Ratgeber: die richtige Beleuchtung auswählen

Praxis-Ratgeber für die Auswahl der richtigen LED-Beleuchtung – verständlich erklärt, mit Richtwerten und Rechenbeispielen. Und wenn Sie es genau wissen möchten: Die Lichtberechnung für Ihr Projekt erstellen wir kostenlos.

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Außenbeleuchtung planen: Normen, Beleuchtungsklassen und Masthöhen

LED-Lichtplanung · Außenbeleuchtung

Professionelle Planung der Außenbeleuchtung für Industrieareale, Einkaufszentren, Gärten und Parkanlagen – mit Leuchten ab Schutzart IP65, langer Lebensdauer und minimalem Wartungsaufwand.

  • Nachtbeleuchtung: sichere Beleuchtung von Geländegrenzen und Zufahrtswegen
  • Robust ab IP65: Leuchten, die Regen, Staub und Temperaturschwankungen standhalten
  • Energieeinsparung: dimmbare Systeme mit Präsenz- und Tageslichtsensoren
  • Normgerecht: Planung nach DIN EN 12464-2 für Arbeitsstätten im Freien

Drei Bereiche der Außenbeleuchtung

Außenbeleuchtung wird an vielen Orten eingesetzt und lässt sich grob in drei Kategorien einteilen.

Sportbeleuchtung

Die Sportbeleuchtung betrifft vor allem Sportanlagen wie Fußballplätze, Tennisplätze, Basketballfelder und weitere Anlagen bis hin zu Baseball- und Golfplätzen. Bei der Auswahl der Beleuchtung müssen die Sehanforderungen der jeweiligen Sportart genau analysiert werden. Beim Fußball ist die Ballgeschwindigkeit zum Beispiel relativ gering, sodass die Anforderungen an die Beleuchtung vergleichsweise niedrig sein können; soll ein Spiel jedoch live im Fernsehen übertragen werden, sind die Anforderungen an Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit hoch. Auf einem Tennisplatz gibt es zwar meist nur wenige Zuschauer, die erforderliche Beleuchtungsstärke ist aber trotzdem sehr hoch, weil der Ball im Spiel sehr schnell ist.

Industrie- und Verkehrsflächen

Zur Außenbeleuchtung von Industrie- und Verkehrsflächen gehören Docks, Güterbahnhöfe, Lade- und Entladestationen, Flughäfen, Außenlager, öffentliche Baustellen, Parkplätze und weitere Orte. Hier sorgt die Beleuchtung dafür, dass der Betrieb auch nachts sicher und effizient läuft. Nach der benötigten Lichtverteilung lassen sich zwei Typen von Bereichen unterscheiden:

  • Bereiche, die eine gute horizontale Beleuchtungsstärke erfordern (z. B. Güterbahnhöfe),
  • Bereiche, die eine gute vertikale Beleuchtungsstärke erfordern (z. B. Docks sowie Lade- und Entladestationen).

Im zweiten Fall werden LED-Fluter auf hohen Masten montiert, damit die Kranführer die nötige vertikale Beleuchtungsstärke haben.

Gebäude, Tankstellen und Wege

Die dritte Kategorie ist die Außenbeleuchtung weiterer Gebäude und Anlagen: Tankstellen, Verkaufsstellen, Werbetafeln, Landschaftsbeleuchtung und die Außenbeleuchtung von Fabrikgebäuden. Neben der Straßenbeleuchtung gehört dazu auch die Beleuchtung von Wegen auf Betriebsgeländen, in Wohnvierteln und in Parks.

Normen für die Außenbeleuchtung

Für die Lichtsimulation einer der beschriebenen Außenanlagen muss zuerst die passende Norm gewählt werden. Es gibt zahlreiche Lichtnormen, zum Beispiel DIN EN 13201 für die Straßenbeleuchtung, CIE 88 für die Tunnelbeleuchtung oder DIN EN 12464-1 für Arbeitsstätten in Innenräumen. Für die Außenbeleuchtung, um die es in diesem Beitrag geht, sind vor allem DIN EN 12193 und DIN EN 12464-2 maßgeblich: Die erste gilt für die Beleuchtung von Sportstätten, die zweite für die Lichtplanung weiterer Außenbereiche wie Tankstellen, Parkplätze, Docks und Flughäfen.

Normen für Sportstätten im Freien

In jeder Sportart wird der Wettbewerb härter, und gutes Licht wird für Spieler wie Zuschauer immer wichtiger. Damit die Beleuchtung von Stadien und Sportanlagen mithalten kann, muss sie die einschlägigen Normen erfüllen. Die DIN EN 12193 legt die Anforderungen an die Sportstättenbeleuchtung fest. Diese europäische Norm soll gute Sehbedingungen für Spieler, Schiedsrichter, Zuschauer und Fernsehübertragungen sicherstellen. Ihr Hauptzweck ist es, Beleuchtungsanforderungen und Empfehlungen für eine hochwertige Sportbeleuchtung festzulegen, und zwar mit folgenden Zielen:

  1. die Wahrnehmung der visuellen Informationen bei Sportveranstaltungen optimieren,
  2. ein gutes Niveau der Sehleistung erhalten,
  3. einen akzeptablen Sehkomfort sichern (gute Gleichmäßigkeit und angemessene Helligkeit),
  4. die Blendung bei Sportveranstaltungen begrenzen.

Normen für Arbeitsstätten im Freien

Damit Menschen ihre Sehaufgaben an Arbeitsplätzen im Freien – vor allem nachts – effizient und genau erledigen können, braucht es eine ausreichende und geeignete Beleuchtung. Wie viel Sichtbarkeit und Komfort nötig sind, hängt von Art und Dauer der Tätigkeit ab. Die DIN EN 12464-2 legt die Anforderungen an die Beleuchtung der meisten Arbeitsstätten im Freien und ihrer Nebenflächen fest, sowohl an die Menge als auch an die Qualität des Lichts. Darüber hinaus gibt sie Empfehlungen für eine gute Beleuchtungspraxis. Bei der Lichtsimulation solcher Arbeitsstätten halten wir die Anforderungen dieser Norm konsequent ein.

Die passenden Beleuchtungsanforderungen wählen

Für Sportstätten im Freien

Je nach Kategorie kann die Beleuchtungsstärke auf Sportanlagen im Freien zwischen 75 und 750 Lux liegen. Hinzu kommen Anforderungen an die Gleichmäßigkeit, an den Höchstwert der Blendung und an die Farbwiedergabe der Lichtquellen. Jede Sportanlage und jedes Leistungsniveau stellt andere Anforderungen an die Beleuchtung. Anhand der folgenden Beschreibung der Beleuchtungsklassen I, II und III können Sie einschätzen, welches Niveau für Ihre Anlage am besten passt.

Beleuchtungsklasse I: Wettkämpfe auf höchstem Niveau, etwa internationale und nationale Wettbewerbe, meist mit großer Zuschauerkapazität und großen Sehentfernungen. Auch Trainingsplätze im Spitzensport können in diese Klasse fallen. Bei manchen Sportarten verlangen die Verbände mehr als die Werte dieser Norm – so liegen etwa die FIFA-Vorgaben für die Beleuchtung großer Stadien über denen der DIN EN 12193.

Beleuchtungsklasse II: Wettkämpfe auf mittlerem Niveau, etwa regionale oder lokale Vereinswettbewerbe, meist mit mittlerer Zuschauerkapazität und mittleren Sehentfernungen. Auch anspruchsvolleres Training nutzt manchmal diese Anforderungsstufe.

Beleuchtungsklasse III: Spiele auf niedrigem Niveau, etwa lokale oder kleine Vereinsspiele, meist ohne Zuschauer. In diese Klasse fallen auch allgemeines Training, Schulsport und Freizeitaktivitäten.

  • Alle Beleuchtungswerte in den Tabellen der Norm beziehen sich auf die Hauptspielfläche (PA). Ist zusätzlich eine Gesamtfläche (TA) angegeben, sollten Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit dort jeweils ≥ 75 % der Werte für die Hauptspielfläche (PA) der betreffenden Sportart erreichen.
  • Für eine bessere Gleichmäßigkeit sollte U1hor ≥ 50 % von U2hor betragen.
  • Bei der Wahl des Beleuchtungsniveaus sind das Wettkampfniveau und die Sehentfernung der Zuschauer zu berücksichtigen: Je höher das Niveau und je größer die Sehentfernung, desto höher sollte die Beleuchtungsstärke sein.
  • Vertikale Beleuchtungsstärke: Manche Sportarten und Wettkämpfe auf hohem Niveau stellen auch Anforderungen an die vertikale Beleuchtungsstärke – dann braucht sie besondere Aufmerksamkeit.

Die konkreten Anforderungen für die einzelnen Sportarten im Freien finden Sie in der DIN EN 12193.

Für Arbeitsstätten im Freien

Bei anderen Arbeitsstätten im Freien gelten andere Kriterien für die Wahl der Beleuchtungsanforderungen. Wir zeigen das am Beispiel von Parkplätzen, Tankstellen und Docks.

Bei Parkplätzen richtet sich die Beleuchtungsanforderung vor allem nach dem Verkehrsaufkommen. Ist es hoch, sollten auch die Anforderungen an die Beleuchtung hoch sein; ist es gering, können sie entsprechend niedriger ausfallen.

Für den Umschlagbereich an Docks lässt sich die Beleuchtungsanforderung nach den betrieblichen Merkmalen und der Intensität des Betriebs wählen. Für kurzzeitiges Be- und Entladen, für durchgehendes Be- und Entladen, für Krane und für offene Ladeplattformen sollten zum Beispiel unterschiedliche Anforderungen gelten. Diese Merkmale dienen als Orientierung bei der Wahl der passenden Werte.

Bei Tankstellen gelten für Ein- und Ausfahrt, das kurzzeitige Abstellen und Parken von Fahrzeugen, die Zapfinsel und den Bereich der Zählerablesung jeweils andere Beleuchtungsanforderungen. Mit Blick auf die einschlägigen Normen lassen sich die Leuchten in den einzelnen Bereichen richtig anordnen, sodass alle Anforderungen erfüllt werden.

Abmessungen der Außenflächen

Sportanlagen im Freien

Eine Sportanlage besteht aus der Spielfläche als Hauptfläche und einer Gesamtfläche, die weiteren Zwecken dient.

Hauptfläche (PA): Jede Sportart hat eine Hauptspielfläche (zum Beispiel das Spielfeld beim Basketball oder Fußball), die als Hauptfläche definiert ist. Meist ist das die tatsächlich für die Sportart markierte Fläche; bei manchen Sportarten wie Tennis, Volleyball oder Tischtennis umfasst die PA aber auch zusätzliche Spielfläche rund um die Markierung.

Gesamtfläche (TA): Die Gesamtfläche ist eine zusätzliche Sicherheitszone außerhalb des Wettkampffelds, etwa beim Fußball und Basketball. Weil es bei solchen Sportarten zu harten Zweikämpfen kommt, muss außerhalb der Begrenzung zusätzlicher Raum vorgesehen werden, um Verletzungen durch Zusammenstöße vorzubeugen. Die markierte Fläche ist die Spielfläche, die Fläche außerhalb der Begrenzung gehört zur Gesamtfläche.

Arbeitsstätten im Freien

Die Abmessungen anderer Außenflächen sind sehr unterschiedlich: Manche Arbeitsstätten haben regelmäßige Umrisse, etwa Tankstellen, andere komplizierte Begrenzungen. Für diese Art der Außenbeleuchtung ist es deshalb am besten, wenn bei der Klärung der Maße ein Projektplan im DWG-Format vorliegt. Er zeigt Größe und Form der Fläche, sodass wir sie direkt in unsere Lichtplanungssoftware übernehmen können. Manche Pläne zeigen zudem schon die Masten, an denen die Leuchten montiert werden – das erleichtert die Anordnung der Leuchten in unserer Planung erheblich. Bei Bedarf passen wir eine ungünstige Anordnung natürlich an, damit die Beleuchtung sinnvoller wird.

