licht, das in Brusthöhe auf eine senkrechte Ebene fällt. Sie entscheidet darüber, ob Ball und Spieler gut zu sehen sind, nicht nur der Boden.
Wartungsfaktor
Der Anteil, auf den die Leistung der Anlage zwischen zwei Reinigungen sinkt. Der Wert 0,80 bedeutet, dass die Berechnung den Zustand nach dem Verlust eines Fünftels zeigt.

Fazit

Die Basketballhalle 32,50 × 24,30 m mit einer lichten Höhe von 8,000 m hat 36 Strahler entlang beider Längswände erhalten. Keiner zielt senkrecht nach unten. Das Spielfeld erreicht 1.075 lx bei einer Gleichmäßigkeit von 0,90 und eine vertikale Beleuchtungsstärke von 511 bis 736 lx.

Drei Dinge, die wir aus dieser Berechnung mitnehmen:

  • Strahler gehören an die Wände, nicht über das Spielfeld. Ball und Blick der Spieler haben die Decke für sich.
  • Der Reflexionsgrad der Oberflächen ist Teil der Anlage. 223 von 896 Lux kommen über Reflexion. Eine dunklere Decke würde dieser Halle mehr schaden als der Ausfall mehrerer Leuchten.
  • Eine Gleichmäßigkeit ohne Angabe der Fläche ist eine leere Zahl. Dieselbe Halle hat 0,90 auf dem Spielfeld, 0,71 mit Auslaufzonen und 0,211 über den gesamten Raum einschließlich der Ecken an den Wänden.

Passende Strahler für Hallen wie diese finden Sie unter LED-Beleuchtung für Sporthallen. Die Lichtplanung für Ihre Turnhalle oder Sporthalle erstellen wir kostenlos.

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihre Sporthalle? Senden Sie uns Hallenmaße, Montagehöhe und gewünschte Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtstudie anfragen
Artikel lesen
Warum Stadien und Arenen auf LED umrüsten: Beispiele und Zahlen

Ratgeber · Stadionbeleuchtung

Lange hieß es, LED sei für große Stadien zu schwach – heute wird weltweit im Football, Basketball, Eishockey und Fußball unter LED-Licht gespielt. Was den Wandel ausgelöst hat und welche Zahlen die Vorreiter vorweisen.

LED-Technik ist erschwinglicher geworden, und ihre Vorteile sind bekannt. Genau diese Vorteile haben Stadien in aller Welt dazu gebracht, Flutlicht mit Halogen-Metalldampflampen gegen LED zu tauschen. Der einst verbreitete Mythos, LEDs könnten große Flächen nicht ausreichend beleuchten, ist längst widerlegt.

Der Auslöser: das Blackout beim Super Bowl 2013

Bis 2013 wurde über LED im Stadion vor allem diskutiert. Dann fiel beim Super Bowl – dem Finale der American-Football-Liga NFL und für viele Amerikaner fast ein zweites Weihnachten – mitten im Spiel das Licht aus. Die Partie ruhte über eine halbe Stunde, und etwa die Hälfte dieser Zeit brauchten die Entladungslampen allein, um wieder auf volle Helligkeit zu kommen. Die Konsequenz war eindeutig: So etwas durfte sich nicht wiederholen.

Stadion während des Blackouts beim Super Bowl 2013
Das Blackout beim Super Bowl 2013 gab den Anstoß zum Umstieg auf LED-Flutlicht.

Die Vorreiter in den USA

Das University of Phoenix Stadium in Glendale (Arizona) rüstete als erstes Stadion der NFL komplett auf energiesparendes LED-Flutlicht um; im Februar 2015 wurde dort der erste Super Bowl unter LED-Licht gespielt. Die Leistungsaufnahme der Beleuchtung sank um 75 % – von 1.240 kW auf 310 kW.

Viele weitere US-Stadien folgten, um ähnliche Pannen zu vermeiden. In den meisten Bundesstaaten gab es Zuschüsse von bis zu 25 % der Kosten, wenn bestimmte Anbieter beauftragt wurden. Trotzdem ist die Umrüstung eine große Investition: Typisch waren 125.000 bis 400.000 US-Dollar je Stadion. Im Gegenzug sparen die Stadien 70–80 % der Stromkosten für das Flutlicht – bei Flächen dieser Größe ein erheblicher Betrag.

