Präsenzmelder

Ein Präsenzmelder erkennt auch kleinste Bewegungen, etwa am Schreibtisch, und hält das Licht eingeschaltet, solange jemand im Raum ist. Meist misst er zusätzlich die Helligkeit und regelt das Kunstlicht nach dem Tageslicht.

Präsenzmelder sind deutlich empfindlicher als einfache Bewegungsmelder. Sie sitzen in der Regel an der Decke und überwachen den Raum mit 360°. Typische Einsatzorte sind Büros, Besprechungsräume, Klassenzimmer, Sanitärräume und Lager mit wechselnder Belegung.

  • Erfassungsbereich: Hersteller geben meist getrennte Durchmesser für sitzende Tätigkeiten und für gehende Personen an. Planen Sie mit dem kleineren Wert für sitzende Tätigkeiten.
  • Vollautomat: Das Licht schaltet automatisch ein und aus.
  • Halbautomat: Einschalten per Taster, Ausschalten automatisch. Das spart meist mehr Energie, weil bei ausreichend Tageslicht kein Kunstlicht angeht.
  • Konstantlichtregelung: Mit dimmbaren Leuchten, etwa über DALI oder 1–10 V, hält der Melder die eingestellte Beleuchtungsstärke; siehe Tageslichtsensor.

Für Flure und Durchgangsbereiche reicht meist ein Bewegungsmelder. Achten Sie darauf, dass Lüftungsauslässe und Heizkörper nicht im Erfassungsbereich liegen. Wie Präsenzmelder und Tageslichtsteuerung die Ersparnis bei einer Bürosanierung erhöhen, zeigt der Ratgeber Büro mit Rasterdecke auf LED umrüsten.