Bewegungsmelder

Ein Bewegungsmelder schaltet das Licht automatisch ein, sobald er in seinem Erfassungsbereich eine Bewegung registriert, und nach Ablauf der Nachlaufzeit wieder aus. Die meisten Melder arbeiten mit einem passiven Infrarotsensor (PIR).

Ein PIR-Sensor sendet selbst nichts aus. Er erkennt die Änderung der Wärmestrahlung, wenn sich ein Mensch oder Tier vor seiner segmentierten Linse bewegt. Am zuverlässigsten erfasst er Bewegungen quer zum Melder, weniger gut Personen, die direkt auf ihn zugehen. Durch Glas hindurch erkennt er nichts. Alternativ arbeiten Melder mit Hochfrequenz, siehe HF-Sensor.

Einstellbar sind meist:

  • die Nachlaufzeit – wie lange das Licht nach der letzten Bewegung an bleibt,
  • die Dämmerungsschwelle – ab welcher Umgebungshelligkeit der Melder überhaupt schaltet,
  • die Empfindlichkeit bzw. Reichweite.

In den Produktparametern finden Sie die Sensorart unter „Sensortyp“, je nach Leuchte auch Erfassungswinkel und Reichweite. Diese Werte gelten für die angegebene Montagehöhe.

Halten Sie Heizkörper, Lüftungsauslässe, direkte Sonne und bewegte Äste aus dem Erfassungsbereich fern. Für Räume, in denen Personen lange sitzen, ist ein Präsenzmelder besser geeignet. Passende Leuchten finden Sie unter LED-Strahler mit Bewegungsmelder; die Unterschiede der Sensortypen erklärt der Ratgeber LED-Leuchten mit Bewegungsmelder.