Anordnung der Leuchten

Sportanlagen im Freien

Sind Größe der Anlage und Beleuchtungsanforderungen geklärt, wird die Anordnung der Leuchten festgelegt – vor allem Position und Höhe der Masten. Als Beispiel nehmen wir einen Fußballplatz und konzentrieren uns auf Standort und Höhe der Lichtmasten. Auf kleineren Plätzen wird meist die günstigere Seitenbeleuchtung eingesetzt: An beiden Seiten des Spielfelds lassen sich acht Lichtmasten mit 12 bis 20 m Höhe aufstellen. In größeren Stadien oder bei Fernsehübertragungen darf die Beleuchtung keine störenden Stroboskopeffekte erzeugen. In Stadien mit umlaufenden Tribünen werden die Leuchten meist auf vier sehr hohen Masten montiert, in der Regel 30 bis 60 m hoch. Diese Lösung verhindert Blendung, ist aber teuer.

Arbeitsstätten im Freien

Bei anderen Außenflächen wie Parkplätzen und Docks entnehmen wir die Maststandorte den oben erwähnten DWG-Plänen. An Tankstellen werden die LED-Vordachleuchten in der Regel zwischen zwei Zapfsäulen angeordnet, damit auf den Arbeitsflächen sowohl eine bessere horizontale als auch eine bessere vertikale Beleuchtungsstärke erreicht wird.

Wie wir Sie unterstützen

Setzen Sie Ihr Projekt mit uns um

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihre Außenanlage? Senden Sie uns einen Lageplan (am besten als DWG), Masthöhen und gewünschte Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

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Lichtplanung für Produktionsräume: Normen und Berechnung

Lichtplanung · Produktionsräume

Professionelle Beleuchtung für Produktionshallen, Werkstätten und Industrieareale. Wir erfüllen die Normen, erhöhen die Sicherheit und senken Ihre Betriebskosten.

  • Lichtstudie: Planung nach DIN-Normen für die Industrie
  • Einsparberechnung: durchschnittlich 60–80 % Einsparung gegenüber älteren Leuchten
  • Normen erfüllt: DIN EN 12464-1 für Industriebetriebe
  • Unterstützung bei der Umsetzung: von der Planung bis zur Montage der Leuchten

Die Planung von Produktionsräumen umfasst Planung und Gestaltung von Räumen, die für Fertigungsprozesse bestimmt sind. Ein Produktionsraum muss effizient, sicher und voll funktionsfähig für die jeweilige Fertigung sein.

Wichtige Faktoren bei der Planung von Produktionsräumen

  • Größe und Lage des Raums: Größe und Lage müssen auf die Anforderungen des Fertigungsprozesses abgestimmt sein, etwa auf Flächenbedarf, Transport und Lagerung.
  • Prozesse und Technologien: Jeder Fertigungsprozess hat eigene Anforderungen; der Raum sollte deshalb so geplant werden, dass er optimal zu den jeweiligen Prozessen und Technologien passt.
  • Sicherheit: Der Produktionsraum muss für die Beschäftigten sicher sein und so geplant werden, dass das Risiko von Verletzungen und Unfällen minimal ist.
  • Klimatisierung und Beleuchtung: Ausreichende Klimatisierung und Beleuchtung sind nötig, damit die Beschäftigten unter optimalen Bedingungen arbeiten können.
  • Lagerung und Logistik: Wichtig ist, wie viel Platz für die Lagerung von Material und Fertigprodukten benötigt wird und wie die Logistik innerhalb des Fertigungsprozesses abläuft.
  • Effizienz: Der Produktionsraum sollte so effizient wie möglich sein, um die Verschwendung von Zeit, Energie und Material zu minimieren.
  • Wirtschaftliche Faktoren: Bau- und Betriebskosten sind zu berücksichtigen, um eine optimale, wirtschaftliche Lösung zu finden.

Alle diese Faktoren sind bei der Planung von Produktionsräumen zu berücksichtigen. Jeder Fertigungsprozess ist anders und stellt eigene Anforderungen an den Raum. Deshalb lohnt sich die Zusammenarbeit mit Fachleuten für Fertigung und Raumplanung, die Ihnen helfen, die beste Lösung für Ihre Produktion zu finden. Sprechen Sie uns gern an – wir unterstützen Sie.

Normen für die Planung von Produktionsräumen

Für die Planung von Produktionsräumen gibt es zahlreiche Normen und Richtlinien. Sie betreffen unterschiedliche Bereiche wie Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz, Qualität und Ergonomie.

Einige der bekanntesten Normen und Richtlinien

  • ISO 9001 – betrifft die Qualität der Fertigungsprozesse und legt Anforderungen an die Produktionsqualität fest, einschließlich Planung und Gestaltung der Produktionsräume.
  • ISO 14001 – betrifft den Umweltschutz und legt Anforderungen fest, um negative Umweltauswirkungen der Produktion zu minimieren.
  • ISO 45001 – betrifft Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit und legt Anforderungen fest, um das Risiko von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen zu minimieren.
  • EN 894 – betrifft die Ergonomie und legt Anforderungen an die Gestaltung von Anzeigen und Stellteilen fest, um Unfall- und Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz zu verringern.
  • EN 614-1 – betrifft die Sicherheit von Maschinen und legt ergonomische Gestaltungsgrundsätze fest, damit Maschinen für die Beschäftigten sicher sind.
  • EN ISO 12100 – betrifft die allgemeine Sicherheit von Maschinen und legt Grundsätze für die sichere Gestaltung von Maschinen und Anlagen fest.

Diese Normen und Richtlinien bilden die Grundlage für die Planung sicherer, funktionaler und effizienter Produktionsräume. Halten Sie sich an nationale und internationale Normen und Richtlinien, um Risiken zu minimieren und die Produktionsqualität zu steigern. Für die Beleuchtung von Arbeitsstätten sind insbesondere die DIN EN 12464-1 und die ASR A3.4 maßgeblich.

Risiken bei der Planung von Produktionsräumen

Die Planung von Produktionsräumen birgt eine Reihe von Risiken und kann den Erfolg des gesamten Fertigungsprozesses maßgeblich beeinflussen. Einige davon:

  • Sicherheit und Gesundheitsschutz: Gefährliche Maschinen und Anlagen, unzureichende Beleuchtung, schlechte Ergonomie der Arbeitsplätze und Brandgefahr können Unfälle und Erkrankungen verursachen.
  • Produktionsqualität: Eine unzureichende Qualität der Räume und Werkzeuge kann die Produktionsqualität beeinträchtigen und zu Fehlern und Reklamationen führen.
  • Umwelt: Schlecht geplante Prozesse und Anlagen können Wasser, Luft und Boden verschmutzen.
  • Finanzielle Risiken: Eine ungeeignete Planung kann überhöhte Kosten für Fertigung und Betrieb verursachen.
  • Mangelnde Flexibilität: Eine ungeeignete Raumplanung kann künftige Erweiterungen und Modernisierungen der Produktion einschränken.
  • Aufwendige Wartung: Komplizierte und schwer zugängliche Räume und Anlagen können hohe Wartungs- und Reparaturkosten verursachen.
  • Verfügbarkeit von Material und Energie: Eine ungeeignete Planung kann die Verfügbarkeit von Material und Energie für die Produktion beeinträchtigen.

So berechnen Sie die Beleuchtung für Produktionsräume

Um die Risiken bei der Planung zu minimieren, sind eine gründliche Analyse der Produktionsanforderungen und Arbeitsbedingungen, die Zusammenarbeit mit Fachleuten und die Einhaltung nationaler und internationaler Normen und Richtlinien wichtig.

Für die Lichtberechnung eines Produktionsraums gibt es verschiedene Methoden und Werkzeuge, die von der geforderten Beleuchtungsstärke und den Raummaßen ausgehen. Das allgemeine Vorgehen:

  1. Geforderte Beleuchtungsstärke festlegen: Sie wird in Lux (lx) angegeben und hängt von der Art der Arbeit im Raum ab. Für eine Fertigung mit Feinmontage kann sie zum Beispiel höher liegen als für einen Raum, in dem schwere Industrieanlagen gebaut werden.
  2. Lichtstrom berechnen: Der Lichtstrom ist die Lichtmenge, die eine Lichtquelle abgibt, und wird in Lumen (lm) angegeben. Er hängt vom Typ und von der Leistung der Lichtquelle ab.
  3. Anzahl der Leuchten berechnen: Sie ergibt sich aus der Raumfläche und dem benötigten Lichtstrom:
    • Lichtstrom = geforderte Beleuchtungsstärke × Raumfläche (in m²)
    • Anzahl der Leuchten = Lichtstrom / Lichtstrom einer Leuchte
  4. Leuchten anordnen: Die Anordnung hängt von der geforderten Beleuchtungsstärke und der Lage von Arbeitsplätzen und Maschinen ab. Wichtig sind eine gleichmäßige Beleuchtung und möglichst wenig Reflexe und Schatten.

Diese Faustformel ist eine vereinfachte Abschätzung: Raumwirkungsgrad und Wartungsfaktor bleiben darin unberücksichtigt. Genaue Werte liefert eine Lichtberechnung, zum Beispiel mit DIALux.

Berücksichtigen Sie außerdem Faktoren wie die Art der Lichtquellen sowie die Energie- und Wartungskosten, um eine optimale Beleuchtung des Produktionsraums zu erreichen. Bei komplexeren Berechnungen lohnt sich immer der Weg zu Fachleuten – auch das bieten wir Ihnen an. Schreiben Sie uns, wir beraten Sie gern.

Häufig eingesetzte Leuchten in Produktionsräumen

Passende Modelle finden Sie unter LED-Hallenbeleuchtung, dimmbare Varianten unter dimmbare LED-Hallenbeleuchtung (0–10 V, DALI).

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Lager- und Hallenbeleuchtung planen: Höhe, Abstand, Blendung

Lichtplanung · Lager und Hallen

Effiziente und sichere Beleuchtung für Lager, Logistikzentren und Industriehallen. Wir planen normgerecht, senken den Energieverbrauch deutlich und sorgen für gute Arbeitsbedingungen.

  • Hohe Räume: Hallenstrahler für Hallen mit 5–15 m Höhe
  • Energieeinsparung: im Durchschnitt 70 % gegenüber Halogenleuchten
  • Normgerecht: Planung nach DIN EN 12464-1 für Lager und Hallen
  • Lichtstudie: Berechnung der Leuchtenanordnung und der Lichtleistung

Weltweit gibt es zahlreiche Industrieparks. Die Straßen im Park müssen beleuchtet sein, damit Fahrer sicher fahren können. Fabriken und Lager müssen beleuchtet sein, damit die Beschäftigten ihre Arbeit gut erledigen können. Parkplätze brauchen Licht, um Menschen und Eigentum zu schützen, und die Lager- und Betriebsflächen im Freien, damit Be- und Entladen sowie der Warentransport sicher ablaufen. Dieser Beitrag erklärt vor allem, wie Lichtplanung und Lichtsteuerung für die Arbeitsbereiche innerhalb einer Fabrik und für die Arbeitsflächen rund um die Fabrik aussehen sollten.

Arbeitsbereiche innerhalb der Fabrik: Größe, Konstruktion, Umgebung und Nutzung der Innenräume unterscheiden sich stark – eine Einheitslösung für die Hallenbeleuchtung gibt es daher nicht. Arbeitsbereiche außerhalb der Fabrik: Der Außenbereich ist entweder halb offen oder vollständig offen. Bei halb offenen Bereichen können Sie sich am Innenraum orientieren. Für vollständig offene Flächen setzen wir in der Regel LED-Fluter oder Straßenleuchten ein – und die Unterschiede zwischen beiden sind beträchtlich. Deshalb ist eine Lichtplanung nötig.

Außerdem gelten für unterschiedliche Arbeitsplätze unterschiedliche Anforderungen. Die Anforderungen an die Beleuchtung verschiedener Arbeitsaufgaben finden Sie in der DIN EN 12464-1; für Arbeitsstätten gilt zusätzlich die ASR A3.4. Aus Platzgründen führen wir die einzelnen Werte hier nicht auf – auf Anfrage nennen wir Ihnen gern die passenden Anforderungen.

