Schutzbereiche im Bad

Schutzbereiche im Bad sind die nach DIN VDE 0100-701 festgelegten Bereiche 0, 1 und 2 rund um Badewanne und Dusche. Je näher eine Leuchte am Wasser sitzt, desto strenger sind die Anforderungen an ihre Schutzart und Spannung.

  • Bereich 0: das Innere von Wanne oder Duschtasse. Zulässig sind nur fest installierte, dafür vorgesehene Betriebsmittel mit Schutzkleinspannung (SELV) bis 12 V Wechsel- bzw. 30 V Gleichspannung, mindestens IPX7.
  • Bereich 1: der Raum über Wanne oder Dusche bis 2,25 m Höhe, mindestens IPX4. Bei Duschen ohne Duschtasse reicht er 1,2 m um den festen Wasserauslass.
  • Bereich 2: ein 60 cm breiter Streifen neben Bereich 1, ebenfalls bis 2,25 m Höhe, mindestens IPX4.

Wo mit Strahlwasser gereinigt wird, etwa in öffentlichen Duschen, ist IPX5 nötig. Einen Bereich 3 kennt die aktuelle Norm nicht mehr. Außerhalb der Bereiche gibt es keine besondere IP-Anforderung, doch grundsätzlich müssen alle Stromkreise des Raums über einen FI-Schutzschalter mit höchstens 30 mA Bemessungsdifferenzstrom geschützt sein.

Tipp: Wählen Sie für Decken über Wanne und Dusche mindestens IP44, bei direktem Duschstrahl besser IP65. Was die Ziffern bedeuten, erklärt IP-Schutzart. Wie Badleuchten Schritt für Schritt montiert und geprüft werden, zeigt der Ratgeber Badbeleuchtung installieren; den Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.