Luxmeter

Ein Luxmeter misst die Beleuchtungsstärke in Lux, also wie viel Licht auf einer Fläche ankommt. Damit prüfen Sie, ob eine Beleuchtung die geplanten Werte und die Anforderungen der Normen tatsächlich erreicht.

Ein gutes Messgerät bewertet schräg einfallendes Licht richtig (Kosinuskorrektur) und ist an die Empfindlichkeit des Auges angepasst (V(λ)-Anpassung). DIN 5032-7 teilt Luxmeter in Genauigkeitsklassen ein. Für Prüfmessungen an Arbeitsstätten verwenden Fachleute ein kalibriertes Gerät mit ausgewiesener Klasse. Smartphone-Apps taugen nur zur groben Orientierung.

So messen Sie richtig:

  • ohne Tageslicht messen, also abends oder bei verdunkelten Fenstern,
  • die Leuchten vorher lange genug einschalten, bis Licht und Temperatur stabil sind,
  • den Sensor waagerecht in der Bewertungshöhe auflegen, etwa auf Tischhöhe oder am Boden,
  • sich nicht über das Gerät beugen, um keinen Schatten zu werfen,
  • an den Punkten des Berechnungsrasters messen, damit sich die Werte mit der Lichtberechnung vergleichen lassen.

Praxistipp: Notieren Sie Datum, Uhrzeit, Gerät und Messhöhe. Einzelwerte sagen wenig; aussagekräftig sind Mittelwert und Minimum der Beleuchtungsstärke. Wie ein vollständiges Messprotokoll aussieht, zeigt die Kita-Lichtmessung um 23 Uhr.