Leuchtstofflampe

Eine Leuchtstofflampe (Leuchtstoffröhre) ist eine Entladungslampe mit Quecksilberdampf: Die Gasentladung erzeugt UV-Strahlung, die eine Leuchtstoffschicht an der Innenseite des Glasrohrs in sichtbares Licht umwandelt.

Leuchtstofflampen brauchen ein Vorschaltgerät: entweder ein konventionelles (KVG) mit Starter oder ein elektronisches (EVG). Gängige Bauformen sind die Röhren T8 (26 mm Durchmesser, Sockel G13) und T5 (16 mm, Sockel G5) sowie Kompaktleuchtstofflampen, im Haushalt als Energiesparlampe mit E27- oder E14-Sockel bekannt.

Seit 2023 dürfen die meisten Leuchtstofflampen in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden, Details unter Leuchtstofflampen-Verbot. Vorhandene Lampen dürfen weiter betrieben werden, Ersatz wird aber knapp.

  • Röhrentausch: LED-Röhre passend zu Länge, Sockel und Vorschaltgerät – die schnellste Lösung.
  • Neue Leuchte: LED-Feuchtraum-, Linear- oder Rasterleuchte, wenn die alte Leuchte verschlissen ist oder Licht und Effizienz deutlich besser werden sollen.
  • Entsorgung: Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber und gehören nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle oder zur Rücknahme im Handel.

LED-Röhren als direkten Ersatz finden Sie unter LED-Leuchtstoffröhren. Was der Tausch bringt, zeigt der Ratgeber Röhrentausch auf LED.