Lichtmast
Ein Lichtmast trägt eine oder mehrere Leuchten in festgelegter Höhe über Straße, Weg, Parkplatz oder Sportfläche. Er muss Gewicht und Windlast der Leuchten sicher aufnehmen und besteht meist aus verzinktem Stahl oder Aluminium.
Lichtmaste werden nach der Normenreihe DIN EN 40 bemessen und gefertigt. Für die Standsicherheit zählen die Höhe, die Windzone des Standorts sowie Gewicht und Windangriffsfläche aller Leuchten und Ausleger.
- Bauformen: zylindrisch oder konisch, als Peitschenmast, mit Ausleger oder als Aufsatzmast mit der Leuchte auf der Spitze.
- Werkstoffe: feuerverzinkter Stahl, Aluminium, Schleuderbeton oder glasfaserverstärkter Kunststoff.
- Gründung: als Einbaumast direkt im Erdreich oder Fundament oder als Flanschmast mit Fußplatte auf einem Ankerkorb.
- Anschluss: Hinter der Masttür sitzt der Mastanschlusskasten mit Sicherung und Klemmen für das Erdkabel.
Praxistipp: Bei der Umrüstung auf LED bleiben vorhandene Maste oft stehen. Prüfen Sie dann den Durchmesser von Mastzopf oder Ausleger und ob die neue Leuchte mit Gewicht und Windangriffsfläche innerhalb der Mastauslegung liegt. Ältere Maste sollten Sie am Übergang zum Erdreich auf Korrosion prüfen lassen. Wie hoch der Mast sein sollte, erklärt der Eintrag Masthöhe. Passende Leuchten finden Sie unter LED-Straßenbeleuchtung, die Montage beschreibt der Ratgeber LED-Straßenbeleuchtung installieren.
