Verbindungsklemme

Eine Verbindungsklemme verbindet zwei oder mehr elektrische Leiter sicher und dauerhaft, etwa beim Anschluss einer Leuchte in der Deckendose oder Abzweigdose. Üblich sind Steck-, Hebel- und Schraubklemmen.

Die wichtigsten Bauarten:

  • Steckklemmen: Der abisolierte Leiter wird eingeschoben und von einer Feder gehalten. Schnell und platzsparend, meist nur für eindrähtige Leiter.
  • Hebelklemmen: werden mit einem Hebel geöffnet und geschlossen. Sie eignen sich für ein-, mehr- und feindrähtige Leiter, also auch für flexible Anschlussleitungen von Leuchten.
  • Schraubklemmen (Lüsterklemmen): klassisch und günstig. Die Schrauben müssen fest angezogen werden; feindrähtige Leiter erhalten eine Aderendhülse.

Beim Kauf zählen Nennquerschnitt, Bemessungsstrom, Bemessungsspannung und die Zahl der Anschlüsse; Klemmen nach DIN EN 60998 tragen diese Angaben meist auf dem Gehäuse. Isolierband ersetzt keine Klemme. Verbindungen gehören in eine Abzweigdose oder den Anschlussraum der Leuchte, nicht lose in die Decke.

Für LED-Streifen gibt es eigene Verbinder, die die Kontakte des Streifens ohne Löten klemmen; sie müssen zu Streifenbreite und Polzahl passen. Klemmen und Zubehör finden Sie unter Elektronisches Material. Welcher Querschnitt passt, erklärt der Eintrag Leitungsquerschnitt, wo Verbindungen hingehören, der Eintrag Abzweigdose. Montagetipps gibt der Ratgeber LED-Zubehör installieren.