Lichtplanung für Lager- und Industriehallen

Typische Probleme der Industriebeleuchtung

  • Die Beleuchtung passt nicht zur Arbeitsaufgabe (Leistung zu hoch oder zu niedrig): Zu wenig Leistung führt zu unzureichender Beleuchtung, was weder der Produktivität noch der Arbeitssicherheit dient. Zu viel Leistung macht die Umgebung zu hell und verschwendet Ressourcen.
  • Die Gebäudehöhe führt zu zu wenig Helligkeit: Industriehallen sind meist 4 bis 12 m hoch, höhere erreichen 20 m und mehr. Die Beleuchtungsstärke hängt von der Montagehöhe ab: Je höher die Decke, desto geringer die Beleuchtungsstärke. Dann erhöhen wir entweder die Leistung der Leuchten oder senken ihre Montagehöhe.
  • Die Schutzart der Leuchten reicht nicht aus: In staubigen, feuchten, brennbaren und explosionsgefährdeten Umgebungen ist eine hohe IP-Schutzart nötig, damit die Leuchten die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Ist die IP-Schutzart zu niedrig, verkürzt sich die Lebensdauer der Leuchtmittel, und es kann zu schweren Unfällen kommen.
  • Blendung vermeiden: Beleuchtungsanlagen sind für Gebäude unverzichtbar und sorgen in Innenräumen und nachts für ausreichende Sicht. Schlecht platzierte Industrieleuchten können jedoch Blendung verursachen – von einem unangenehmen Gefühl bis zu eingeschränktem Sehen. Vereinfacht ist Blendung eine Sehstörung, die entsteht, wenn sich eine helle, konzentrierte Lichtquelle im direkten Blickfeld befindet. Sie erzeugt einen Helligkeitseindruck, an den sich das Auge nicht anpassen kann – die Folgen reichen von Unwohlsein und Unbehagen bis hin zum Verlust der Sehfähigkeit. Ob Blendung entsteht, hängt direkt von der optischen Konstruktion, der Montagehöhe, der Anordnung und der Einsatzumgebung der Leuchten ab.

Beleuchtung von Werkhallen

Fabrikgebäude haben meist eine Stahlkonstruktion und hohe Decken. Hauptgrund ist die kurze Bauzeit, die Lohnkosten spart; zugleich sind Brandschutz und Korrosionsbeständigkeit zufriedenstellend. Stahlbauten lassen sich außerdem gut recyceln und belasten die Umwelt wenig. Deshalb sind Stahlkonstruktionen weit verbreitet und seit jeher die erste Wahl für Werkhallen, Lager und Ähnliches, in denen allgemeine Maschinen montiert und regelmäßig Waren gelagert werden. Im Folgenden geht es nur um Planungshinweise für Hallenstrahler in Werkhallen mit normalen Umgebungsbedingungen.

Anordnung der Leuchten in der Werkhalle

In der Regel stehen Rohstoffe oder Anlagen im Betriebsbereich, daran grenzt das Umfeld des Betriebs. Die Fläche, die diese beiden Bereiche in linearer Anordnung abdecken, ist der Schlüsselbereich mit hoher Beleuchtungsstärke; die Leuchten werden in der Regel direkt darüber angeordnet. Außerdem müssen meist auch die Gänge im Arbeitsbereich beleuchtet werden. Die Anforderungen an die Gangbeleuchtung sind natürlich nicht hoch, und die Leuchten über dem Arbeitsbereich können die Gänge teilweise mit ausleuchten – manchmal sind daher keine zusätzlichen Gangleuchten nötig.

Leuchtenabstände in der Werkhalle

Die Anforderungen an die Beleuchtung des Arbeitsbereichs über den Anlagen sind in der Regel strenger als an die Gangbeleuchtung. Bei Hallenstrahlern sollten daher über dem Arbeitsbereich mehr Leuchten sitzen (kleinere Abstände), über den Gängen weniger (größere Abstände) – zum Beispiel mit dem Leuchtenabstand L im Arbeitsbereich und 2L im Gangbereich. Abstand und Position der Hallenstrahler lassen sich natürlich an die jeweilige Situation anpassen. So bestimmt manchmal die Lage der Abhängepunkte an der Stahlkonstruktion die Position der Leuchten. Oder die Beleuchtung des Arbeitsbereichs deckt den Gang mit ab, ohne den eigenen Bedarf zu beeinträchtigen – dann ist keine separate Gangbeleuchtung nötig.

Montagehöhe in der Werkhalle

Fabrikhallen haben je nach Nutzung unterschiedliche Höhen. Die Leistung (der Lichtstrom) der Hallenstrahler sollte daher an den Abstand zwischen Decke und Boden angepasst werden, um die beste Lichtwirkung zu erzielen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Montagehöhe, desto mehr Leistung braucht die Leuchte. Weichen Leuchtenabstand und geforderte Beleuchtungsstärke ab, muss die Anschlussleistung der Leuchten entsprechend angepasst werden – das lässt sich nicht verallgemeinern.

Beleuchtung von Außenbereichen (Werkhalle oder Lagerfläche)

Halb offene Bereiche und Durchgänge

Für diese Bereiche lässt sich die Anordnung der LED-Leuchten nach denselben Grundsätzen planen wie im Innenbereich. Der Hauptunterschied: Die Beleuchtung wird hier meist nachts genutzt, die Beleuchtungsstärke muss daher nicht so hoch sein wie innen. In der Regel reichen 100 lx.

Beleuchtung von Laderampen

Fabriken haben meist eigene Flächen zum Be- und Entladen von Waren. Die Leuchten werden hier in der Regel an den Außenwänden der Gebäude montiert. Wird nachts be- oder entladen, müssen einige Leuchten eingeschaltet werden, damit die Beschäftigten genügend Licht für ihre Arbeit haben. Ruht der Betrieb – etwa wegen des Wetters – und stehen keine Ladegeräte oder Fahrzeuge dort, genügt das Licht für das diensthabende Personal. Das ist vor allem eine Frage der Lichtsteuerung, auf die wir hier nicht näher eingehen. Im Folgenden geht es um Montagehöhe, Abstand und Neigungswinkel der Leuchten im Außenbereich.

Montagehöhe der Außenbeleuchtung

Die Montagehöhe der Leuchten im Außenbereich hängt direkt von der Decken- bzw. Wandhöhe ab und liegt meist bei 4 bis 8 m – bei niedrigen Gebäuden bei etwa 3 m, bei hohen bei 10 bis 12 m. Wir empfehlen, die Leuchten so hoch wie möglich zu montieren, sofern die Situation es zulässt. Dafür gibt es zwei Hauptgründe:

  1. Blendung durch eine zu niedrige Montagehöhe wird vermieden.
  2. Je höher die Montagehöhe, desto gleichmäßiger ist in der Regel die Beleuchtung – das erleichtert das Be- und Entladen.

In der Abbildung unten empfehlen wir eine Montagehöhe von 6 m rund um das Gebäude. Ist die Montage entsprechend möglich, empfehlen wir auch Leuchten in 8 m Höhe.

Montagehöhe der Außenleuchten an der Gebäudewand
Montagehöhe der Außenbeleuchtung

Leuchtenabstand im Außenbereich

Für eine gute Gleichmäßigkeit empfehlen wir einen Leuchtenabstand vom etwa 2- bis 3-Fachen der Montagehöhe. Bei passender Lichtverteilung der Leuchte sind auch Abstände vom 3- bis 4-Fachen der Montagehöhe möglich. Braucht der Ladebereich viel Licht, kann man nicht nur die Leistung erhöhen, sondern auch die Abstände entsprechend verringern. Meist muss man zwischen höherer Anschlussleistung und kleineren Abständen wählen – eine große Montagehöhe lässt mehr Spielraum und macht die Lichtsimulation praxisnäher.

Neigungswinkel (Zielpunkt) der Außenstrahler

Sind Montagehöhe und Abstand festgelegt, wird der Neigungswinkel der Leuchte richtig eingestellt. Grundsätzlich sollte er unter 30° liegen. Kommt eine asymmetrische Lichtverteilung (vorwärtsstrahlende Optik) zum Einsatz, ist die Montagehöhe ausreichend und das Rückwärtslicht nahezu vernachlässigbar, kann der Neigungswinkel auch 0° betragen. In diesem Idealfall ist die Beleuchtung sehr gleichmäßig, mit weniger Lichtverschmutzung und weniger Blendung. In der Praxis halten wir einen Winkel von etwa 20° für sinnvoll: So gelangt das Licht in den Lade- und Entladebereich statt an die Wand, und die ausgeleuchtete Fläche wird breiter – dunkle Stellen, die zu Unfällen führen können, werden reduziert. Gleichzeitig bleiben Lichtverschmutzung und Blendung in einem vertretbaren Rahmen.

Fazit

Wir haben die wichtigsten Punkte vorgestellt, auf die es bei der Lichtplanung für Industrieparks, Hallen und Lager ankommt, und hoffen, dass sie Ihnen bei künftigen Projekten helfen. Wir möchten möglichst vielen Kunden umfassende Leistungen rund um die Beleuchtung bieten. Unser Sortiment umfasst Hallenstrahler, Straßenleuchten und Gartenleuchten und deckt den Lichtbedarf der meisten Industrieparks ab – von der Beleuchtung der Werkhallen und Laderampen bis zu Betriebsstraßen und Parkplätzen. Außerdem bieten wir Lichtplanung an. Liegen Ihnen Projektzeichnungen, Beleuchtungsanforderungen und die zu beleuchtenden Flächen vor, erstellen wir die Lichtplanung und empfehlen passende Leuchten – nach den einschlägigen Normen oder Ihren individuellen Anforderungen. So können Sie Ihre Beleuchtungslösung anhand der Planung und unserer Leuchten umfassend auswählen. Schreiben Sie uns einfach.

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Straßen- und Gehwegbeleuchtung planen nach DIN EN 13201

Lichtplanung · Straßen und Gehwege

Energiesparende und sichere Beleuchtung für Straßen, Gehwege, Radwege und öffentliche Plätze. Wir planen nach DIN EN 13201 und senken die Betriebskosten von Städten und Gemeinden deutlich.

  • DIN EN 13201: Normen für die Beleuchtung öffentlicher Verkehrswege
  • Öffentliche Beleuchtung: für Gemeinden, Städte und Industriegelände
  • 80 % Einsparung: smarte Dimmung nach Tageszeit und Verkehrsaufkommen

Straßenbeleuchtung

Die Hauptaufgabe der Straßenbeleuchtung ist es, allen Verkehrsteilnehmern nachts die Sehbedingungen für eine sichere und komfortable Fahrt zu bieten. Sie sollte alle Elemente von Straßen und Wegen sichtbar machen – Gehwege, Fahrstreifen, Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen, Bordsteine, Bankette, Fußgängerüberwege usw. –, die für alle Nutzer einschließlich Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern wichtig sind. Straßenleuchten sollten außerdem nicht nur effizient, zuverlässig und langlebig sein, sondern auch bei Tag und Nacht gut aussehen und sich in ihre Umgebung einfügen.

Die Planung der Straßenbeleuchtung folgt grundsätzlich dem Leuchtdichtekonzept: Ziel ist ein heller Fahrbahnhintergrund, vor dem sich die Umrisse von Objekten abzeichnen. Als Hauptkriterien dienen deshalb das Leuchtdichteniveau, die Gleichmäßigkeit der Fahrbahnleuchtdichte und die Begrenzung der Blendung. Geht es dagegen um Sehaufgaben im Nahbereich – etwa in Konfliktzonen wie Parkplätzen, Busbahnhöfen und Radfahrstreifen –, lässt sich kein heller Hintergrund schaffen, vor dem die Umrisse eines Objekts sichtbar werden; dann muss das Objekt direkt angestrahlt werden. Auch in Bereichen mit dichtem Verkehr, etwa an Mautstellen und großen Knotenpunkten, ist die Fahrbahn oft weitgehend von Fahrzeugen verdeckt und kann nicht als Hintergrund dienen. In beiden Fällen ist eine Planung nach der Beleuchtungsstärke besser geeignet. Dennoch werden das Beleuchtungsniveau der Fahrbahn (Höhe und Gleichmäßigkeit) und eine angemessene Blendungsbegrenzung in allen internationalen Empfehlungen für den Kraftverkehr verwendet.

Normen für die Planung

Das Beleuchtungsniveau von Straßen wird in Beleuchtungsklassen mit unterschiedlichen lichttechnischen Parametern beschrieben, damit es den örtlichen Anforderungen entspricht. Die Klasse sollte nach der Funktion der Straße, der Verkehrsdichte, der Komplexität des Verkehrs, der Trennung der Verkehrsarten, dem Fußgängeraufkommen und der Umgebungshelligkeit gewählt werden. Die Klassifizierung finden Sie in der DIN EN 13201.

