Lichtverteilung
Die Lichtverteilung beschreibt, in welche Richtungen und wie stark eine Leuchte ihr Licht abgibt – breit oder eng, symmetrisch oder asymmetrisch, direkt nach unten oder auch an Decke und Wände. Sie entscheidet, wo das Licht im Raum ankommt.
Die wichtigsten Arten:
- Rotationssymmetrisch: rundum gleich, etwa bei Downlights und runden Hallenstrahlern.
- Längs und quer verschieden: typisch für Linearleuchten und Lichtbänder.
- Asymmetrisch: Das Licht wird gezielt zur Seite gelenkt – bei Straßenleuchten auf die Fahrbahn, bei Flutlicht vom Mast auf das Spielfeld, bei Tafelleuchten und Wandflutern auf die senkrechte Fläche.
- Direkt/indirekt: Ein Teil des Lichts geht an die Decke und wird von dort weich in den Raum zurückgeworfen.
Dokumentiert wird die Lichtverteilung in der Lichtstärkeverteilungskurve. Sie steckt in den Lichtdaten, mit denen Planungsprogramme rechnen.
Für die Auswahl gilt: Die passende Lichtverteilung bringt oft mehr als zusätzliche Lumen. Asymmetrische Leuchten müssen in der richtigen Richtung montiert werden, sonst landet ihr Licht an der falschen Stelle. Wie asymmetrische Leuchten in einer Turnhalle wirken, zeigt die Lichtstudie Sporthalle 36 × 20 × 7 m mit 335 Lux. Für weiches Raumlicht lohnt ein Blick auf indirekte Beleuchtung.