Basketball und Eishockey ziehen nach

Nach dem Football folgten Basketball und Eishockey. Das multifunktionale Staples Center in Los Angeles (heute Crypto.com Arena) wurde zur ersten Spielstätte der Basketball-Liga NBA und der Eishockey-Liga NHL mit LED-Beleuchtung – dank seiner Mehrfachnutzung für beide Ligen auf einen Schlag. Erwartet wurde eine jährliche Energieeinsparung von rund 280.000 US-Dollar.

Rechenbeispiel: Selbst am oberen Ende der Investitionsspanne (400.000 US-Dollar) hat sich die Umrüstung bei 280.000 US-Dollar Energieersparnis pro Jahr nach knapp anderthalb Jahren bezahlt gemacht.

Multifunktionsarena Staples Center in Los Angeles
Das Staples Center in Los Angeles war die erste Arena von NBA und NHL mit LED-Beleuchtung.

Europa und die WM-Stadien

Auch in Europa stellen Stadien um. Die Volkswagen Arena in Wolfsburg hat ihre Flutlichtanlage komplett von Halogen-Metalldampflampen auf LED umgerüstet, der FC Sevilla folgte – vor allem wegen der besseren TV-Bilder. Das ist außerhalb der USA der Hauptgrund für die Umrüstung: Sender verlangen für Übertragungen in höherer Qualität höhere Gebühren, an denen die Klubs als Stadionbetreiber prozentual beteiligt sind.

Als Stadion mit der umfangreichsten LED-Ausstattung galt die Arena Corinthians in São Paulo, gebaut für die Fußball-WM 2014. Sie hat sogar eine LED-Außenfassade von 170 × 20 m, auf der Ergebnisse, Grafiken, Fotos und Videos laufen – damals die größte LED-Projektionsfläche an einem Stadion weltweit. Gebildet wird sie aus unzähligen programmierten LED-Modulen, wie sie vor allem in der Werbung eingesetzt werden.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro war die Arena Spielort des Fußballturniers, darunter Spiele der Finalrunde. Sie zählt zu den bestbeleuchteten Stadien der Welt und ermöglicht TV-Übertragungen in UHD (4K) – dank der sehr guten Farbwiedergabe des LED-Lichts.

Unterm Strich bekommen Stadien mit LED sparsamere und langlebigere Leuchten, die ohne Aufwärmphase sofort volle Leistung bringen, und ermöglichen zugleich hochwertigere Übertragungen in hoher Auflösung mit scharfen Zeitlupen.

Warum Stadien erst spät auf LED umstiegen

Stadien waren der letzte große Markt, den die LED-Technik erobert hat. Vor einigen Jahren lag der Anteil LED-beleuchteter Stadien erst bei rund 5 %; inzwischen ist LED bei Neubau und Modernisierung der Standard. Der Grund für den späten Start: Stadionstrahler brauchen enorme Lichtströme von bis zu 100.000 lm. Dafür mussten erst leistungsstärkere LED-Chips entwickelt werden – bis dahin war die Straßenbeleuchtung mit 10.000 bis 20.000 lm je Leuchte die stärkste LED-Anwendung.

Wie viel Licht eine Anlage braucht, hängt von der Montagehöhe, den Abmessungen von Spielfeld und Zuschauerbereich, bei Hallen auch von der Deckenhöhe sowie von Materialien und Farben der Umgebung ab. Die Anforderungen an Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit regelt die DIN EN 12193; Anzahl und Leistung der Strahler ermittelt eine Lichtberechnung. Leuchten für Freianlagen und Hallen finden Sie unter LED-Beleuchtung für Stadien und LED-Beleuchtung für Sporthallen.

Sie möchten Ihr Stadion oder Ihren Sportplatz auf LED umrüsten? Senden Sie uns die Maße der Anlage, die Montagehöhe und die gewünschte Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtstudie anfragen
Artikel lesen
Referenzprojekt: Erstliga-Stadion mit LED-Flutlicht nach UEFA Level A

Ratgeber · Referenzprojekt Stadion

Von UEFA Level D auf Level A: In einem Erstliga-Fußballstadion ersetzen 206 LED-Flutlichtstrahler die alte Anlage mit 180 Entladungslampen. Wie Planung, Steuerung und Montage abliefen – und welche Hürden zu nehmen waren.

