Außenleiter

Der Außenleiter (L), umgangssprachlich Phase, ist der Leiter, der im Stromnetz Spannung gegen Erde führt. Zwischen Außenleiter und Neutralleiter liegen im Hausnetz 230 V, zwischen zwei Außenleitern des Drehstromnetzes 400 V.

Im Drehstromnetz gibt es drei Außenleiter, L1, L2 und L3, deren Spannungen zeitlich um je 120° versetzt sind. Hausanschlüsse in Deutschland sind in der Regel dreiphasig ausgeführt; die Lichtstromkreise verteilen sich auf die drei Außenleiter. Nach DIN EN 60445 sind Außenleiter braun, schwarz oder grau gekennzeichnet.

  • An der Leuchte gehört der Außenleiter an die Klemme L, der Neutralleiter an N.
  • Schalter, Bewegungsmelder und Dimmer unterbrechen immer den Außenleiter.
  • Bei 3-Phasen-Stromschienen wählen Sie am Adapter, an welchem Außenleiter ein Strahler hängt. So lassen sich drei Gruppen getrennt schalten.
  • In Hallen verteilt man die Leuchten gleichmäßig auf L1, L2 und L3, damit kein Außenleiter überlastet wird.

Achtung: Ein einpoliger Phasenprüfer zeigt nicht zuverlässig, ob ein Leiter spannungsfrei ist. Dafür ist ein zweipoliger Spannungsprüfer nötig, siehe Fünf Sicherheitsregeln. Wie die Phasenwahl an der Stromschiene funktioniert, zeigt der Ratgeber 3-Phasen-Schienenstrahler montieren.