Montagehöhe

Die Montagehöhe ist die Höhe, in der eine Leuchte über dem Boden angebracht ist, bei Straßenleuchten Lichtpunkthöhe genannt. Zusammen mit dem Abstrahlwinkel bestimmt sie, wie groß die ausgeleuchtete Fläche ist und wie hell es dort wird.

Je höher eine Leuchte hängt, desto größer die ausgeleuchtete Fläche – und desto geringer die Beleuchtungsstärke darunter. Nach dem photometrischen Entfernungsgesetz sinkt sie mit dem Quadrat des Abstands: Bei doppelter Höhe beträgt sie direkt unter einer punktförmigen Lichtquelle nur noch ein Viertel. Gerechnet wird dabei mit dem Abstand zur Nutzebene; im Büro ist das meist die Tischhöhe.

  • Hallen und Lager: Bei großen Höhen bündeln engere Optiken das Licht auf den Boden; bei niedriger Montage verteilen breite Abstrahlwinkel es gleichmäßiger.
  • Straßen und Wege: Die Lichtpunkthöhe richtet sich nach Fahrbahnbreite, Mastabstand und Beleuchtungsklasse nach DIN EN 13201.
  • Produktangabe „Empfohlene Montagehöhe“: ein Richtwert des Herstellers, für welche Höhen Optik und Lichtstrom ausgelegt sind. Das Ergebnis im Raum hängt zusätzlich von Raumgröße, Reflexionsgraden und Zielwert ab.

Auch der sinnvolle Abstand der Leuchten hängt von der Höhe ab, siehe Leuchtenabstand und Abstrahlwinkel. Verbindlich klärt das eine Lichtberechnung – wir erstellen sie auf Anfrage kostenlos. Grundlagen für hohe Räume zeigt der Ratgeber Lager- und Hallenbeleuchtung planen.