Dämmerungsschwelle
Die Dämmerungsschwelle ist die Umgebungshelligkeit in Lux, unterhalb derer ein Sensor die Leuchte einschaltet bzw. ein Bewegungsmelder überhaupt aktiv wird. Sie lässt sich am Sensor einstellen.
In den Produktdaten steht unter „Dämmerungsschwelle“ der einstellbare Bereich, bei Leuchten mit Sensor zum Beispiel 2 bis 2.000 lx. Ein niedriger Wert bedeutet: Das Licht schaltet erst bei Dunkelheit. Bei einem hohen Wert reagiert die Leuchte auch tagsüber. Zur Einordnung der Beleuchtungsstärke: Rund um den Sonnenuntergang sinkt die Helligkeit im Freien von einigen hundert auf wenige Lux.
- Außenleuchten, Hof, Einfahrt: niedrige Schwelle, damit das Licht nur bei Dämmerung und Dunkelheit schaltet.
- Innenflure ohne Fenster: höchste Einstellung (Tagbetrieb), damit der Melder immer reagiert.
- Treppenhäuser mit Fenstern: mittlere Werte, nach Bedarf anpassen.
Stellen Sie die Schwelle möglichst zu dem Zeitpunkt ein, an dem das Licht künftig schalten soll. Manche Sensoren übernehmen den aktuellen Wert per Tastendruck. Der Sensor darf nicht vom Licht der eigenen oder anderer Leuchten getroffen werden, sonst schaltet er das Licht gleich wieder aus. Eine kurze Verzögerung verhindert, dass etwa Autoscheinwerfer den Schaltzustand ändern.
Das zugehörige Gerät erklärt der Eintrag Dämmerungsschalter; welche Sensorarten es gibt, zeigt der Ratgeber Sensorleuchten auswählen.
