Berechnungsraster

Das Berechnungsraster ist das Netz von Punkten, an denen eine Lichtberechnung die Beleuchtungsstärke ermittelt. Aus diesen Punktwerten ergeben sich Mittelwert, Minimum und Gleichmäßigkeit einer Fläche.

Wie dicht die Punkte liegen müssen, regeln die Normen: DIN EN 12464-1 gibt für Arbeitsstätten einen größten Punktabstand vor, der mit der Größe der Fläche wächst. Für Sportflächen legt DIN EN 12193 das Raster je Sportart fest, für Straßen DIN EN 13201-3. In unseren Lichtstudien wird ein Fußballfeld von 100 × 64 m zum Beispiel mit 19 × 13 Punkten berechnet. In Innenräumen bleibt ein Randstreifen von 0,5 m an den Wänden meist unberücksichtigt, wenn dort keine Sehaufgabe liegt.

Dasselbe Raster dient später als Messraster: Bei der Abnahme misst man mit dem Luxmeter an denselben Punkten und vergleicht die Werte mit der Berechnung.

Praxistipp: Ein zu grobes Raster kann dunkle Stellen zwischen den Leuchten übersehen und die Gleichmäßigkeit zu gut erscheinen lassen. Achten Sie in der Lichtstudie auf die Angabe von Raster und Bewertungshöhe. Ein Beispiel zeigt die Lichtstudie Fußball-Trainingsplatz 105 × 68 m.