Glühlampe

Die Glühlampe (Glühbirne) erzeugt Licht, indem ein dünner Wolframdraht vom Strom bis zur Weißglut erhitzt wird; den größten Teil der Energie gibt sie als Wärme ab, nur ein kleiner Teil wird zu Licht.

Ihr Licht ist warmweiß (um 2.700 K) und gibt Farben sehr natürlich wieder. Mit nur etwa 10 bis 14 lm/W ist sie aber sehr ineffizient: Eine LED-Lampe braucht für dieselbe Helligkeit nur einen Bruchteil der Energie und hält ein Vielfaches länger. In der EU wurden klassische Glühlampen ab 2009 schrittweise vom Markt genommen (Verordnung (EG) Nr. 244/2009), beginnend mit matten Lampen und den 100-W-Lampen.

Für den Umstieg gilt:

  • Vergleichen Sie den Lichtstrom, nicht die Watt. Welche Lumenwerte einer 40-, 60- oder 100-W-Glühlampe entsprechen, erklärt der Eintrag Glühlampen-Äquivalent.
  • Für das gewohnte warme Licht wählen Sie 2.700 K und einen Farbwiedergabeindex von mindestens Ra 80, in Wohnräumen gern Ra 90.
  • Wer den sichtbaren Glühfaden mag, findet diese Optik bei der Filament-LED.

Auf Produktseiten zeigt das Merkmal Entspricht der Glühbirne, welche Glühlampe eine LED-Lampe ersetzt. Passende Lampen finden Sie unter LED-Lampen und Glühbirnen; was der Tausch spart, rechnet der Ratgeber E27-Glühlampe durch LED ersetzen vor.