Schnittmarke

Die Schnittmarke ist die markierte Stelle auf einem LED-Streifen – meist eine Linie oder ein Scherensymbol zwischen Kupferkontakten –, an der sich der Streifen kürzen lässt, ohne dass die übrigen Abschnitte ausfallen.

LED-Streifen bestehen aus kurzen, in sich geschlossenen Abschnitten. Bei 12-V-Streifen mit SMD-LEDs umfasst ein Abschnitt meist drei LEDs, bei 24 V meist sechs. Je nach LED-Dichte liegen die Schnittmarken deshalb typischerweise 2,5 bis 10 cm auseinander. 230-V-Streifen lassen sich nur an den dafür vorgesehenen, meist deutlich weiter auseinanderliegenden Stellen kürzen; ihre Enden müssen mit passenden Endkappen isoliert werden.

  • Nur am spannungsfreien Streifen arbeiten.
  • Mit einer scharfen Schere genau mittig durch die Kupferkontakte (Lötpads) schneiden – nie zwischen zwei Markierungen, sonst bleibt der angeschnittene Abschnitt dunkel.
  • Die Schnittkante wird gelötet oder mit einem Steckverbinder angeschlossen; wasserdichte Streifen mit Endkappe und Silikon wieder abdichten.
  • Bei adressierbaren LEDs liegt die Schnittmarke nach jedem Pixel; die Datenrichtung (Pfeil) beachten.

Tipp: Planen Sie Längen im Raster der Schnittmarken – so vermeiden Sie Lücken an Ecken und Enden. Lange Strecken brauchen zusätzliche Einspeisepunkte, siehe Einseitige und beidseitige Einspeisung. Montage und Anschluss erklärt der Ratgeber LED-Streifen montieren und anschließen.