Akku

Ein Akku (Akkumulator) ist ein wiederaufladbarer Energiespeicher. In Leuchten versorgt er Arbeits-, Camping-, Solar- und Notleuchten ohne Netzanschluss; verbreitet sind Lithium-Ionen- (Li-Ion), LiFePO4-, NiMH- und NiCd-Akkus.

Die wichtigsten Kenngrößen sind Spannung, Kapazität und Energie. Die Kapazität steht in mAh oder Ah; aussagekräftiger ist die Energie in Wh, also Kapazität mal Spannung. Die Laufzeit schätzen Sie so: Energie in Wh × Wirkungsgrad ÷ Leistung der Leuchte in W. Beispiel: 20 Wh × 0,9 ÷ 5 W ergibt rund 3,6 Stunden.

  • Li-Ion: hohe Energiedichte, kein Memory-Effekt; typisch in Akku-Arbeitsleuchten und Handstrahlern.
  • LiFePO4: sehr zyklenfest und thermisch stabil, beliebt in Solar- und Notleuchten.
  • NiMH und NiCd: robust und bewährt in Notleuchten; NiCd verträgt Kälte gut, neigt aber zum Memory-Effekt.

Für eine lange Lebensdauer lagern Sie Lithium-Akkus teilgeladen und vermeiden Tiefentladung und Hitze. In der Kälte sinkt die nutzbare Kapazität vorübergehend. In Notleuchten muss der Akku die Bemessungsbetriebsdauer über Jahre sicher liefern; wie Anlagen das lösen, erklärt der Eintrag Einzelbatterie- und Zentralbatteriesystem.

Passende Modelle finden Sie unter Arbeitsleuchten mit Ständer oder Akku, Auswahlkriterien im Ratgeber LED-Akkuleuchte auswählen.