Geofencing
Geofencing ist eine standortbasierte Automation: In der App legen Sie einen virtuellen Zaun um Ihr Zuhause fest. Überschreitet Ihr Smartphone diese Grenze, schaltet das System Licht und andere Geräte automatisch.
Typische Regeln sind „Licht im Eingangsbereich an, wenn ich nach Hause komme und es dunkel ist“ oder „alles aus, wenn die letzte Person das Haus verlässt“. Geofencing ergänzt so Zeitprogramme und Sensoren im Smart Home.
Voraussetzungen:
- ein Smartphone mit Standortfreigabe für die App, auch im Hintergrund,
- mobiles Internet und ein Lichtsystem mit Fernzugriff, etwa über ein Gateway oder die Cloud des Herstellers.
Tipps für zuverlässiges Schalten:
- Wählen Sie den Radius nicht zu klein. Die Ortung über Mobilfunk und WLAN ist ungenauer als per GPS, und Energiesparfunktionen des Smartphones können Meldungen verzögern.
- Verknüpfen Sie die Regel mit einer Helligkeits- oder Zeitbedingung, damit das Licht nicht tagsüber angeht.
- Binden Sie bei mehreren Bewohnern alle Smartphones ein, damit das Licht nicht ausgeht, solange noch jemand zu Hause ist.
Standortdaten sind personenbezogene Daten; prüfen Sie in den Einstellungen der App, wie sie verarbeitet werden. Während längerer Abwesenheit hilft zusätzlich eine Anwesenheitssimulation. Wie Außenleuchten mit Smart-Home-Funktionen installiert werden, zeigt der Ratgeber LED-Außenleuchten installieren.
