Isolinien
Isolinien (Isoluxlinien) verbinden in einer Lichtberechnung alle Punkte mit gleicher Beleuchtungsstärke – wie Höhenlinien auf einer Wanderkarte. Sie zeigen auf einen Blick, wo es heller und wo es dunkler ist.
Jede Linie trägt einen Wert in Lux, zum Beispiel 300, 400 und 500 lx. So lesen Sie den Plan:
- weite Abstände zwischen den Linien bedeuten eine gleichmäßige Beleuchtung,
- dicht gedrängte Linien zeigen einen starken Helligkeitsabfall, etwa zu den Wänden hin oder zwischen weit auseinanderliegenden Leuchten,
- geschlossene Ringe markieren helle Inseln unter den Leuchten oder dunkle Stellen dazwischen.
Isolinien gibt es nicht nur für die Beleuchtungsstärke. Für Straßen werden auch Linien gleicher Leuchtdichte berechnet, für Außenanlagen Linien des Störlichts an Fassaden und Grundstücksgrenzen.
Praxistipp: Achten Sie darauf, für welche Fläche und Höhe die Isolinien gelten – Tischhöhe und Boden ergeben unterschiedliche Bilder. Den niedrigsten Wert und die Gleichmäßigkeit finden Sie in der Ergebnistabelle. Eine farbige Alternative ist die Falschfarbendarstellung. Ein Beispiel zeigt die Lichtstudie Büro mit 515 Lux.