UEFA-NiveauLevel Avorher Level D
Leuchten206×LED-Flutlicht à 1.200 W
Altanlage180×Entladungslampen
FarbwiedergabeRa 92,4flimmerfreies Licht
Einsparungbis 110 kWweniger Anschlussleistung
Steuerung0–10 VSzenen per Tablet
Spielfeld105 × 68 mmit Rasenheizung
Projektdauerca. 2 MonatePlanung und Montage

Ausgangslage: alte Anlage auf Level D

Das Stadion ist Heimspielstätte eines Erstliga-Klubs und Schauplatz internationaler Spiele. Das Spielfeld misst 105 × 68 m und hat eine Rasenheizung, die Tribünen bieten rund 20.000 überwiegend überdachte Plätze. Die bisherige Flutlichtanlage mit 180 Entladungslampen war in die Jahre gekommen, erfüllte nur noch Level D der UEFA-Lichtrichtlinie und zeigte typische Schwächen:

  • schlecht ausgeleuchtete Ecken mit regelrecht dunklen Stellen
  • häufiges Flackern, das Zuschauer störte und TV-Übertragungen erschwerte
  • eine Anlaufzeit von rund einer halben Stunde bis zur vollen Helligkeit

Der Betreiber entschied sich deshalb für eine komplette Erneuerung mit LED: bessere Farbwiedergabe, geringere Blendung, flimmerfreies Licht und – angesichts steigender Strompreise besonders wichtig – ein deutlich niedrigerer Energieverbrauch.

Die Vorgaben: UEFA Lighting Guide 2016

Bevor die erste Leuchte geplant wurde, musste sich das Team intensiv mit den strengen Vorgaben der UEFA befassen. Grundlage war der UEFA Lighting Guide 2016. Er teilt die Stadionbeleuchtung in vier Stufen ein – Level A, B, C und D. Jede Stufe hat eigene Anforderungen, deren Einhaltung gegenüber der UEFA nachgewiesen werden muss. Ziel des Projekts war Level A, die höchste Stufe.

Ein Stadion dieser Größe muss drei Gruppen zugleich gerecht werden: Spieler brauchen eine blendfreie Sicht, Zuschauer ein klares Bild vom Spiel, TV-Teams und Fotografen ideale Bedingungen für Übertragungen und Aufnahmen. Deshalb gelten strenge Bedingungen für Position und Ausrichtung der Strahler, damit keine störende Blendung entsteht. Für Sportstätten gilt in Deutschland allgemein die DIN EN 12193; bei Spielen in UEFA-Wettbewerben kommen die Vorgaben der UEFA hinzu.

Planung und Umsetzung

Eine Lichtplanung für ein Stadion ist ungleich aufwendiger als etwa für ein Wohnhaus, weil zu den lichttechnischen Zielen die Anforderungen der UEFA hinzukommen. Drei Lichtplaner aus unserem Team arbeiteten an dem Projekt, die Montage erfolgte zusammen mit drei Subunternehmern. Planung und Umsetzung dauerten insgesamt rund zwei Monate. Der Auftrag umfasste:

  • Lichtplanung nach UEFA Level A
  • Abklemmen, Demontage und Entsorgung der alten Entladungsleuchten
  • Anpassung der bestehenden Verteiler
  • Montage der neuen Leuchten und der Lichtsteuerung
  • Nachweis durch eine akkreditierte Messung mit Zertifikat

Die Leuchten

Gewählt wurden LED-Flutlichtstrahler aus vier Modulen à 300 W – zusammen 1.200 W je Leuchte. Die LED-Module sind mit Hochleistungschips eines Markenherstellers bestückt und werden von LED-Treibern der höchsten Qualitätsklasse versorgt: mit 0–10-V-Steuereingang und sehr stabiler Ausgangsspannung. Das Licht ist dadurch vollständig flimmerfrei. Die Farbwiedergabe erreicht Ra 92,4 – Zuschauer und Kameras sehen die Farben auf dem Spielfeld fast so natürlich wie bei Tageslicht.

Statt 180 alten Leuchten sind nun 206 LED-Strahler installiert: mehr Lichtpunkte, besser verteilt. Die früher dunklen Ecken sind damit gleichmäßig ausgeleuchtet.

Die Steuerung: 0–10 V statt DALI

Ursprünglich war eine Steuerung über DALI vereinbart. Wegen der weltweiten Chipkrise war das nicht umsetzbar; in Absprache mit dem Betreiber fiel die Wahl auf die schneller realisierbare 0–10-V-Technik.

Zentrale Einheit ist ein Controller für die Gebäudeautomation mit je 8 digitalen Ein- und Ausgängen (24 V DC), 4 analogen Eingängen (0–10 V) und integrierter Software; er lässt sich auf der Hutschiene montieren. Über eine Funkschnittstelle lassen sich drahtlose Komponenten einbinden, was Verkabelung sparen kann. Ein Erweiterungsmodul liefert die analogen 0–10-V-Steuersignale für die Leuchten. Bedient wird die Anlage per Tablet oder Smartphone – von jedem Ort im Stadion aus:

  • Dimmen: passende Atmosphäre für jede Phase einer Veranstaltung und spürbar weniger Verbrauch
  • Gespeicherte Lichtszenen: etwa reduzierte Leistung für die Rasenpflege und volle Leistung für Training und Spiel
  • Sanfter Anlauf: Die Steuerung fährt die Leuchten gestaffelt hoch und begrenzt so den Einschaltstrom, wenn die gesamte Anlage startet.

