Arbeitsplatzbeleuchtung

Arbeitsplatzbeleuchtung ist das Licht, das eine Sehaufgabe direkt am Arbeitsplatz ausleuchtet – am Schreibtisch, an der Werkbank oder an der Maschine. In Arbeitsstätten sind dafür die ASR A3.4 und die DIN EN 12464-1 maßgeblich.

Typische Werte sind 500 lx für Büro- und Bildschirmarbeit sowie 750 lx und mehr für feine Montage-, Zeichen- und Prüfarbeiten. Neben der Beleuchtungsstärke zählen:

  • Blendungsbegrenzung, im Büro ein UGR-Wert von höchstens 19,
  • eine Farbwiedergabe von meist mindestens Ra 80,
  • schattenarme Ausleuchtung und keine störenden Reflexe auf Bildschirmen.

Das Licht kann allein aus der Raumbeleuchtung kommen oder zusätzlich aus einer Arbeitsplatzleuchte, etwa einer Schreibtisch- oder Maschinenleuchte. Zu Hause spricht man eher vom Arbeitslicht, zum Beispiel unter den Hängeschränken in der Küche.

Praxistipp: Lassen Sie das Licht von der Seite einfallen, die der Schreibhand gegenüberliegt – für Rechtshänder von links. So fällt kein Schatten auf die Arbeit. Stellen Sie Bildschirme möglichst seitlich zum Fenster und zwischen die Leuchtenreihen. Die Mindestwerte für Arbeitsstätten nennt die ASR A3.4. Weitere Hinweise gibt der Ratgeber Lichtplanung für Büros: 500 Lux und UGR unter 19.