Solarleuchte
Eine Solarleuchte erzeugt ihren Strom selbst: Ein Solarmodul lädt tagsüber einen Akku, der nachts die LEDs versorgt. Sie braucht keinen Netzanschluss und eignet sich für Wege, Gärten, Parkplätze und abgelegene Flächen.
Zu jeder Solarleuchte gehören Solarmodul, Laderegler, Akku und LED-Leuchte. Eingeschaltet wird meist über einen Dämmerungsschalter, oft misst das Modul selbst die Helligkeit. Viele Modelle haben zusätzlich einen Bewegungsmelder, der von gedimmtem auf volles Licht umschaltet. Hochwertige Leuchten nutzen häufig Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO4), die viele Ladezyklen vertragen.
Entscheidend ist der Winter: Im Dezember liefert die Sonne in Deutschland nur einen Bruchteil der Sommerenergie, die Nächte sind dagegen am längsten. Achten Sie deshalb auf:
- Modulleistung in Wp und Akkukapazität in Wh, nicht nur auf die Lumen-Angabe,
- die Leuchtdauer bei voller und bei gedimmter Leistung,
- Reserven für mehrere trübe Tage hintereinander,
- einen austauschbaren Akku und eine Schutzart von IP65 oder höher.
Praxistipp: Montieren Sie das Modul unverschattet, nach Süden ausgerichtet und eher steil geneigt, damit Schnee und Schmutz abrutschen. Lithium-Akkus dürfen unter 0 °C nicht geladen werden; ein guter Laderegler verhindert das. Mehr dazu im Ratgeber Solarleuchten auswählen.