Vorher und nachher im Vergleich

Kriterium Altanlage LED-Anlage
UEFA-Niveau Level D Level A, durch akkreditierte Messung bestätigt
Leuchten 180 Entladungslampen 206 LED-Flutlichtstrahler à 1.200 W
Ausleuchtung dunkle Ecken gleichmäßig bis in die Ecken
Flimmern häufiges Flackern flimmerfrei
Farbwiedergabe niedriger Ra 92,4
Anlaufzeit rund 30 Minuten praktisch sofort volle Helligkeit
Schadstoffe quecksilberhaltige Lampen quecksilberfrei

Die Anschlussleistung sinkt gegenüber der Altanlage um bis zu 110 kW. Rechenbeispiel: Jede Betriebsstunde unter Volllast spart damit bis zu 110 kWh, bei 0,25 €/kWh also bis zu 27,50 €. Dimmung und Lichtszenen senken den Verbrauch im Alltag zusätzlich. Weitere Vorteile der neuen Anlage:

  • volle Helligkeit praktisch sofort nach dem Einschalten statt nach rund einer halben Stunde
  • deutlich längere Lebensdauer als bei den alten Entladungslampen
  • bessere Bilder für TV-Sender, Kameraleute und Fotografen dank flimmerfreiem Licht, sehr guter Farbwiedergabe und höherer Beleuchtungsstärke
  • kein Quecksilber mehr in der Anlage – gut für Umwelt und Gesundheit

Drei Hürden aus der Praxis

Bei einem Projekt dieser Größe läuft selten alles nach Plan. Drei Herausforderungen mussten gelöst werden – und jede davon ist auch für andere Stadionprojekte lehrreich.

1. Lieferkette

Die Leuchten kamen aus Asien. Ihre Lieferung verzögerte sich zunächst durch Bauarbeiten und ausgelastete Bahnstrecken sowie einen blockierten Schifffahrtskanal, später noch einmal durch Gleisbauarbeiten in einem Transitland. Planen Sie bei Großprojekten für die Lieferung deshalb ausreichend Puffer ein.

2. Vogelschutznetze

Als die Leuchten endlich montiert waren, zeigte sich das nächste Problem: Netze zum Schutz vor Vögeln verzerrten die Lichtverteilung direkt an der Leuchte. Die Anlage musste mehrmals umgebaut werden, bis alle Strahler wie geplant arbeiteten. Bauliche Details wie Netze oder Gitter vor den Leuchten gehören deshalb von Anfang an in die Lichtplanung.

3. Niedrige Montagehöhe am Stadiondach

Häufig sitzen Stadionstrahler auf Masten. Hier sollten sie entlang der Dachkonstruktion montiert werden – also deutlich niedriger. Damit war klar, dass die Blendung zur zentralen Aufgabe wird. Auch sie wurde gelöst; bei Dachmontage entscheidet vor allem die exakte Planung von Position und Neigung jedes einzelnen Strahlers.

Ergebnis

Eine akkreditierte Messung mit Zertifikat bestätigte: Die neue Anlage erfüllt UEFA Level A, die höchste Stufe der Richtlinie. Spieler, Zuschauer und Medien profitieren von gleichmäßigem, flimmerfreiem Licht mit sehr guter Farbwiedergabe, der Betreiber von geringeren Energiekosten und einer bequemen Steuerung per Tablet. Leuchten für vergleichbare Anlagen finden Sie unter LED-Beleuchtung für Stadien.

Häufige Fragen

Was bedeutet UEFA Level A?
Level A ist die höchste der vier Stufen (A bis D) des UEFA Lighting Guide 2016. Die Einhaltung muss gegenüber der UEFA nachgewiesen werden – in diesem Projekt durch eine akkreditierte Messung mit Zertifikat.
Warum 0–10 V statt DALI?
DALI war geplant, wegen der Chipkrise aber nicht rechtzeitig umsetzbar. Die 0–10-V-Technik war schneller verfügbar und ermöglicht über die Gebäudeautomation ebenso Dimmung und gespeicherte Lichtszenen.
Warum mehr Leuchten als vorher – und trotzdem weniger Leistung?
206 statt 180 Lichtpunkte, besser verteilt, beseitigen die dunklen Ecken. Weil LED-Strahler deutlich effizienter sind, sinkt die Anschlussleistung trotzdem um bis zu 110 kW.

