Tageslichtsensor
Ein Tageslichtsensor misst die Helligkeit im Raum und dimmt das Kunstlicht so, dass Tages- und Kunstlicht zusammen die gewünschte Beleuchtungsstärke ergeben. Diese Konstantlichtregelung spart vor allem in Fensternähe Energie.
Der Sensor sitzt meist an der Decke, im Präsenzmelder oder direkt in der Leuchte und misst das von Arbeitsflächen und Boden zurückgeworfene Licht. Fällt mehr Tageslicht in den Raum, regelt die Steuerung die Leuchten herunter, bei Bewölkung oder am Abend wieder hoch.
Voraussetzungen und Tipps:
- Die Leuchten müssen dimmbar sein, etwa über DALI oder 1–10 V.
- Leuchten in Fensternähe bilden eine eigene Gruppe, weil dort mehr Tageslicht ankommt als im Rauminneren.
- Bei der Inbetriebnahme wird der Sollwert mit einem Luxmeter eingestellt. An Arbeitsplätzen muss er mindestens den Wartungswert nach DIN EN 12464-1 erreichen.
- Direktes Sonnenlicht und spiegelnde Flächen unter dem Sensor verfälschen die Messung.
Nicht verwechseln: Ein Dämmerungsschalter schaltet abhängig von der Außenhelligkeit nur ein und aus, er regelt nicht. Der konstante Lichtstrom (CLO) gleicht die Alterung der LEDs aus, nicht das Tageslicht. Wie Tageslichtsensoren im Büro eingesetzt werden, zeigt der Ratgeber Büro und Besprechungsraum beleuchten.
