LED-Neon
LED-Neon (Neon-Flex) ist ein flexibler LED-Streifen in einem lichtstreuenden Silikon- oder PVC-Mantel, der eine durchgehende Lichtlinie ohne sichtbare Lichtpunkte erzeugt – optisch wie eine klassische Neonröhre, aber mit LED-Technik.
Klassische Neonröhren sind gasgefüllte Glasröhren, die von Hand gebogen und mit Hochspannung betrieben werden. LED-Neon arbeitet mit 12 V, 24 V oder 230 V, ist bruchfest, deutlich sparsamer und lässt sich vor Ort biegen und kürzen.
- Biegerichtung: Je nach Profil lässt sich der Streifen nur seitlich oder nur nach oben und unten biegen. Das entscheidet, ob Schriftzüge flach an der Wand oder Konturen über Kanten gelingen. Den Mindestbiegeradius beachten.
- Kürzen: nur an der Schnittmarke, die Enden mit Endkappe und Silikon abdichten. Bei 230-V-Ausführungen liegen die Trennstellen meist deutlich weiter auseinander.
- Schutzart: für Fassaden und Außenbereiche mindestens IP65, siehe IP-Schutzart.
- Anschluss: 230-V-Neon nur mit dem passenden Anschlussstück und durch eine Elektrofachkraft; 12- und 24-V-Systeme über ein geeignetes Netzteil.
Typische Anwendungen sind Leuchtschriften und Logos, Konturen an Theken, Treppen und Fassaden sowie Effektlicht in Bars und Clubs, auch in RGB. Ideen und Produkttypen zeigt der Ratgeber Dekorative Beleuchtung auswählen.
