Ausfallrate

Die Ausfallrate gibt an, welcher Anteil von Leuchten in einem Zeitraum komplett ausfällt. Im Shop steht sie als „Ausfallrate in 2 Jahren“: der durchschnittliche Anteil der Leuchten, die laut Hersteller in den ersten zwei Betriebsjahren ausfallen.

Sie ergänzt die Angabe zur Lebensdauer: Diese beschreibt, wie das Licht langsam nachlässt, die Ausfallrate dagegen den Totalausfall. Bei LED-Leuchten ist dafür meist nicht die LED verantwortlich, sondern der Treiber, eine Lötstelle oder Überhitzung.

So nutzen Sie die Angabe:

  • Ein Wert von 0,61 % bedeutet: Von 200 Leuchten fällt in den ersten zwei Jahren statistisch etwa eine aus.
  • Bei großen Anlagen, etwa in Hallen oder Straßenzügen, lohnt es sich, einige Ersatzleuchten derselben Serie einzuplanen.
  • Typisch ist die sogenannte Badewannenkurve: Frühausfälle in der ersten Betriebszeit, danach eine lange Phase mit wenigen zufälligen Ausfällen, gegen Ende der Lebensdauer wieder mehr.

Senken lässt sich die Ausfallrate durch ausreichende Kühlung, eine passende Umgebungstemperatur und Schutz vor Spannungsspitzen. Im Freien und an langen Leitungen hilft ein Überspannungsschutz. Für Betriebsgeräte nennen Hersteller oft die MTBF, die mittlere Betriebszeit zwischen zwei Ausfällen. Worauf es bei Treibern ankommt, erklärt der Ratgeber LED-Treiber und Netzteile auswählen.