Falschfarbendarstellung
Eine Falschfarbendarstellung färbt die Ergebnisse einer Lichtberechnung nach einer Farbskala ein: Jeder Wertebereich der Beleuchtungsstärke oder Leuchtdichte erhält eine Farbe. Die Farben zeigen nicht die echte Lichtfarbe.
Üblich ist eine Skala von Blau für niedrige über Grün und Gelb bis Rot für hohe Werte. So erkennen Sie sofort helle Zonen, dunkle Ecken und Lichtinseln zwischen den Leuchten. Planungsprogramme wie DIALux erstellen Falschfarbenbilder für Böden, Wände und Arbeitsflächen; bei Messungen der Leuchtdichte liefern Leuchtdichtekameras ebenfalls solche Bilder.
So lesen Sie die Darstellung richtig:
- Schauen Sie zuerst auf die Legende – jede Lichtstudie kann eine andere Skala verwenden.
- Vergleichen Sie zwei Varianten nur bei gleicher Skala.
- Prüfen Sie, ob die Beleuchtungsstärke in Lux oder die Leuchtdichte in cd/m² dargestellt ist.
- Leuchtdichteskalen sind oft logarithmisch, die Stufen werden also nach oben immer größer.
Praxistipp: Falschfarben eignen sich für den schnellen Überblick, genaue Werte liefern Isolinien oder das Werteraster. Beide Größen im Vergleich zeigt die Lichtstudie Arztpraxis: 375 Lux am Boden, aber nur 23,9 cd/m² Leuchtdichte.