Fahrbahnen (M1 bis M6)

Für Fahrstreifen des motorisierten Verkehrs gibt es die Beleuchtungsklassen M1 bis M6; die folgende Tabelle zeigt ihre Kennwerte. Die empfohlene mittlere Wartungsleuchtdichte (Lav) sorgt dafür, dass die Fahrbahn hell genug ist, um Objekte ausreichend erkennbar zu machen. Die empfohlene Gesamtgleichmäßigkeit (U0) – das Verhältnis von minimaler zu mittlerer Leuchtdichte auf der betrachteten Fläche – stellt sicher, dass kein Teil der Fahrbahn so dunkel ist, dass er nicht mehr als Hintergrund für Objekte dienen kann. Die empfohlene Längsgleichmäßigkeit (Ul) ist das Verhältnis von minimaler zu maximaler Leuchtdichte entlang einer Längslinie durch die Beobachterposition; sie verhindert sichtbare helle und dunkle Flecken auf der beleuchteten Fahrbahn. Physiologische Blendung, gemessen als Schwellenwerterhöhung (TI), verringert den Kontrast zwischen einem Objekt und seinem Hintergrund. Der empfohlene Grenzwert für TI stellt sicher, dass die Blendung das Sehen der Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigt.

Klasse Mittlere Leuchtdichte (cd/m²), trocken Gesamtgleichmäßigkeit U0, trocken Längsgleichmäßigkeit Ul, trocken U0 bei Nässe Schwellenwerterhöhung TI (%)
M1 2,0 0,40 0,70 0,15 10
M2 1,5 0,40 0,70 0,15 10
M3 1,0 0,40 0,60 0,15 10
M4 0,75 0,40 0,60 0,15 15
M5 0,50 0,35 0,40 0,15 15
M6 0,30 0,35 0,40 0,15 20

Mindestwerte (TI: Höchstwert). Maßgeblich ist die jeweils gültige Fassung der DIN EN 13201-2.

Konfliktzonen (C0 bis C5)

Zufahrtsstraßen grenzen häufig an öffentlich genutzte Flächen wie Bushaltestellen, Fähranleger, Taxistände, Mautstellen oder Parkplätze oder führen zu ihnen. Ähnliche Bereiche sind Kreuzungen, Fußgängerüberwege und Kreisverkehre. Man spricht hier von „Konfliktzonen“; für ihre Lichtplanung ist ein Ansatz auf Basis der Beleuchtungsstärke besser geeignet.

Mit Flächenbeleuchtung werden offene Bereiche wie Konfliktzonen beleuchtet, in denen gemischter Verkehr herrscht oder Verkehrsströme zusammengeführt und getrennt werden. Die Hauptanforderungen sind bestimmte Beleuchtungsstärken und Gleichmäßigkeiten sowie eine angemessene Blendungsbegrenzung. In Konfliktzonen sind die Sehaufgaben oft schwieriger als auf geraden Straßen – wegen wechselnder Straßenführung oder vieler Fußgänger, Radfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer. In diesen Bereichen (einschließlich Kreuzungen, Kreisverkehren und Fußgängerüberwegen) sollte deshalb ein höheres Beleuchtungsniveau vorgesehen werden.

Klasse Mittlere Beleuchtungsstärke Ē (lx), Wartungswert Gleichmäßigkeit U0 (min.) TI (%)
C0 50 0,4 15
C1 30 0,4 15
C2 20 0,4 15
C3 15 0,4 20
C4 10 0,4 20
C5 7,5 0,4 20

Maßgeblich ist die jeweils gültige Fassung der DIN EN 13201-2.

Fuß- und Radwege ohne Kraftverkehr (P1 bis P6)

Für Gehwege und Radwege ohne Kraftverkehr gibt es eigene Beleuchtungsklassen (P1 bis P6). Anders als Autofahrer bevorzugen Fußgänger für ihr Sicherheitsgefühl eine hell beleuchtete Umgebung. Die Beleuchtung dieser Flächen richtet sich deshalb vor allem nach der Beleuchtungsstärke, wie die folgende Tabelle zeigt. In Bereichen (Gassen), in denen Gesichter erkannt werden müssen, sollten Leuchten mit einem Farbwiedergabeindex über 70 gewählt werden; zudem gibt es Anforderungen an eine Mindest-Vertikalbeleuchtungsstärke, die das Sicherheitsgefühl erhöht und Kriminalität vorbeugt.

Klasse Mittlere Beleuchtungsstärke Ē (lx) Mindestbeleuchtungsstärke Emin (lx) TI (%) Ev,min (lx)* Esc,min (lx)*
P1 15 3,0 20 5,0 3,0
P2 10 2,0 25 3,0 2,0
P3 7,5 1,5 25 2,5 1,5
P4 5,0 1,0 30 1,5 1,0
P5 3,0 0,6 30 1,0 0,6
P6 2,0 0,4 35 0,6 0,4

* Zusätzlich, wenn Gesichter erkannt werden müssen: vertikale (Ev,min) bzw. halbzylindrische (Esc,min) Mindestbeleuchtungsstärke. Maßgeblich ist die jeweils gültige Fassung der DIN EN 13201-2.

Anordnung der Straßenbeleuchtung planen

Die Anordnung der Straßenbeleuchtung umfasst zwei Teile: das Straßenprofil und die Anordnung der Masten. Das Straßenprofil definiert den Aufbau der Straße; die Mastanordnung beschreibt, wie die Lichtmasten entlang der Straße stehen.

Straßenprofil

Das Straßenprofil beschreibt vor allem, woraus eine Straße besteht. In verschiedenen Ländern und Städten gibt es viele unterschiedliche Profile. Sie setzen sich hauptsächlich aus Fahrstreifen für Kraftfahrzeuge, Radfahrstreifen, Gehwegen, Parkstreifen, Grünstreifen, Mittelstreifen, Standstreifen usw. zusammen. Innerstädtische Straßen sind oft eine Kombination davon: Mal gibt es nur Fahrstreifen für Kraftfahrzeuge, mal Fahrstreifen und Radfahrstreifen oder Fahrstreifen mit Trenninseln und Standstreifen.

Mastanordnung

Stehen Beleuchtungsklasse und Straßenprofil fest, wird die Anordnung der Masten passend zur Fahrbahn gewählt. Außerdem müssen vor der Lichtsimulation Mastabstand, Masthöhe, Auslegerneigung, Versatz, Überhang und Auslegerlänge festgelegt werden. Im Folgenden die fünf gängigsten Anordnungen der Straßenbeleuchtung:

  • Einseitig: Die einseitige Anordnung wird verwendet, wenn die Fahrbahnbreite die Montagehöhe der Leuchten nicht überschreitet. Die Leuchten stehen auf einer Straßenseite. Vorteil: gute optische Führung für den Fahrer und eine gute Längsgleichmäßigkeit. Hauptnachteil: Die Leuchtdichte der entfernten Fahrbahnseite ist zwangsläufig geringer als die der leuchtennahen Seite; die Gesamtgleichmäßigkeit lässt sich mit einer durchdachten Anordnung aber in der Regel gut verbessern. Diese Anordnung wird auch für Umleitungsstrecken empfohlen.
  • Versetzt: Die versetzte Anordnung wird hauptsächlich verwendet, wenn die Fahrbahnbreite das 1- bis 1,5-Fache der Montagehöhe beträgt. Die Leuchten stehen wechselseitig im Zickzack auf beiden Straßenseiten. Der Wechsel heller und dunkler Flecken kann einen unangenehmen Zickzack-Effekt erzeugen, deshalb ist auf eine gleichmäßige Fahrbahnleuchtdichte zu achten. Für Autobahnen wird die versetzte Anordnung im Allgemeinen nicht empfohlen, weil sich nur schwer eine akzeptable Längsgleichmäßigkeit erreichen lässt.
  • Gegenüberliegend: Die gegenüberliegende Anordnung wird vor allem verwendet, wenn die Fahrbahn breiter als das 1,5-Fache der Montagehöhe ist. Die Leuchten stehen einander paarweise gegenüber. Sie wird für breite Fahrbahnen und Autobahnen empfohlen.
  • Doppelt mittig: Diese Anordnung wird hauptsächlich bei zweibahnigen Straßen verwendet. Die Lichtmasten stehen auf dem Mittelstreifen; jeder Mast trägt in der Regel zwei Rücken an Rücken montierte Leuchten, je eine für jede Fahrbahn. Die Anordnung setzt meist einen ausreichend breiten Mittelstreifen voraus und senkt Investitions- und Wartungskosten. Zu beachten sind die Risiken bei der Wartung, da der Mittelstreifen direkt neben dem Überholfahrstreifen liegt – Wartungsarbeiten sollten deshalb nur bei gesperrtem Fahrstreifen erfolgen.
  • Doppelt mittig kombiniert mit gegenüberliegend: Hier werden Doppelleuchten auf dem Mittelstreifen mit einer gegenüberliegenden Anordnung kombiniert. Auf Schnellstraßen gibt es meist einen befestigten Seitenstreifen, und der Lichtmast sollte auf dessen Seite stehen. Mit anderen Worten: Im Vergleich zur rein doppelt mittigen Anordnung wird hier die gegenüberliegende Anordnung bevorzugt. Diese Variante wird für Schnellstraßen mit besonders breiten Fahrbahnen empfohlen.

Welche Leuchten eignen sich?

Wir bieten verschiedene Leuchten für die Straßenbeleuchtung: Leuchten für die Montage am Mastausleger, Leuchten mit Gelenk sowie smarte LED-Straßenleuchten. Zahlreiche Beleuchtungsprojekte haben wir bereits umgesetzt. Passende Modelle finden Sie unter LED-Straßenbeleuchtung.

Empfohlene Leuchten für die Umsetzung:

LED-Straßenleuchte für die Montage am MastauslegerLED-Straßenleuchte für die Montage am MastauslegerLED-Straßenleuchte für die Montage am Mastausleger
LED-Straßenleuchten für die Montage am Mastausleger, z. B. 30 W, tageslichtweiß

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihre Straße oder Ihren Gehweg? Senden Sie uns Straßenprofil, Mastabstände und Lichtpunkthöhe – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

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Parkplatzbeleuchtung planen: Masthöhe, Lichtfarbe, Steuerung

Lichtplanung · Parkplätze und Garagen

Sichere und energiesparende Beleuchtung für Tiefgaragen, offene Parkplätze, Garagen und Parkhäuser. Wir erfüllen die Sicherheitsanforderungen und senken Ihre Betriebskosten deutlich.

  • Tiefgaragen: Leuchten mit IP65, beständig gegen Feuchtigkeit und Frost
  • Sicherheit: Die richtige Beleuchtung verringert Kriminalität und Unfälle
  • 70 % Einsparung: LED mit Bewegungsmeldern für maximale Einsparungen
  • Normen erfüllt: DIN EN 12464-1 und Sicherheitsanforderungen für Parkflächen

Mit der wirtschaftlichen Entwicklung ist das Auto zum alltäglichen Verkehrsmittel geworden. Parkplätze sorgen dafür, dass der Verkehr in der Stadt reibungslos fließt, und sind zu einem unverzichtbaren Teil jeder Stadt geworden – entsprechend wichtig ist ihre Beleuchtung. Eine gezielte Parkplatzbeleuchtung ist nicht nur Voraussetzung für die Nutzung, sondern auch für die Sicherheit von Menschen und Eigentum.

Die meisten Parkplatzbeleuchtungen arbeiten mit einem von drei Lampentypen: Hochdruck-Entladungslampen (HID) wie Halogen-Metalldampflampen, Natriumdampf-Hochdrucklampen und – bei sehr alten Anlagen – Quecksilberdampflampen. Mit der Weiterentwicklung der LED-Technik ersetzen LED-Leuchten jedoch zunehmend die herkömmliche Parkplatzbeleuchtung.

Wenn Sie einen bestehenden Parkplatz modernisieren möchten, beginnen Sie mit einer vollständigen Bestandsaufnahme des Parkplatzes und der angrenzenden Flächen. Die Liste sollte die Gesamtzahl der Leuchten, die Leuchtentypen, die Anzahl der Masten und ihre Standorte enthalten. Anhand der Anschlussleistung und des Typs der bisherigen Leuchten können wir die Leistung der neuen LED-Leuchten bestimmen. Ergänzen Sie gleichzeitig Leuchten an Stellen, die zusätzliches Licht brauchen, und reduzieren Sie die Beleuchtung dort, wo wenig Licht nötig ist. Für Tiefgaragen eignen sich zum Beispiel LED-Feuchtraumleuchten mit IP65.

