Lichtausbeute
Die Lichtausbeute gibt an, wie viel Licht eine Lampe oder Leuchte pro Watt elektrischer Leistung erzeugt. Sie wird in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben und ist der wichtigste Vergleichswert für die Energieeffizienz von Beleuchtung.
Berechnet wird sie als Lichtstrom geteilt durch die Leistungsaufnahme: Eine Leuchte mit 5.000 lm und 40 W erreicht 125 lm/W. Je höher der Wert, desto weniger Strom braucht dieselbe Lichtmenge.
Typische Größenordnungen:
- Glühlampe: rund 10–15 lm/W
- Halogenlampe: rund 15–20 lm/W
- gute LED-Leuchten: meist 100–150 lm/W, einzelne Modelle mehr
Achten Sie darauf, worauf sich der Wert bezieht. Angaben für den LED-Chip liegen deutlich über dem Wert der fertigen Leuchte. Aussagekräftig ist nur der Leuchtenlichtstrom geteilt durch die gesamte Anschlussleistung einschließlich Treiber. Aus dem „Leuchtenlichtstrom“ in den Produktparametern und der Leistung der Leuchte können Sie die Lichtausbeute selbst berechnen. Warmweiße LEDs erreichen bei gleicher Bauart meist etwas weniger als neutralweiße.
Auch das EU-Energielabel für Lichtquellen richtet sich nach der Lichtausbeute (Delegierte Verordnung (EU) 2019/2015). Die Energieeffizienzklasse A erreichen erst Lichtquellen ab 210 lm/W; viele handelsübliche LED-Lampen liegen deshalb in den Klassen D bis F. Was eine höhere Lichtausbeute beim Umrüsten spart, zeigt der Ratgeber Beleuchtung auf LED umrüsten: Was spart wie viel?
