Abstrahlwinkel
Der Abstrahlwinkel gibt an, wie breit eine Lampe oder Leuchte ihr Licht verteilt. Gemessen wird er meist bis dorthin, wo die Lichtstärke auf die Hälfte des Höchstwerts gesunken ist (Halbwertswinkel). Enge Winkel bündeln, weite verteilen das Licht.
Angegeben wird er in Grad; in den Produktparametern auf GUTE-LEDS.de heißt er „Ausstrahlwinkel“. Als grobe Einteilung gilt:
- bis etwa 25°: eng strahlend – für Akzente, Bilder, Vitrinen und große Montagehöhen
- etwa 30–60°: mittel – für Spots in Wohn- und Verkaufsräumen und Hallenstrahler in mittlerer Höhe
- ab etwa 90°: breit strahlend – für Grundbeleuchtung mit Panels und Deckenleuchten bei normaler Raumhöhe
Faustregel: Je höher eine Leuchte hängt, desto enger darf der Winkel sein. Außerhalb des angegebenen Winkels endet das Licht nicht abrupt, es wird nur schwächer. Der Feldwinkel, gemessen bis 10 % der höchsten Lichtstärke, ist deutlich größer.
Bei asymmetrischen Optiken, etwa bei Flutern oder Straßenleuchten, nennen Hersteller oft zwei Winkel. Bei gleichem Lichtstrom bedeutet ein engerer Winkel eine höhere Lichtstärke, aber eine kleinere ausgeleuchtete Fläche. Wie groß diese wird, erklärt der Eintrag Lichtkegel. Welcher Winkel für Hof, Halle oder Sportplatz passt, zeigt der Ratgeber LED-Fluter auswählen.