Sie planen Flutlicht nach UEFA-Vorgaben oder DIN EN 12193? Senden Sie uns die Maße des Spielfelds, die Montagehöhe und die gewünschte Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtplanung anfragen
Artikel lesen
Sportplatz und Stadion: Worauf Sie bei LED-Flutlicht achten sollten

Ratgeber · Sportplatzbeleuchtung

Gutes Flutlicht macht den Sport sicherer, Spiele attraktiver und Fernsehbilder besser. Was LED auf Sportplätzen und in Stadien bringt – und auf welche Kennwerte Sie bei der Auswahl achten sollten.

Gutes Licht in Arena, Stadion oder auf dem Sportplatz ist nicht nur für die Zuschauer wichtig, sondern vor allem für die Sportler: Wer Ball, Gegner und Linien klar erkennt, spielt besser. Zugleich unterstreicht es die Dynamik des Spiels – bei jeder Sportart.

Sportstätte mit Flutlichtbeleuchtung
Gutes Flutlicht dient Sportlern, Zuschauern und Kameras gleichermaßen.

Warum LED auf Sportanlagen die bessere Wahl ist

Glühlampen, Halogenstrahler, Leuchtstoff- und Entladungslampen verbrauchen viel Energie und belasten damit Klima und Umwelt; Leuchtstoff- und Entladungslampen enthalten zudem Quecksilber, ältere Lampen teils auch Blei. LED-Leuchten sind quecksilberfrei und wandeln einen deutlich größeren Teil der Energie in Licht um. Ihr Licht enthält kaum Wärmestrahlung – die Abwärme entsteht am Chip und wird über den Kühlkörper abgeführt.

Bis zu dreimal effizienter

Ein LED-Strahler für Sportanlagen kann bis zu dreimal so effizient sein wie ein klassischer Halogenstrahler: 500 W LED ersetzen bis zu 1.500 W Halogen. Auf eine ganze Sportanlage hochgerechnet, sinken die Energiekosten erheblich. Passende Strahler finden Sie unter LED-Beleuchtung für Sportplätze.

Lange Lebensdauer, kaum Wartung

Professionelle LED-Sportleuchten erreichen bis zu 100.000 Stunden Lebensdauer – bei 6 Stunden Betrieb an sieben Tagen pro Woche sind das rund 45 Jahre. Die Angabe bezieht sich allerdings auf einen definierten Rückgang des Lichtstroms; ganz ohne Helligkeitsverlust arbeitet auch eine LED nicht. Die Lichtplanung berücksichtigt das über den Wartungsfaktor.

Besondere Wartung brauchen LED-Leuchten nicht, die Ausfallquote ist gering. Regelmäßige Prüfungen gehören bei großen Anlagen trotzdem dazu.

Wartungsarme LED-Beleuchtung einer Sportanlage
Kein regelmäßiger Lampentausch: LED-Flutlicht ist langlebig und wartungsarm.

Auf diese Kennwerte kommt es an

Bei der Auswahl sollten Sie vor allem diese Eigenschaften prüfen:

Abstrahlwinkel

Ein falsch gewählter Abstrahlwinkel blendet, verschlechtert das Bild des Spiels und kann Licht in benachbarte Wohngebiete streuen. Gute Lichtverhältnisse auf großen Spielflächen entstehen nur durch sorgfältige Planung: richtige Anordnung der Leuchten, ausreichende Montagehöhe und passender Abstrahlwinkel.

Qualität und IP-Schutzart

Setzen Sie auf hochwertige Leuchten: Gute LED-Strahler flimmern nicht, arbeiten viele Jahre zuverlässig und sind effizient. Flutlicht ist im Freien Regen und Feuchtigkeit ausgesetzt – ohne ausreichenden Schutz leiden Elektronik und Sicherheit. Wählen Sie mindestens die Schutzart IP65.

Farbwiedergabe

Der Farbwiedergabeindex (CRI, Ra) gibt an, wie natürlich Farben unter Kunstlicht im Vergleich zum Tageslicht wirken – je höher der Wert, desto natürlicher. Achten Sie auf Ra 80 oder höher.

Lichtfarbe

Für Sportplätze, Sporthallen und Stadien eignet sich eine Farbtemperatur ab 5.000 K: Sie kommt dem Tageslicht am nächsten, Sportler und Zuschauer erleben das Spiel wie bei Tag.

