Anschlussleistung
Die Anschlussleistung ist die elektrische Leistung in Watt, die eine Leuchte einschließlich Treiber oder eine ganze Beleuchtungsanlage aus dem Netz aufnimmt. Sie bestimmt den Stromverbrauch und ist Grundlage für die Absicherung.
Maßgeblich ist die Systemleistung: Sie umfasst die LEDs und die Verluste im Treiber. Eine Leuchte mit 40 W Systemleistung, die 4.000 Stunden im Jahr eingeschaltet ist, verbraucht 160 kWh pro Jahr. Für eine Anlage addieren Sie die Leistungen aller Leuchten: Zehn solcher Leuchten ergeben 400 W Anschlussleistung.
In Lichtberechnungen finden Sie zwei Kennzahlen:
- Spezifische Anschlussleistung (W/m²): Anschlussleistung geteilt durch die Raumfläche.
- W/m² je 100 lx: derselbe Wert, bezogen auf die erreichte Beleuchtungsstärke. Er macht Räume mit unterschiedlichem Lichtniveau vergleichbar – je niedriger, desto effizienter die Anlage.
Über die Helligkeit sagt die Anschlussleistung allein nichts aus. Vergleichen Sie Leuchten deshalb über die Lichtausbeute in Lumen pro Watt und rechnen Sie den Verbrauch mit den tatsächlichen Betriebsstunden. Für die Elektroinstallation zählt außerdem, wie viele Leuchten ein Stromkreis tragen kann, einschließlich der Einschaltströme der Treiber.
In unserer kostenlosen Lichtplanung weisen wir die Anschlussleistung jedes Entwurfs aus. Warum ein kleiner Raum einen hohen W/m²-Wert erreichen kann, zeigt die Lichtstudie Schulmensa mit Energiegrenzwert.