Ist Ihr Parkplatz neu, liegt Ihnen vermutlich die Projektdokumentation vor – mit den Abmessungen, den Leuchtenstandorten und den Masthöhen. Sie sollten außerdem wissen, welche Flächen beleuchtet werden müssen und welche vorübergehend nicht beleuchtet werden sollen. Dann können wir schnell mit der Lichtsimulation beginnen und Ihnen eine passende, maßgeschneiderte Lösung anbieten.

Wir planen auch Straßenbeleuchtung – passende Leuchten finden Sie unter LED-Straßenbeleuchtung.

Planung, Design und Überlegungen

Achten Sie bei der Planung darauf, welche Leuchten an welchen Stellen eingesetzt werden: Leuchten an Ein- und Ausfahrten sowie an Türen können sich von denen auf der übrigen Parkfläche unterscheiden. Entscheidend für einen guten Entwurf ist die Lichtverteilung – die Beleuchtung eines Parkplatzes sollte möglichst gleichmäßig sein. Bessere Beleuchtung bedeutet dabei nicht mehr Licht: Zu viel Licht oder eine ungleichmäßige Verteilung kann Lichtverschmutzung oder Blendung verursachen.

Allgemeine Anforderungen an die Außenbeleuchtung von Parkplätzen

  • Die Außenbeleuchtung eines Parkplatzes muss ausreichende Sicht, Komfort und Sicherheit bieten.
  • Sie muss die gesamte Anlage gleichmäßig ausleuchten, ohne dunkle Stellen oder Bereiche.
  • Sie muss mindestens die Beleuchtungsstärke liefern, die für die Sicherheit und das Erkennen von Objekten nötig ist.
  • Sie darf angrenzende oder benachbarte Grundstücke und Straßen nicht direkt anstrahlen. Die Leuchten sollten so gebaut oder abgeschirmt sein, dass aus üblichen Blickwinkeln keine Blendung entsteht.
  • Ein häufig genannter Richtwert für offene Parkplätze: höchstens 5 m Montagehöhe in einem Abstand von bis zu 15 Fuß zu Wohngebieten mit niedriger und mittlerer Bebauungsdichte sowie auf Dächern; die übrigen Leuchten für offene Parkplätze können in 7,62 m Höhe montiert werden. Maßgeblich sind jeweils die örtlichen Vorgaben.

Lichtverteilung

Wichtig ist eine fotometrische Analyse: Lichtplanung und Simulation helfen, die Fläche optimal auszuleuchten. Nach dem BUG-Klassifizierungssystem für Leuchten (Backlight, Uplight, Glare – Rückwärtslicht, nach oben abgestrahltes Licht und Blendung) sollte die Leuchte kein Licht nach oben abgeben, das in den dunklen Nachthimmel streut. Liegt der Parkplatz in der Nähe eines Wohngebiets, sollte außerdem das Rückwärtslicht möglichst gering sein – so vermeiden Sie Beschwerden der Anwohner.

Die Lichtverteilung ist eine Haupteigenschaft von LED-Leuchten: Mit Linsen lässt sich das Licht der Leuchte gleichmäßig auf ein Objekt oder eine Fläche lenken. Bestimmt wird sie durch den Punkt, an dem 50 % der Lichtstärke der Leuchte erreicht sind. Die Lichtbranche hat dafür ein Klassifizierungssystem mit fünf Typen der Lichtverteilung geschaffen – Typ I, Typ II, Typ III, Typ IV und Typ V. Für Parkplätze eignen sich in der Regel die Typen III, IV und V; Zufahrtsstraßen und Fahrwege innerhalb des Parkplatzes benötigen dagegen oft Verteilungen vom Typ I und Typ II. In der folgenden Lösung haben wir zum Beispiel für die Straße in einem Industriegebiet Typ I eingesetzt.

Lichtsimulation für Parkplatz und Straße in einem Industriegebiet
Beispiellösung für Parkplatz und Straße in einem Industriegebiet

Farbtemperatur (CCT)

Die ähnlichste Farbtemperatur (CCT, Correlated Color Temperature) beschreibt die Lichtfarbe einer Lichtquelle und wird in Kelvin (K) angegeben:

  • warmweiße Lichtquellen: unter 3.500 K
  • neutralweiße Lichtquellen: 3.500 bis 4.500 K
  • kaltweiße Lichtquellen: über 4.500 K

Die CCT ist kein Maß für die Leistung – höhere Werte sind nicht besser. Sie beschreibt vielmehr, wie warm oder kalt das Licht wirkt. Heute wünschen sich immer mehr Kunden eine Farbtemperatur unter 3.000 K, weil dieses Licht herkömmlichen Glühlampen näherkommt, weniger grell wirkt und als angenehmer für die Augen gilt.

Farbwiedergabe (CRI)

Der Farbwiedergabeindex (CRI) beschreibt, wie naturgetreu eine Lichtquelle Farben wiedergibt. Er erfasst nur einen Aspekt der Farbe. Anders als die CCT ist der CRI ein Leistungsmerkmal: Je höher der Wert, desto besser.

CRI Farbwiedergabe
≤ 60 schlecht
60–70 mittel
70–80 gut
80–90 sehr gut
90+ ausgezeichnet

Auf Parkplätzen ist eine gute Farberkennung nötig, um Kleidung, Gesichter, Kennzeichen und Fahrzeuge zu identifizieren. Im Allgemeinen reicht für die Parkplatzbeleuchtung ein CRI über 70.

Masthöhe

Die Leuchten können in einer Höhe von 3,66 m bis 6,10 m montiert werden. Die empfohlene Masthöhe richtet sich nach der Größe des Parkplatzes: Für größere Flächen sind höhere Masten wegen der besseren Gleichmäßigkeit besser geeignet und umgekehrt.

Berücksichtigen Sie außerdem, ob Ihr Parkplatz in einem städtischen (dichter bebauten) oder ländlichen (lockerer bebauten) Gebiet liegt. Grenzt der Parkplatz an viele Wohnhäuser, sind niedrigere Masten nötig, damit das Licht die Anwohner nicht stört. In ländlichen Gebieten können die Masten dagegen höher sein.

Mastabstand

Steht die Montagehöhe fest, lässt sich der Abstand zwischen den Masten bestimmen. Es gilt: Je höher die Montagehöhe, desto weniger Masten brauchen Sie. Bezogen auf das vorige Beispiel bedeutet das: In dichter besiedelten Gebieten stehen mehr Masten in kürzeren Abständen, in ländlichen Gebieten weniger.

Montagearten

Für Parkplatzleuchten gibt es verschiedene Montagearten, vor allem die Mastmontage und die Wandmontage. Mastleuchten sitzen auf einem im Boden verankerten Mast, häufig an einem Ausleger. Leuchten für die Wandmontage werden mit U-Bügeln oder Zapfenhalterungen direkt an einer vorhandenen Wand befestigt. Für die meisten Einbausituationen gibt es passende Halterungen.

Lichtsteuerung zum Energiesparen

Ein Parkplatz ist jeden Tag viele Stunden beleuchtet, doch zu bestimmten Nachtzeiten sind kaum Fahrzeuge und Fußgänger unterwegs. Energiesparende Leuchten sind der erste Schritt zu einem effizienten Konzept, eine Lichtsteuerung ist die ideale Ergänzung. Am besten wird die Steuerung gleich zusammen mit neuen oder ausgetauschten Leuchten installiert, da der Elektriker ohnehin vor Ort ist. Moderne Steuerungen bringen auf Parkplätzen in Verbindung mit hocheffizienter Beleuchtung erhebliche Einsparungen. Zur Lichtsteuerung gehören Zeitschaltuhr, Dämmerungsschalter, zeitgesteuerte Dimmung, Bewegungsmelder und intelligente Steuerung. Eine kurze Übersicht:

Zeitschaltuhr

Da Parkplatzleuchten regelmäßig ein- und ausgeschaltet werden müssen, steuert man sie meist über eine Zeitschaltuhr – ähnlich wie Straßenleuchten. Langfristig verbessert eine solche Steuerung die Energieeffizienz und die Lebensdauer der Anlage und sorgt für einen hohen Nutzungskomfort.

Dämmerungsschalter

Ein Dämmerungsschalter besteht aus zwei Komponenten: einer Fotozelle und einem Bimetallrelais. Ändert sich die Helligkeit, schaltet er die Beleuchtung automatisch ein oder aus. Fällt Licht auf den lichtempfindlichen Widerstand im Schalter, sinkt dessen Widerstand und die Parkplatzbeleuchtung schaltet ab. Reicht das Umgebungslicht nicht aus, steigt der Widerstand – der Stromkreis schließt sich und die Beleuchtung geht an.

Zeitgesteuerte Dimmung

Die zeitgesteuerte Dimmung ist eine seit Langem bewährte Technik: Sie verändert die Leistung der LED-Beleuchtung im Laufe der Nacht. LED-Treiber haben dafür traditionell ein vorprogrammiertes Profil. Wir stellen den Treiber zum Beispiel so ein, dass er 6 Stunden mit 100 %, weitere 6 Stunden mit 50 % und anschließend 2 Stunden wieder mit 100 % arbeitet. Wird das Licht um 18:00 Uhr ein- und um 6:00 Uhr ausgeschaltet, leuchtet es von 18:00 bis 24:00 Uhr mit 100 % und von 24:00 bis 6:00 Uhr mit 50 %. So lässt sich nachts, wenn auf Parkplätzen wenig Licht nötig ist, viel Energie sparen.

Bewegungsmelder

Bewegungsmelder reagieren auf Fahrzeuge und Fußgänger. Betritt eine Person den Erfassungsbereich, bleibt die volle Leistung erhalten; hat sie den Bereich verlassen, schaltet die Nachlaufzeit die Last automatisch ab. So lässt sich Energie wirksam sparen, ohne die Nutzung des Parkplatzes einzuschränken.

Intelligente Steuerung

Wir bieten auch intelligente Steuerungssysteme für die Straßen- und Parkplatzbeleuchtung an. Diese Fernverwaltung stellt sicher, dass genau dort und genau dann die passende Lichtmenge zur Verfügung steht, wo und wann sie gebraucht wird. Nutzer können die Parkplatzbeleuchtung ein- und ausschalten, Dimmstufen einstellen, den Zustand der Leuchten prüfen und Daten auswerten. So steigern solche Systeme die Energieeffizienz, erkennen Ausfälle und helfen, weitere Wartungsprobleme in Echtzeit zu lösen.

Zusammenfassung

Wir hoffen, dieser Beitrag hilft Ihnen, die wichtigsten Aspekte der Parkplatzbeleuchtung im Freien besser zu verstehen – von den Anforderungen an die Beleuchtung und die Leuchten über die Anordnung der Masten und die Montage bis zu den Möglichkeiten, Energie zu sparen. Wenn Sie LED-Beleuchtung für Ihren Parkplatz planen, sprechen Sie uns an. Und falls Sie bei der Modernisierung noch zögern: Berechnen Sie die Kosten für den Umstieg von herkömmlicher Beleuchtung auf LED und die Amortisationszeit – vielleicht hilft Ihnen das bei der Entscheidung für eine umweltfreundliche LED-Lösung.

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihren Parkplatz oder Ihre Garage? Senden Sie uns einen Lageplan mit Maßen, Masthöhen und gewünschter Beleuchtungsstärke – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

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Denkmal- und Fassadenbeleuchtung planen: Kriterien und Normen

Lichtplanung · Denkmäler und Gebäude

Behutsame, professionelle Beleuchtung historischer Gebäude, Fassaden und Kulturdenkmäler: Wir betonen die Architektur, bewahren den Charakter des Bauwerks und sorgen für einen sparsamen Betrieb.

  • Historische Gebäude: behutsame Beleuchtung, die den Charakter des Bauwerks bewahrt
  • Lichtarchitektur: Betonung der Fassade und markanter Details des Gebäudes
  • RGB und DALI: dynamische Beleuchtung mit Farbeffekten
  • Genehmigung und Normen: Beratung zu den Anforderungen des Denkmalschutzes und zur Abstimmung mit den Behörden

Die richtige Beleuchtung kann wesentlich dazu beitragen, ein Denkmal ansprechend zu präsentieren und zu schützen. Sie erfüllt mehrere Grundfunktionen: Sie unterstreicht die Schönheit des Bauwerks, hebt Details hervor, verbessert die Sichtbarkeit und trägt zur Sicherheit der Besucher bei.