Blendung und Gleichmäßigkeit

Blendung entsteht durch zu hohe Leuchtdichten im Blickfeld. In Innenräumen wird sie mit dem UGR-Wert bewertet, im Freien mit dem GR-Wert (Glare Rating) – je höher der Wert, desto stärker die Blendung. Ebenso wichtig ist eine gleichmäßig ausgeleuchtete Spielfläche (Gleichmäßigkeit U0): Sie vermeidet störende Schatten für Sportler und Zuschauer.

Steuerung

Die Beleuchtung lässt sich analog (z. B. 0–10 V), digital (z. B. DALI) oder über smarte Systeme steuern. So passen Sie die Helligkeit an Veranstaltung und Spielverlauf an: Für ein Konzert im Stadion genügt gedämpftes Licht, beim Fußballspiel wollen die Fans jede Aktion genau sehen. Auch nach Wetterlage lässt sich nachregeln, und einzelne Sektoren können Sie getrennt schalten.

Ohne Lichtplanung geht es nicht

Die Kennwerte helfen bei der Vorauswahl – ein professionelles Ergebnis bringt aber nur eine Lichtplanung für Ihre konkrete Anlage. Die Anforderungen an Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit legt die DIN EN 12193 fest, abgestuft nach Wettkampfniveau in den Klassen I bis III. Wie das bei einem Erstliga-Stadion aussieht, zeigt unser Referenzprojekt mit LED-Flutlicht nach UEFA Level A.

Ob Modernisierung oder Neubau: Mit hochwertiger LED-Beleuchtung bieten Sie Sportlern und Fans das beste Erlebnis und senken zugleich Betriebs- und Wartungskosten. Leuchten für große Anlagen finden Sie unter LED-Beleuchtung für Stadien.

Sie planen Flutlicht für Ihren Sportplatz oder Ihr Stadion? Senden Sie uns die Maße des Spielfelds, die Montagehöhe und die gewünschte Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtstudie anfragen
Artikel lesen
Tennisplatz mit 500 Lux: Lichtberechnung mit DIALux

Lichtstudie · Tennisplatz

Eine mit DIALux überprüfte Lichtplanung. Unten lesen Sie für jede Stelle des Platzes ab, wie viel Licht dort ankommt – und vor allem, warum.

Falschfarbendarstellung der Beleuchtung eines TennisplatzesFarbskala der Beleuchtungsstärke in Lux
Falschfarbendarstellung der Beleuchtungsstärke. Die Farben entsprechen der Skala in Lux (lx) – je wärmer die Farbe, desto mehr Licht.

✓ Ziel erreicht: Die mittlere Beleuchtungsstärke liegt bei 507 lx bei einer Gleichmäßigkeit von 0,73 – das Licht ist auf der ganzen Fläche ausgeglichen, ohne dunkle Stellen.

Zielwert500 lxPlanungsziel
Erreicht (Ø)507 lxMittelwert auf der Fläche
Gleichmäßigkeit0,73U0 = Emin / Ø (0–1)
Min. / Max.368 / 647 lxSpanne auf der Fläche
Leuchten12×LED-Flutlicht à 750 W
Anschlussleistung9.000 Wgesamte Anlage
Lichtstrom1.474.080 lmgesamte Anlage
Lichtausbeute164 lm/WLicht pro Watt
Wartungsfaktor0,90Alterung und Verschmutzung
Berechnungsraster10 × 5Fläche 24 × 11 m

Wie viel Licht ist das – und warum gerade so viel?

Die Beleuchtungsstärke wird in Lux (lx) gemessen und gibt an, wie viel Licht auf eine Fläche fällt. Zum Vergleich: Bei bedecktem Himmel sind es draußen etwa 1.000 lx, in einem üblichen Büro 500 lx, in einem Wohnzimmer am Abend kaum 100 lx. Für Tennis im Freien nennt die DIN EN 12193 je nach Klasse 200 lx (Training, Schul- und Freizeitsport), 300 lx (regionaler Wettkampf) und 500 lx (Wettkampf auf hohem Niveau); in Tennishallen liegen die Werte höher.

Dieser Entwurf zielt auf 500 lx und erreicht rechnerisch 507 lx im Mittel über die gesamte Fläche. Entscheidend ist aber nicht nur der Mittelwert: Wären es an einer Stelle 800 und an einer anderen 200 lx, stimmt der Mittelwert – spielen kann man trotzdem nicht. Deshalb achten wir genauso auf die Gleichmäßigkeit (damit überall gleich gut zu sehen ist) und auf die Blendung (damit das Licht nicht in die Augen sticht). Alle drei Größen lösen wir gemeinsam schon in der Planung.

