Masthöhe

Die Masthöhe gibt an, wie hoch ein Lichtmast über dem Boden ist – und damit, in welcher Höhe die Leuchten das Licht abgeben. Sie beeinflusst Gleichmäßigkeit, Blendung, Mastabstand und die Kosten einer Außenanlage.

Die Masthöhe ist kein fester Normwert, sondern ein Ergebnis der Lichtberechnung. Grundsätzlich gilt:

  • Höhere Masten verteilen das Licht gleichmäßiger, erlauben größere Abstände und blenden weniger, weil das Licht steiler einfällt.
  • Niedrigere Masten sparen bei Mast, Fundament und Wartung und passen besser in Wohngebiete und Parks.

Übliche Größenordnungen in der Praxis: Geh- und Radwege sowie Wohnstraßen etwa 4 bis 6 m, Hauptverkehrsstraßen etwa 8 bis 12 m, Fußball-Trainingsplätze meist 12 bis 18 m und Stadien deutlich mehr. Wie viel Licht ankommen muss, bestimmen DIN EN 13201 für Straßen und DIN EN 12193 für Sportstätten.

Praxistipp: Prüfen Sie bei einer Umrüstung, ob die vorhandene Masthöhe zur Optik der neuen Leuchte passt. Auf Sportplätzen verbessert ein höherer Mast oft die Gleichmäßigkeit und senkt die Blendung der Spieler. Mehr zum Mast selbst unter Lichtmast, zum Abstand unter Leuchtenabstand. Ein Beispiel zeigt die Lichtstudie Multifunktionsspielfeld: Masthöhe 14 m hebt U0 auf 0,75.