Beispiel einer öffentlichen LED-Beleuchtung
Beispiel einer öffentlichen LED-Beleuchtung

Ideen und Inspiration für Ihre Planung

Die Beleuchtung von Gebäuden und Denkmälern folgt bestimmten Regeln, damit Sicherheit, Denkmalschutz, Ästhetik und Energieeinsparung gewährleistet sind. Einige Tipps, wie Sie Ideen und Inspiration für Ihre Planung finden:

  • Projekte renommierter Firmen ansehen: Beleuchtungsprojekte werden häufig von Architektur- und Lichtplanungsbüros umgesetzt. Ein Blick in deren Portfolios liefert Inspiration für eigene Ideen.
  • Virtuelle Realität nutzen: Viele Licht- und Architekturbüros bieten Anwendungen, mit denen sich virtuelle Modelle von Gebäuden und ihrer Beleuchtung in Echtzeit erkunden lassen. So sehen Sie, wie Ihr Beleuchtungsentwurf in der Praxis wirken wird.
  • Regeln und Standards kennen: Die Beleuchtung von Gebäuden und Denkmälern folgt bestimmten Regeln und Standards. Informationen dazu finden Sie im Internet oder in Veröffentlichungen der zuständigen Institutionen.
  • Fachleute hinzuziehen: Wenn Sie ein großes Beleuchtungsprojekt für ein Gebäude oder Denkmal planen, lohnt sich die Abstimmung mit Fachleuten. Schreiben Sie uns einfach über das Formular unten – wir geben Ihnen hilfreiche Hinweise und erstellen einen Entwurf, der alle Ihre Anforderungen erfüllt.

Die wichtigsten Kriterien bei der Gebäudebeleuchtung

  • Sicherheit: Die Beleuchtung muss hell genug sein, damit sich Menschen sicher um das Gebäude bewegen und die Außenbereiche nutzen können.
  • Effizienz: Die Beleuchtung sollte das nötige Lichtniveau erreichen und dabei Energieverbrauch und Kosten so gering wie möglich halten.
  • Ästhetik: Das Licht sollte angenehm wirken und die architektonischen Elemente des Gebäudes betonen.
  • Flexibilität: Intensität und Lichtfarbe sollten sich je nach Bedarf oder Anlass anpassen lassen.
  • Schutz vor Lichtverschmutzung: Die Beleuchtung sollte Lichtverschmutzung und Störungen der Natur so gering wie möglich halten.
  • Kosten: Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten sollten möglichst niedrig bleiben.
  • Lange Lebensdauer: Die Beleuchtung sollte robust und langlebig sein, damit Wartung und Austausch nur selten nötig sind.

Die wichtigsten Kriterien bei der Denkmalbeleuchtung

Die Anforderungen an die Beleuchtung eines Denkmals sind für jedes Objekt individuell. Sie richten sich unter anderem nach Alter, Lage, Größe, Konstruktion und Material des Bauwerks. Einige allgemeine Grundsätze:

  • Sicherheit: Die Beleuchtung darf für Besucher, die sich rund um das Denkmal bewegen, keine Gefahr darstellen.
  • Effizienz: Das nötige Lichtniveau soll mit möglichst geringem Energieverbrauch und niedrigen Kosten erreicht werden.
  • Ästhetik: Das Licht soll die schönsten Elemente des Denkmals betonen und seine Schönheit und historische Bedeutung hervorheben.
  • Flexibilität: Intensität und Lichtfarbe sollten regelbar sein, damit sich die Beleuchtung verschiedenen Anlässen anpassen lässt – etwa Jubiläen, Festen oder Ausstellungen.
  • Schutz vor Schäden: Wärme- und UV-Strahlung, die das Denkmal schädigen könnte, und das Brandrisiko sind so gering wie möglich zu halten.
  • Schutz vor Lichtverschmutzung: Lichtverschmutzung und Störungen der Natur sind zu minimieren.
  • Lichtqualität: Die Beleuchtung soll zum Denkmal und seiner Umgebung passen und genügend Licht für die Sicherheit und den Komfort der Besucher liefern.

Normen und Empfehlungen für die Denkmalbeleuchtung

Die Vorgaben für die Beleuchtung von Denkmälern unterscheiden sich von Land zu Land und hängen von den konkreten Gegebenheiten des Objekts ab. In Europa stellen die einschlägigen Normen Anforderungen an die Lichtqualität und berücksichtigen zugleich den Schutz des Denkmals. Die grundlegenden lichttechnischen Begriffe und Kriterien für die Festlegung von Beleuchtungsanforderungen beschreibt die DIN EN 12665; die konkreten Werte werden für jedes Objekt individuell festgelegt.

Im Mittelpunkt steht immer, dass die Beleuchtung hochwertig, effizient, sicher und schonend für das Denkmal ist. Gefordert werden zum Beispiel die Minimierung von Wärme- und UV-Strahlung, die Begrenzung von Lichtreflexen und Blendung sowie geeignete Lichtquellen, die die Oberfläche des Denkmals thermisch möglichst wenig belasten.

Darüber hinaus dienen in vielen Ländern die Empfehlungen der IESNA (Illuminating Engineering Society of North America) und der CIE (Commission Internationale de l'Éclairage) als Grundlage für die Beleuchtung von Denkmälern.

Aus unserer Praxis

Ein Beispiel aus unserer Praxis ist die LED-Beleuchtung des Castello di Mombarone in Italien. Für die Anstrahlung von Denkmälern setzen wir häufig leistungsstarke LED-Flutlichtstrahler ein, zum Beispiel mit 250 W in Tageslichtweiß.

LED-Flutlichtstrahler 250 W, tageslichtweiß
Häufig eingesetzt: LED-Flutlichtstrahler 250 W, tageslichtweiß

Passende Strahler finden Sie unter LED-Fluter 100–500 W.

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihr Gebäude oder Denkmal? Senden Sie uns Fotos, Maße und Ihre Vorstellungen zur gewünschten Wirkung – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

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Lichtplanung für Büros: 500 Lux und UGR unter 19

Lichtplanung · Büro und Verwaltung

Gutes Licht steigert die Produktivität, verringert die Ermüdung der Augen und verbessert das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Wir planen Ihre Bürobeleuchtung nach DIN EN 12464-1.

  • Normen für Büros: DIN EN 12464-1 fordert für Büroarbeitsplätze mindestens 500 Lux.
  • Schutz der Augen: geringe Blendung mit UGR unter 19 und gleichmäßige Beleuchtung.
  • Energieeinsparung: LED-System mit Bewegungsmeldern für maximale Einsparung.
  • Lichtstudie: Berechnung und Anordnung der Leuchten für Ihren Raum.

Bei der Lichtplanung für ein Büro lohnt es sich, mit Fachleuten zusammenzuarbeiten und die Besonderheiten des konkreten Raums und seiner Nutzer zu berücksichtigen. Sprechen Sie uns gern an – wir besprechen alles mit Ihnen, bis Sie zufrieden sind.

Bei der Lichtplanung für ein Büro sind mehrere Schlüsselfaktoren zu beachten, damit die Beleuchtung effizient und für die Nutzer angenehm ist. Mit der Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen befasst sich die Norm DIN EN 12464-1; für Arbeitsplätze in Deutschland stellt zusätzlich die Arbeitsstättenregel ASR A3.4 Anforderungen an die Beleuchtung. Ziel ist vor allem, die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden zu schützen.

Einer der wichtigsten Faktoren sind Lichtmenge und Lichtqualität. Im Büro braucht es genug Licht für die Arbeit am Bildschirm und das Lesen von Dokumenten, das Licht sollte sich aber auch an Aufgabe und Bedürfnisse der Nutzer anpassen lassen. Empfehlenswert ist eine Kombination aus Deckenbeleuchtung und Arbeitsleuchten auf den Schreibtischen, bei denen sich Helligkeit und Richtung individuell einstellen lassen.

Ein weiterer Faktor ist die Lichtfarbe. Für Büros empfiehlt sich weißes Licht, das natürlich wirkt und die Konzentration fördert. Weiches, warmes Licht eignet sich dagegen eher für Entspannung und Erholung.

Zu berücksichtigen sind außerdem die Ergonomie und die Anordnung der Lichtquellen, damit weder Blendung noch Schatten oder Spiegelungen auf dem Bildschirm entstehen. Liegen die Büros im Erdgeschoss, müssen auch das Tageslicht durch die Fenster und die Umgebung berücksichtigt werden, etwa Schatten und Reflexionen.

Wichtig ist auch, Energie zu sparen und moderne Technik zu nutzen – zum Beispiel LED-Leuchten, die umweltschonender sind und sich über automatisierte Systeme steuern lassen.

Vorteile eines gut beleuchteten Büros

Ein gut beleuchtetes Büro bietet mehrere Vorteile:

Mehr Produktivität. Gutes Licht hilft den Mitarbeitenden, wach und konzentriert zu bleiben. Licht regt außerdem die Bildung von Serotonin an, was die Stimmung heben und Müdigkeit verringern kann.

Bessere Gesundheit. Richtige Beleuchtung kann das Risiko von Augenbelastung, Kopfschmerzen und Ermüdung senken. Außerdem kann sie helfen, Stress und Anspannung abzubauen – mit Vorteilen für die Gesundheit insgesamt.

Mehr Sicherheit. Gutes Licht verbessert die Sicht und damit die Sicherheit der Mitarbeitenden. Es senkt das Unfallrisiko und verbessert die Ergonomie des Arbeitsplatzes.

Niedrigere Kosten. Ein gut beleuchtetes Büro kann Energie- und Wartungskosten senken. Moderne LED-Beleuchtung ist effizienter und langlebiger als herkömmliche Lichtquellen – das bedeutet niedrigere Stromrechnungen und weniger Zeit und Geld für den Austausch defekter Leuchtmittel.

Besserer Eindruck. Ein gut beleuchtetes Büro hinterlässt bei Besuchern, Kunden und Partnern einen positiven Eindruck. Gut beleuchtete Büroräume stärken außerdem das Firmenimage und die Beziehungen zu Kunden.

Insgesamt hat ein gut beleuchtetes Büro viele Vorteile und sollte für jedes Unternehmen Priorität haben.

Welche Leuchten eignen sich fürs Büro?

Die ideale Bürobeleuchtung hängt von Zweck und Größe des Raums ab. Einige allgemeine Grundsätze sollten Sie aber immer beachten:

Tageslicht. Das beste Licht fürs Büro ist Tageslicht. Nutzen Sie die Fensterflächen deshalb so gut wie möglich: möglichst viele Fenster und Arbeitsplätze in Fensternähe, damit die Mitarbeitenden während der Arbeitszeit Tageslicht haben.

Hochwertiges Kunstlicht. Reicht das Tageslicht nicht aus, ist gutes künstliches Licht wichtig. Persönliche Vorlieben der Mitarbeitenden lassen sich berücksichtigen, generell sollten aber helle, weiße Leuchten mit hohem Blauanteil eingesetzt werden, die Wachheit und Konzentration fördern.

Weißes LED-Panel 600 × 600 mm mit 40 W
Weißes LED-Panel 600 × 600 mm, 40 W, im Set mit 6 Stück – in Warmweiß, Neutralweiß oder Kaltweiß

Regelbares Licht. Wichtig sind Leuchten, die sich regeln lassen, damit das Beleuchtungsniveau an die Aufgabe und an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst werden kann. Beim Lesen eines Dokuments sollte die Beleuchtung zum Beispiel heller sein als bei einem Telefonat.

Schwarzes LED-Panel 600 × 600 mm mit 48 W und einstellbarer Lichtfarbe
Schwarzes LED-Panel 600 × 600 mm, 48 W, smart mit einstellbarer Lichtfarbe (CCT) und Fernbedienung

Gestreutes Licht. Bürolicht sollte diffus und gleichmäßig im Raum verteilt sein, um Schatten und Flimmern zu minimieren, die die Augen ermüden können.

Weißes LED-Pendelpanel 600 × 600 mm mit 45 W
Weißes LED-Pendelpanel 600 × 600 mm, 45 W, neutralweiß

Lichtfarbe. Die Farbtemperatur ist wichtig. Bürolicht sollte eher in kühleren Tönen liegen (etwa 5.000–6.500 Kelvin) – das verbessert den Kontrast und fördert die Wachheit.

LED-Röhren als Ersatz für Leuchtstoffröhren
LED-Röhren als Ersatz für Leuchtstoffröhren

Außerdem ist es wichtig, die Leuchten regelmäßig zu reinigen und Leuchtmittel rechtzeitig zu tauschen, damit die Beleuchtung im Büro so gut wie möglich bleibt.