Lesen Sie die Beleuchtung an jeder Stelle ab

Das haben die wenigsten schon einmal gesehen: einen Grundriss der Fläche, auf dem jede Linie (Isolinie) Punkte gleicher Beleuchtungsstärke verbindet; die Zahlen daran sind Werte in Lux – genau wie Höhenlinien auf einer Wanderkarte. Wählen Sie eine beliebige Stelle auf dem Platz und lesen Sie ab, wie viel Licht dort laut Berechnung ankommt. Je weiter die Linien auseinanderliegen und je ausgeglichener die Werte, desto gleichmäßiger ist die Beleuchtung.

Isolinien der berechneten Beleuchtungsstärke in Lux auf dem Tennisplatz

Wo die Leuchten stehen – und warum

Der Grundriss zeigt die Anordnung der einzelnen Leuchten über der Fläche. Anordnung und vor allem Ausrichtung entscheiden über alles Wesentliche: über die Gleichmäßigkeit, darüber, wie viel Licht neben die Fläche fällt und verloren geht, und über die Blendung. Deshalb werden Position und Neigung der Leuchten in der Berechnung so lange optimiert, bis das Ergebnis stimmt.

Grundriss mit der Anordnung der Flutlichtstrahler

So sieht der Entwurf räumlich aus

Das 3D-Modell vermittelt, wie die Leuchten angeordnet sind und wie die gesamte Anlage aussieht. Es entspricht den tatsächlichen Abmessungen des Platzes und der realen Position der Leuchten aus der Berechnung.

3D-Visualisierung der Tennisplatzbeleuchtung

Die Lichtstärkeverteilung – wie die Leuchte ihr Licht „wirft“

Dieses Polardiagramm ist der Fingerabdruck der Leuchte. Es zeigt, in welche Winkel und wie stark sie ihr Licht abgibt – je weiter die Kurve vom Mittelpunkt entfernt ist, desto mehr Licht geht in diese Richtung. Genau die Form entscheidet, ob das Licht gezielt auf die Fläche fällt oder unnötig in die Umgebung und den Spielern in die Augen streut.

Deshalb geht es nicht nur um Watt: Zwei Leuchten mit gleicher Leistung können ein völlig anderes Ergebnis liefern, je nachdem, wie sie das Licht verteilen. Gezieltere Optik bedeutet gleiche Beleuchtungsstärke mit weniger Leistung – also eine niedrigere Stromrechnung. Die Kurve stammt aus der realen Messung der Leuchte, mit der gerechnet wurde.

Lichtstärkeverteilungskurve des LED-Flutlichtstrahlers

Die eingesetzte Leuchte

Die Berechnung arbeitet nicht mit „irgendeinem“ Licht, sondern mit einer konkreten Leuchte und ihren real gemessenen Daten: 12 LED-Flutlichtstrahler mit je 122.840 lm bei 750 W. Die gesamte Anlage liefert 1.474.080 lm und nimmt 9.000 W auf.

Die Lichtausbeute von 164 lm/W gibt an, wie viel Licht die Leuchte pro Watt liefert – und schlägt sich direkt in der Stromrechnung nieder. Bei guten LED-Leuchten ist sie heute hoch, und das ist der wichtigste Grund, warum sich der Umstieg auf LED lohnt. Passende Strahler finden Sie unter LED-Beleuchtung für Sportplätze.

Dasselbe noch einmal in Graustufen

Dieselbe Fläche wie in der Falschfarbendarstellung, aber ohne Farben – nur mit den berechneten Werten. Im Druck und für einen schnellen Zahlenvergleich liest sich das manchmal besser.

Graustufenplan mit den berechneten Beleuchtungswerten

Was die einzelnen Größen bedeuten

Beleuchtungsstärke (Lux)
Wie viel Licht auf die Fläche fällt. Die Grundzahl, die sagt, wie gut man hier sieht.
Gleichmäßigkeit (U0)
Verhältnis von niedrigstem zu mittlerem Wert – wie ausgeglichen das Licht auf der Fläche ist. Je näher an 1, desto besser; 0,73 bedeutet, dass es nirgends ausgeprägte dunkle Stellen gibt.
Blendung (GR)
Wie stark das Licht beim Blick in Richtung der Leuchten blendet. Niedriger ist besser; wir planen so, dass sie möglichst gering bleibt.
Lichtausbeute (lm/W)
Wie viel Licht die Leuchte pro Watt abgibt. Ein höherer Wert bedeutet einen sparsameren Betrieb.
Wartungsfaktor
Berücksichtigt, dass Leuchten mit der Zeit etwas Leistung verlieren und verschmutzen. Dadurch gelten die Werte auch nach Jahren, nicht nur für neue Leuchten.

