Leuchtenlichtstrom
Der Leuchtenlichtstrom ist das Licht, das tatsächlich aus einer kompletten Leuchte austritt – nach Verlusten an Optik, Reflektor und Abdeckung. Er ist kleiner als der Lichtstrom der eingesetzten LEDs oder Lampen und maßgeblich für die Lichtplanung.
Das Verhältnis von Leuchtenlichtstrom zu Lampenlichtstrom heißt Leuchtenbetriebswirkungsgrad (englisch LOR). Auch die Wärme in der Leuchte senkt den Lichtstrom der LEDs. Bei Leuchten mit austauschbaren Röhren oder Lampen nennen Hersteller oft nur den Lampenlichtstrom; Raster, Reflektor und Abdeckung schlucken davon einen Teil. Bei LED-Leuchten wird dagegen meist der Lichtstrom der fertigen Leuchte gemessen und angegeben.
Worauf Sie achten sollten:
- Vergleichen Sie beim Umstieg auf LED nicht den Lampenlichtstrom alter Röhren mit dem Leuchtenlichtstrom einer LED-Leuchte. Ein LED-Panel mit weniger Lumen als die Summe der alten Röhren kann einen Raum genauso hell machen.
- Steht im Datenblatt nur der Wert der LEDs oder des Chips, kommt aus der Leuchte spürbar weniger Licht.
- Die tatsächliche Lichtausbeute einer Leuchte ergibt sich aus Leuchtenlichtstrom geteilt durch die gesamte Anschlussleistung.
Auf den Produktseiten von GUTE-LEDS.de steht dieser Wert unter „Leuchtenlichtstrom“. In Lichtberechnungen ist er in den Lichtdaten der Leuchte hinterlegt. Einen Vergleich alter Rasterleuchten mit LED-Panels zeigt der Ratgeber Rasterleuchte 4 × 18 W durch LED-Panel ersetzen. Die Grundgröße erklärt der Eintrag Lichtstrom.