Worauf Sie bei der Bürobeleuchtung achten sollten

Die Beleuchtung darf nicht blenden. Das Licht sollte weder zu grell noch zu schwach sein, damit es nicht blendet und die Sicht der Mitarbeitenden nicht verschlechtert. Ideal ist diffuses Licht, das gleichmäßig im Raum verteilt ist.

Zu wenig Licht. Reicht das Licht nicht aus, haben die Mitarbeitenden Probleme beim Sehen und fühlen sich schläfrig und müde. Das Beleuchtungsniveau sollte deshalb angemessen und auf die Aufgaben im Büro abgestimmt sein.

Unpassende Lichtfarbe. Eine für Raum und Tätigkeit ungeeignete Farbtemperatur kann die Augen ermüden und Unbehagen auslösen. Wählen Sie deshalb die passende Lichtfarbe für den konkreten Raum und Zweck.

Ungünstige Position der Leuchten. Manche Leuchten hängen zu hoch oder zu tief, was Schatten wirft und die Arbeit unangenehm macht. Die Leuchten sollten deshalb in der optimalen Höhe sitzen, damit sich das Licht gleichmäßig im Raum verteilt.

Zu hoher Energieverbrauch. Achten Sie bei der Bürobeleuchtung auf den Energieverbrauch, um Energiekosten und Emissionen möglichst gering zu halten.

Minderwertige Beleuchtung. Die Bürobeleuchtung sollte hochwertig und zuverlässig sein, damit es nicht zu Problemen wie Flimmern oder Helligkeitsschwankungen kommt, die Unbehagen und müde Augen verursachen können.

Sie planen eine neue Beleuchtung für Ihr Büro? Sprechen Sie uns an – wir haben bereits viele Projekte umgesetzt und beraten Sie gern. Passende Leuchten finden Sie unter LED-Panels, hängende LED-Panels und LED-Leuchtstoffröhren.

Sie möchten eine Lichtstudie für Ihr Büro? Senden Sie uns Grundriss, Raumhöhe und die Zahl der Arbeitsplätze – Sie erhalten kostenlos eine Lichtberechnung und ein Angebot innerhalb von 24 Stunden (werktags).

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Lichtplanung für Wohnung und Haus: 5 Schritte und Tipps

Lichtplanung · Wohnung und Einfamilienhaus

Moderne LED-Beleuchtung für Ihr Zuhause: Wir planen die komplette Beleuchtung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses – schönes Design, Energieeinsparung und angenehmes Licht für die ganze Familie.

  • Das ganze Haus aus einer Hand: Lichtplanung für jeden Raum im Haus.
  • Design und Funktion: Ästhetik und Funktionalität in einem Projekt.
  • Energieeinsparung: LED-Leuchten senken den Energieverbrauch um bis zu 80 %.
  • Lichtfarbe: die passende Farbtemperatur für jeden Raum.

Neue Wohnung, neues Haus oder gerade eine größere Renovierung hinter sich – und das Zuhause soll neue Leuchten bekommen? Kein Problem: Wir planen die LED-Beleuchtung für Ihr ganzes Haus oder Ihre Wohnung. Ganz gleich, ob Sie die passenden LED-Leuchten für Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Küche suchen oder an die oft unterschätzte Beleuchtung von Treppe und Flur denken.

Bei der Planung von Wohnungen und Häusern werden Räume zum Wohnen entworfen und durchdacht. Dazu gehören die architektonischen Elemente des Gebäudes – Wände, Fenster, Türen, Decken, Böden und alles Weitere, was das Gesamtbild des Baus prägt.

Diese Schritte umfasst die Planung einer Wohnung oder eines Hauses

  1. Beratung: Der Architekt oder Planer trifft sich mit dem Bauherrn, um dessen Anforderungen und Vorlieben bei Gestaltung und Raumaufteilung zu verstehen.
  2. Entwurf: Auf Grundlage dieser Anforderungen entsteht der Plan der Wohnung oder des Hauses – mit Raumaufteilung, Anordnung und Funktion der Räume.
  3. Visualisierung: Eine Visualisierung zeigt dem Bauherrn, wie das fertige Projekt aussehen wird.
  4. Ausführungsplanung: Nach Freigabe von Entwurf und Visualisierung wird die vollständige Baudokumentation erstellt, die für die Umsetzung nötig ist.
  5. Umsetzung: Das Projekt wird nach Plan, Visualisierung und Baudokumentation ausgeführt.

Die Planung von Wohnungen und Häusern ist ein komplexer Prozess, der die Zusammenarbeit vieler Fachleute erfordert – von Architekten und Ingenieuren über Designer bis zu Baufachleuten.

Tipps für die Planung Ihres eigenen Hauses

Bestimmen Sie Ihren Bedarf. Wichtig ist, wie Ihr Haus genutzt wird. Denken Sie an die Zahl der Familienmitglieder, an ein Arbeitszimmer oder weitere Räume für Hobbys und an alles andere, was Gestaltung und Aufteilung des Hauses beeinflusst.

Setzen Sie auf Funktionalität. Überlegen Sie, wie jeder Raum genutzt wird. Sorgen Sie dafür, dass der Platz möglichst effizient genutzt wird und jeder Raum seinen Zweck erfüllt.

Beachten Sie die Ausrichtung des Hauses. Das Haus sollte so auf dem Grundstück stehen, dass es möglichst viel Sonnenlicht nutzt und zugleich direkte Sonneneinstrahlung im Sommer begrenzt.

Denken Sie an ökologische Materialien. Sie schonen nicht nur die Umwelt, sondern können auch die Kosten für Heizung und Kühlung senken.

Arbeiten Sie mit Fachleuten zusammen. Architekten, Designer und Baufachleute helfen Ihnen sicherzustellen, dass Ihr Haus voll funktionsfähig ist und Ihren Bedürfnissen entspricht. Mit allen Fragen rund um die Beleuchtung können Sie sich gern an uns wenden.

Planen Sie mit Bedacht. Die Planung eines Hauses ist ein wichtiger Prozess, der nicht überstürzt werden sollte. Planen Sie jeden Schritt sorgfältig und achten Sie auf die Details.

Tipps und Tricks für die Planung einer Wohnung

  • Planen Sie mit Blick auf den Platz: Berücksichtigen Sie die Größe Ihrer Wohnung und die Anordnung der Räume. Jeder Raum sollte ausreichend groß und funktional sein.
  • Achten Sie auf die Aufteilung: Sie hat großen Einfluss darauf, wie gut sich die Wohnung nutzen lässt. Überlegen Sie, wie Sie jeden Raum möglichst effizient nutzen können.
  • Nutzen Sie Tageslicht: Natürliches Licht schafft eine angenehme Atmosphäre und senkt die Kosten für Beleuchtung. Überlegen Sie, wie Sie möglichst viel Tageslicht in die Wohnung holen.
  • Denken Sie an multifunktionale Möbel: Schlafsofas oder Schränke mit Stauraum helfen, den Platz in Ihrer Wohnung optimal zu nutzen.
  • Überlegen Sie sich die Farben: Farben beeinflussen Stimmung und Atmosphäre. Wählen Sie sie passend zu der Atmosphäre, die Sie schaffen möchten.
  • Sorgen Sie für genügend Stauraum: Er hilft, Ihre Sachen unterzubringen und die Wohnung sauber und ordentlich zu halten.
  • Arbeiten Sie mit Fachleuten zusammen: Architekten und Designer helfen, dass Ihre Wohnung voll funktionsfähig ist und Ihren Bedürfnissen entspricht.
  • Vergessen Sie die Dekoration nicht: Sie schafft eine angenehme, persönliche Atmosphäre. Überlegen Sie, welche Dekoration zum Gesamtdesign Ihrer Wohnung passt.

Welche Leuchten passen in Ihre Wohnung und Ihr Haus?

Licht spielt in Wohnräumen eine wichtige Rolle. Richtig eingesetzt, prägt es Atmosphäre und Funktion eines Raums. Einige Tipps, wie Sie das Licht in die Planung von Haus und Wohnung einbeziehen:

Planen Sie die Beleuchtung im Voraus. Überlegen Sie schon vor der Innenraumplanung, welche Beleuchtung Sie in jedem Raum brauchen: Welche Tätigkeiten finden dort statt, und welches Licht passt am besten dazu?

Nutzen Sie Tageslicht. Natürliches Licht spart Kosten für künstliche Beleuchtung und hebt die Stimmung im Raum. Planen Sie die Fenster so, dass sie möglichst viel Tageslicht hereinlassen.

Kombinieren Sie verschiedene Lichtarten. Deckenleuchten, Tischleuchten, Stehleuchten oder LED-Streifen schaffen interessante Lichtebenen im Raum und ermöglichen unterschiedliche Stimmungen. Eine Auswahl finden Sie unter LED-Deckenleuchten und LED-Streifen.

Sorgen Sie für ausreichend Licht. Ein Raum muss hell genug sein, um seine Funktion zu erfüllen. Achten Sie besonders in Küche, Bad und Arbeitszimmer auf genügend Licht.

Denken Sie an intelligente Beleuchtung. Smarte Leuchten lassen sich per App oder Sprachassistent steuern – das macht die Bedienung bequemer und hilft, Energie zu sparen.

Stimmen Sie das Licht auf die Einrichtung ab. Die Beleuchtung sollte zum Gesamtdesign passen. Wählen Sie Leuchten, die mit Farben und Materialien der übrigen Einrichtung harmonieren.

Auch in diesem Bereich haben wir schon zahlreiche Projekte umgesetzt – einige Beispiele sehen Sie weiter unten.

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LED-Hallenbeleuchtung richtig auswählen: der große Ratgeber

Ratgeber · Hallenbeleuchtung

Hallenstrahler oder Lichtband, wie viel Lux, welche Schutzart, welcher Abstrahlwinkel? Der Überblick über alles, worauf es bei LED-Beleuchtung für Produktion, Lager und Werkstatt ankommt.

Inhalt

Die richtige Beleuchtung ist in einer Industriehalle die Grundlage für sicheres, effizientes und produktives Arbeiten. Moderne LED-Technik bietet gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln deutliche Vorteile – die richtige Wahl setzt aber voraus, dass man einige Kennwerte und die Besonderheiten des Industrieumfelds kennt: hohe Decken, große Flächen, Staub, Feuchtigkeit und Vibrationen.

Arten von LED-Hallenbeleuchtung

Hallenstrahler (UFO-Highbay)

Runde Hallenstrahler – wegen ihrer Form oft „UFO“ genannt – sind die beliebteste Lösung für hohe Industriehallen. Sie sind für Montagehöhen ab etwa 4 Metern ausgelegt und leuchten große Flächen intensiv aus.

Vorteile:

  • Kompakte Bauform mit hohem Lichtstrom
  • Sehr gute Wärmeableitung dank Aluminiumgehäuse
  • Breiter Abstrahlwinkel (meist 90–120°), optional engere Optiken
  • Einfache Montage an Haken, Ketten oder Seilen
  • Hohe Effizienz von 130 lm/W und mehr

Typische Einsatzorte: Produktionshallen mit Deckenhöhen von 6 bis 15 Metern, Lager und Logistikzentren, Sporthallen und andere große Flächen mit gleichmäßiger Allgemeinbeleuchtung. Passende Modelle finden Sie unter LED-Hallenbeleuchtung.

Lichtbänder und lineare LED-Leuchten

Lineare LED-Leuchten verteilen das Licht gleichmäßig entlang ihrer Länge und lassen sich zu durchgehenden Lichtlinien verbinden. Durch ihren modularen Aufbau passen sie sich flexibel an den Raum an.

Vorteile:

  • Gleichmäßige Lichtverteilung ohne dunkle Zonen
  • Zu längeren Lichtbändern kombinierbar
  • Abgehängt, als Aufbau- oder Einbauleuchte montierbar
  • Gut geeignet für Regalgänge und Arbeitsplätze in Reihen

Typische Einsatzorte: Fertigungslinien und Montagebereiche mit Arbeitstischen in Reihen, Lager mit Regalgängen, Hallen mit niedrigeren Decken (3–6 Meter) sowie die Kombination mit Hallenstrahlern. Für feuchte und staubige Bereiche eignen sich LED-Feuchtraumleuchten.

Wie viel Licht braucht Ihre Halle?