So entsteht eine solche Berechnung

Das ist keine Schätzung nach Augenmaß. Den realen Ort – Abmessungen, Masthöhen, aber auch die Reflexionsgrade der Flächen – übertragen wir in das Berechnungsprogramm DIALux und platzieren die Leuchten im Modell genau dort, wo sie montiert werden sollen. Das Programm berechnet anschließend anhand der real gemessenen fotometrischen Daten jeder Leuchte, wie viel Licht an jedem einzelnen Punkt des Messrasters ankommt.

Das Ergebnis vergleichen wir mit dem Zielniveau für die jeweilige Nutzung und optimieren die Anordnung. Die gesamte Berechnung enthält außerdem den Wartungsfaktor – eine Reserve dafür, dass Leuchten mit der Zeit etwas Leistung verlieren und verschmutzen. Die angegebenen Werte gelten deshalb auch nach Jahren im Betrieb, nicht nur am Tag der Installation.

Warum sich eine saubere Lichtplanung lohnt

Gut geplantes Licht ist mehr als „damit man etwas sieht“. Auf dem Tennisplatz entscheidet es darüber, wie gespielt wird: Die Spieler sehen den Ball rechtzeitig, in gleicher Qualität auf der ganzen Fläche und ohne Blendung. Schlechtes Licht dagegen ermüdet die Augen, erhöht das Verletzungsrisiko und verdirbt Zuschauern das Erlebnis.

Und dann ist da das Geld. Der Umstieg auf sparsame LED-Leuchten mit gezielter Optik senkt den Verbrauch gegenüber alten Entladungslampen meist auf einen Bruchteil, die Leuchten arbeiten jahrelang wartungsarm, und dank der hohen Effizienz amortisiert sich die Investition schnell. Deshalb achten wir in der Planung nicht nur auf die Beleuchtungsstärke, sondern auch auf Leistung, Effizienz und Lebensdauer – damit Sie für Licht bezahlen und nicht für Wärme und Verluste.

Eine Studie wie diese gibt außerdem Sicherheit schon vor dem Kauf: Sie wissen vorab, wie viele Leuchten Sie brauchen, wo sie hinkommen und welche Beleuchtungsstärke und welcher Verbrauch sich ergeben – und Sie kaufen nicht mehr als nötig. Ändert sich etwas (andere Masthöhe, anderer Lux-Wert, anderes Budget), rechnen wir neu und zeigen Varianten. Diese Studie haben wir als Beispiel erstellt; Ihre erstellen wir maßgeschneidert und kostenlos.

Häufige Fragen

Wie viele Leuchten brauche ich?
Genau so viele, wie die Berechnung für Ihre Fläche, Masthöhe und Zielbeleuchtungsstärke ergibt – nicht mehr und nicht weniger. In diesem Entwurf waren es 12 Leuchten. Für Ihren Platz rechnen wir es individuell.
Passt das in mein Budget?
Meistens ja – und oft günstiger als erwartet. Sparsame LED-Leuchten haben einen niedrigen Verbrauch und eine lange Lebensdauer, die Investition kommt über die Stromrechnung zurück. Gern rechnen wir auch eine Variante nach Ihrem Budget.
Wie lange dauert die Planung?
In der Regel erhalten Sie Lichtberechnung und Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags), nachdem uns Maße und Anforderungen vorliegen. Die Planung ist kostenlos und unverbindlich – und eine Grundlage, mit der Sie weiterarbeiten können.

Wie wir Beleuchtung planen

Wir planen nach Ihren Prioritäten – niedrigste Betriebskosten, höchste Lichtqualität oder schnelle Amortisation. Haben Sie keine Vorgabe, empfehlen wir die wirtschaftlichste Variante: eine ausgewogene Kombination aus Verbrauch, Preis, Lichtqualität und Effizienz. Immer mit dem Ziel, die Blendung so gering und die Gleichmäßigkeit so hoch wie möglich zu halten.

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihren Tennis- oder Sportplatz? Senden Sie uns Platzmaße, Masthöhen und den gewünschten Lux-Wert – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

Kostenlose Lichtstudie anfragen
Artikel lesen

Steuerelemente der Liste

78 Artikel insgesamt