Beleuchtungsklassen im Sport

Die Beleuchtungsklassen im Sport (I, II und III) nach DIN EN 12193 richten die Anforderungen an das Licht nach dem Spielniveau aus – vom Spitzenwettkampf bis zu Training, Schul- und Freizeitsport.

  • Klasse I: Wettkämpfe auf hohem Niveau, national und international, mit vielen Zuschauern und großen Sehentfernungen.
  • Klasse II: Wettkämpfe auf mittlerem Niveau, etwa regionale Ligen und Vereinsspiele, auch anspruchsvolles Training.
  • Klasse III: einfache Wettkämpfe, Training, Schul- und Freizeitsport.

Die Werte hängen von der Sportart ab. Für Fußball im Freien fordert DIN EN 12193 eine mittlere horizontale Beleuchtungsstärke von 500 lx in Klasse I, 200 lx in Klasse II und 75 lx in Klasse III. In Sporthallen für Handball, Basketball oder Volleyball sind es 750, 500 und 200 lx. Dazu kommen Anforderungen an Gleichmäßigkeit, Blendung und Farbwiedergabe.

Für Fernsehübertragungen reichen diese Klassen nicht. Dann gelten die Vorgaben der Sportverbände, vor allem zur vertikalen Beleuchtungsstärke in Richtung der Kameras.

Praxistipp: Planen Sie für Anlagen mit Training und Spielbetrieb mehrere Lichtszenen, etwa 200 lx zum Training und 500 lx für Spiele. Das spart im Alltag Energie. Mehr zur Norm unter DIN EN 12193 und im Ratgeber Sporthalle beleuchten: Lux nach Spielniveau.