Unterschiedliche Tätigkeiten erfordern unterschiedliche Beleuchtungsstärken, gemessen in Lux (lx). Die DIN EN 12464-1 nennt unter anderem folgende Richtwerte:

Bereich / Tätigkeit Richtwert
Lager ohne ständigen Arbeitsplatz 100 lx
Lager mit ständigem Arbeitsplatz 200 lx
Versand und Verpackung 300 lx
Produktion, grobe Arbeiten 300 lx
Montage, mittelfeine Arbeiten 500 lx
Feine Montage, Qualitätskontrolle 750 lx
Sehr feine Arbeiten ab 1.000 lx

Richtwerte – die genauen Anforderungen hängen von der konkreten Tätigkeit ab.

Faustformel für die Leuchtenanzahl: Anzahl = (Fläche × Beleuchtungsstärke) ÷ (Lichtstrom je Leuchte × Ausnutzungsgrad × Wartungsfaktor). Der Ausnutzungsgrad hängt von Montagehöhe und Reflexion der Flächen ab und liegt meist zwischen 0,4 und 0,7, der Wartungsfaktor bei etwa 0,8. Für eine verbindliche Planung ersetzt die Formel keine Lichtberechnung – die erstellen wir Ihnen kostenlos.

Lichtstrom und Lichtstärke

Lichtstrom (Lumen)

Der Lichtstrom gibt an, wie viel Licht eine Leuchte insgesamt abgibt – die Grundgröße für die „Stärke“ einer Leuchte. Typische Werte:

  • Hallenstrahler 100 W: 13.000–15.000 lm
  • Hallenstrahler 150 W: 19.000–22.000 lm
  • Hallenstrahler 200 W: 26.000–30.000 lm
  • Lineare LED-Leuchte 40 W / 1.200 mm: 4.800–5.600 lm
  • Lineare LED-Leuchte 80 W / 1.500 mm: 9.600–11.200 lm

Lichtstärke (Candela)

Die Lichtstärke beschreibt die Intensität des Lichts in einer bestimmten Richtung. In hohen Hallen ist sie entscheidend, damit das Licht die weit entfernte Arbeitsfläche erreicht. Orientierungswerte nach Montagehöhe:

  • 4–6 Meter: 8.000–15.000 cd
  • 6–10 Meter: 15.000–25.000 cd
  • über 10 Meter: ab 25.000 cd

Energieeffizienz und Einsparung

Lichtausbeute (lm/W)

Die Lichtausbeute gibt an, wie viele Lumen eine Leuchte pro Watt liefert. Je höher der Wert, desto niedriger die Betriebskosten.

  • Entladungslampen (Halogen-Metalldampf, Natriumdampf): 80–100 lm/W
  • Leuchtstofflampen: 90–110 lm/W
  • Gute LED-Leuchten: 130–160 lm/W
  • Spitzen-LED-Leuchten: über 160 lm/W

Vergleichbare Leistung

Beim Austausch zählt die Lichtleistung, nicht die elektrische Leistung:

  • 400-W-Entladungslampe → 120–150-W-LED-Hallenstrahler
  • 250-W-Entladungslampe → 80–100-W-LED-Hallenstrahler
  • 58-W-Leuchtstofflampe → 20–25-W-LED-Linearleuchte
  • 36-W-Leuchtstofflampe → 15–18-W-LED-Linearleuchte

Rechenbeispiel

Austausch von 10 Entladungslampen mit 400 W gegen LED-Hallenstrahler mit 150 W:

  • Leistungseinsparung: (400 W − 150 W) × 10 = 2.500 W
  • Jährliche Einsparung bei 12 Stunden an 250 Tagen: 2,5 kW × 12 h × 250 = 7.500 kWh
  • Bei angenommenen 0,25 €/kWh: rund 1.875 € pro Jahr

Lichtfarbe

Die Lichtfarbe (Farbtemperatur) wird in Kelvin (K) angegeben und prägt das Arbeitsumfeld deutlich.

  • Warmweiß (2.700–3.000 K): angenehm und entspannend – gut für Pausen- und Aufenthaltsräume, für Arbeitsbereiche weniger geeignet.
  • Neutralweiß (3.500–4.500 K): der Allrounder für die meisten Hallen – ausgewogen zwischen Komfort und Konzentration.
  • Tageslichtweiß (5.000–6.500 K): wirkt aktivierend und erleichtert das Erkennen von Details; häufig in Produktion, Montage und Lager gewählt.

In der Praxis kombiniert man oft eine Allgemeinbeleuchtung mit 4.000–5.000 K und eine zusätzliche Arbeitsplatzbeleuchtung mit höherer Beleuchtungsstärke für konkrete Arbeitsflächen.

Schutzart (IP)

Die IP-Schutzart (Ingress Protection) beschreibt, wie gut eine Leuchte gegen Fremdkörper und Wasser geschützt ist. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen Staub und Fremdkörper (0–6), die zweite für den Schutz gegen Wasser (0–9).

  • IP54 – Mindeststandard: staubgeschützt (nicht vollständig staubdicht) und geschützt gegen Spritzwasser; für saubere Innenräume.
  • IP65 – ideal für die meisten Hallen: staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser.
  • IP66 – erhöhter Schutz: staubdicht und geschützt gegen starkes Strahlwasser; geeignet, wenn mit Hochdruckreinigern gearbeitet wird.
  • IP67 – hohe Beständigkeit: staubdicht und geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen; für sehr feuchte Umgebungen.

Bei aggressiven Stoffen sind Leuchten mit Edelstahl- oder speziell beschichtetem Gehäuse und beständigen Dichtungen nötig, in explosionsgefährdeten Bereichen Leuchten mit ATEX-Zulassung.

Abstrahlwinkel und Montage

Den richtigen Abstrahlwinkel wählen

  • Breit (90–120°): große Flächen mit wenigen Lichtpunkten, gleichmäßige Allgemeinbeleuchtung, weniger Leuchten.
  • Mittel (60–90°): ausgewogen zwischen Fläche und Intensität, für mittlere Höhen von 4–8 Metern.
  • Eng (30–60°): gebündeltes Licht für sehr hohe Hallen über 10 Meter oder für Akzente und Regalgänge.

Montagehöhe und Abstände

  • Niedrige Decken (3–5 m): lineare LED-Leuchten mit breitem Winkel, 40–80 W je Leuchte, dichtere Anordnung.
  • Mittlere Höhe (5–8 m): Hallenstrahler mit 100–150 W, ggf. kombiniert mit Linearleuchten, Abstände von etwa 6–8 Metern.
  • Hohe Decken (8–15 m): leistungsstarke Hallenstrahler ab 150–200 W mit engerem Winkel, Abstände von etwa 8–12 Metern.

Montagearten

  • Abgehängt: die flexibelste Lösung, höhenverstellbar, für Hallenstrahler und Linearleuchten.
  • Aufbau: direkt an der Decke, platzsparend, für niedrigere Decken.
  • Tragschienensysteme: flexible Positionierung, leicht umzubauen bei geänderter Hallennutzung – mit etwas höheren Investitionskosten.

Farbwiedergabe (CRI)

Der Farbwiedergabeindex (CRI, Ra) zeigt, wie natürlich Farben im Vergleich zu einer Referenzlichtquelle wiedergegeben werden – auf einer Skala bis 100.

  • Ra ≥ 80: nach DIN EN 12464-1 für die meisten Arbeitsplätze gefordert – Montage, Fertigung, allgemeine Qualitätskontrolle. Für reine Lagerbereiche genügen niedrigere Werte.
  • Ra ≥ 90: für präzise Farbkontrolle, Arbeiten mit farbigen Materialien, Druck und Lebensmittelverarbeitung.

Eine gute Farbwiedergabe verringert die Ermüdung der Augen, hilft beim Erkennen von Fehlern und erhöht die Arbeitsgenauigkeit.

Dimmen, Sensoren und Notbeleuchtung

Dimmen

  • 0–10 V: analoge Steuerung, mit den meisten Systemen kompatibel.
  • DALI: digitale Steuerung mit erweiterten Funktionen wie Gruppen und Szenen.
  • Funk: Zigbee, Bluetooth oder WLAN für einfache Nachrüstung.

Dimmbare Hallenstrahler sparen Energie, passen das Licht an Tageszeit und Schichtbetrieb an und verlängern die Lebensdauer der LEDs – siehe dimmbare LED-Hallenbeleuchtung (0–10 V & DALI).

Sensoren und Automatisierung

  • Bewegungsmelder: schalten bei Bedarf und sparen in wenig genutzten Bereichen bis zu 50 % Energie; Erfassungsbereich je nach Typ 8–20 Meter. In Bereichen mit Staplerverkehr empfiehlt sich eine gedimmte Grundbeleuchtung statt vollständiger Abschaltung.
  • Tageslichtsensoren: halten das Beleuchtungsniveau konstant und nutzen Tageslicht aus Fenstern und Lichtkuppeln.
  • Zeitprogramme: automatisches Schalten nach Schichtplan, auf Wunsch mit Fernsteuerung.

Notbeleuchtung

Leuchten mit integriertem Notlichtmodul schalten bei Stromausfall automatisch auf Akkubetrieb um (typisch 1 oder 3 Stunden) und sichern die Orientierung. Planung und Prüfung richten sich nach DIN EN 1838 und ASR A3.4/3. Passende Produkte finden Sie unter LED-Notbeleuchtung.

Vergleich mit herkömmlicher Technik

LED vs. Entladungslampen

  • Rund 60 % mehr Licht pro Watt (z. B. 130 statt 80 lm/W)
  • Sofort volle Helligkeit statt 3–5 Minuten Anlaufzeit
  • Mehrfach längere Lebensdauer (etwa 50.000 statt 15.000 Stunden)
  • Deutlich bessere Farbwiedergabe (Ra 80+ statt häufig 20–65)
  • Unempfindlich gegen Vibrationen, keine zerbrechlichen Teile
  • Kaum UV-Anteil – zieht weniger Insekten an

Typisch sind 60–70 % Energieeinsparung, deutlich geringere Wartungskosten und eine Amortisationszeit von etwa 2–4 Jahren.

LED vs. Leuchtstofflampen

  • Höhere Effizienz ohne Verluste im Vorschaltgerät
  • Flimmerfrei – angenehmer für die Augen
  • Sofort hell, auch bei niedrigen Temperaturen
  • Längere Lebensdauer, kein Quecksilber

Seit August 2023 dürfen T5- und T8-Leuchtstofflampen in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Ersatz finden Sie unter LED-Röhren und Röhrenleuchten.

Praxistipps für die Auswahl

1. Bestandsaufnahme

  • Aktuelle Beleuchtungsstärken mit einem Luxmeter messen
  • Problemzonen erfassen (zu dunkel, ungleichmäßig, blendend)
  • Montagehöhen und Raummaße notieren
  • Den heutigen Energieverbrauch der Beleuchtung ermitteln

2. Anforderungen festlegen

  • Beleuchtungsstärken je Tätigkeit bestimmen
  • Künftige Änderungen der Hallennutzung berücksichtigen
  • Budget und Prioritäten festlegen
  • Anforderungen an Steuerung und Automatisierung klären

3. Lichtplanung

  • Hallenstrahler in einem regelmäßigen Raster anordnen
  • Linearleuchten entlang von Arbeitslinien oder Gängen führen
  • Beide Typen kombinieren, wo es das beste Ergebnis bringt
  • Die Anzahl mit einer Lichtberechnung prüfen und 10–20 % Reserve einplanen

4. Installation und Inbetriebnahme

  • Tragfähigkeit der Konstruktion für abgehängte Leuchten prüfen
  • Elektroinstallation mit ausreichender Reserve vorbereiten
  • Montage so planen, dass der Betrieb möglichst wenig unterbrochen wird
  • Nach der Montage Beleuchtungsstärken und Gleichmäßigkeit messen und alle Steuerfunktionen testen

5. Wartung

  • Leuchten je nach Verschmutzung alle 6–12 Monate reinigen
  • Dichtungen bei Leuchten mit hoher Schutzart kontrollieren
  • LED-Module erreichen 50.000 Stunden und mehr – bei 8 Stunden an 250 Tagen sind das rund 25 Jahre
  • Treiber haben meist eine kürzere Lebensdauer als die LEDs – den Tausch nach Herstellerangaben einplanen

Auf Wunsch übernimmt unser Montagepartner die Installation in Deutschland. Die Montage wird immer individuell kalkuliert.

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