SMD und COB
SMD und COB sind zwei Bauarten von LEDs: SMD-LEDs (Surface Mounted Device) sind einzeln gehäuste LEDs, die auf eine Platine gelötet werden; bei COB (Chip on Board) sitzen viele Chips dicht unter einer gemeinsamen Leuchtstoffschicht.
SMD-LEDs sind Standard in Panels, Linearleuchten, Hallen- und Straßenleuchten sowie in den meisten LED-Streifen. Viele kleine Lichtpunkte verteilen die Wärme gut über die Platine und erreichen hohe Lichtausbeuten. Ohne Diffusor bleiben die einzelnen Punkte sichtbar.
COB-LEDs bilden eine homogene Leuchtfläche. In Strahlern und Spots entsteht so ein kompakter, kräftiger Lichtpunkt, den Reflektor oder Linse präzise bündeln – mit klarem Schatten statt Mehrfachschatten. COB-Streifen erzeugen eine durchgehende Lichtlinie ohne sichtbare Punkte, auch in flachen Profilen.
- Gleichmäßige Lichtlinie mit wenig Abstand zur Abdeckung: COB-Streifen.
- Hohe Effizienz in Flächen- und Hallenleuchten: SMD.
- Gerichtetes Akzentlicht mit engem Abstrahlwinkel: COB-Spot mit Reflektor.
Was Zahlen wie 2835 oder 3030 bedeuten, erklärt der Eintrag SMD-Bauform; zum Halbleiter selbst siehe LED-Chip. Tipps zur Wahl des passenden Streifens gibt der Ratgeber LED-Streifen auswählen.
