Nachlaufzeit
Die Nachlaufzeit ist die Zeit, die das Licht nach der letzten erkannten Bewegung eingeschaltet bleibt. Jede neue Bewegung startet sie von vorn; eingestellt wird sie am Bewegungs- oder Präsenzmelder.
Je nach Melder reicht der Einstellbereich von wenigen Sekunden bis zu mehreren Minuten, bei Präsenzmeldern teils deutlich länger. In den Produktdaten ist der Bereich unter „Nachlaufzeit“ angegeben.
Orientierung für die Einstellung:
- kurze Zeiten für Durchgänge, Hauseingänge und Einfahrten,
- längere Zeiten für Treppenhäuser, Keller- und Sanitärräume, in denen sich Personen länger aufhalten oder wenig bewegen,
- für Büros und Besprechungsräume: lieber ein Präsenzmelder mit längerer Nachlaufzeit, damit das Licht bei ruhiger Arbeit nicht ausgeht.
LED-Leuchten vertragen häufiges Schalten besser als Leuchtstofflampen; beachten Sie trotzdem die Schaltzyklen im Datenblatt. Dimmbare Sensorleuchten bieten oft eine Korridorfunktion: Nach der Nachlaufzeit dimmt das Licht auf eine Grundhelligkeit und schaltet erst nach einer weiteren Zeit ganz ab.
Zum Einrichten hilft, falls vorhanden, der Testmodus mit sehr kurzer Nachlaufzeit. Mehr unter Bewegungsmelder. Wie Sie Melder und Lichtschalter für Dauerlicht kombinieren, zeigt der Ratgeber Bewegungsmelder mit Lichtschalter kombinieren.
