Dämmerungsschalter
Ein Dämmerungsschalter schaltet Beleuchtung bei einbrechender Dunkelheit automatisch ein und bei Tageslicht wieder aus. Ein Lichtsensor misst dazu die Umgebungshelligkeit und vergleicht sie mit der eingestellten Schwelle.
Es gibt ihn als eigenes Gerät – zur Wandmontage mit integriertem Sensor oder als Reiheneinbaugerät im Verteiler mit externem Lichtfühler – und als Funktion in Leuchten, oft kombiniert mit einem Bewegungsmelder. Typische Einsatzorte sind Hauseingänge, Fassaden, Wege, Parkplätze und Schaufenster.
Montage und Einstellung:
- Den Sensor so anbringen, dass er das Tageslicht misst, aber weder direktes Sonnenlicht noch das Licht der eigenen oder anderer Leuchten abbekommt. Oft wird eine Ausrichtung nach Norden empfohlen.
- Die Dämmerungsschwelle bei der gewünschten Helligkeit einstellen.
- Eine Schaltverzögerung verhindert, dass Autoscheinwerfer oder kurze Abschattungen das Licht ein- oder ausschalten.
- Den Sensor regelmäßig reinigen; Schmutz und Schnee verfälschen die Messung.
Soll das Licht nachts zu einer festen Uhrzeit ausgehen, kombinieren Sie den Dämmerungsschalter mit einer Zeitsteuerung, etwa einer Astro-Zeitschaltuhr. Prüfen Sie außerdem, welche LED-Last der Schaltkontakt verträgt. Beispiele für die Steuerung im Außenbereich zeigt der Ratgeber Gartenbeleuchtung planen.
